Wie geht ihr mit Arbeitslosigkeit um?

    • auch wenn das jetzt komisch klingt
      war noch nie arbeitslos und werds auch nicht
      denn EURente unbegrenzt
      um jetzt kommt bestimmt das wofür mich wiedereinmal alle hassen werden da man eben wieder eine kontroverse Meinung hat die nicht passt

      ich bin froh mit arbeit nix mehr zu tun zu haben
      wenn ich was zu haben will da such ich mir ein hobby oder gebe da was ich kann im ehrenamt
      und es kotzt mich an wenn ich beobachte durch gespräche wie asozial der arbeitsmarkt sich entwickelt hat seit der zeit wo man noch arbeiten konnte
      finde es schlimm wie arbeitende menschen behandelt werden von den chefs und was die leute verdienen...

      kann aber auch sein das falsch lieg
      aber so fühlt sich das an das es sich irgentwie verschlechtert hat von Jahr zu Jahr und man arbeitet durch die EURente schon eine ganze Zeit nicht mehr - höre das nur in Gesprächen mit Bekannten die arbeiten wie asozial sich die Arbeitswelt entwickelt haben muss.

      Ich lebe nicht um zu arbeiten, ich arbeite um zu leben.
      Da gibts keinen Zweit - oder Drittjob um die Miete bezahlen zu können,aber so ist es doch bei sehr vielen Menschen - die Leben nur noch um zu arbeiten um die Rechnungen zu bezahlen, von schönes Schachen wie Urlaub brauch man nicht anfangen - wovon den trotz Arbeit soll man das finanzieren - kann aber auch falsch liegen mit dem was man so aufgeschappt hat, da zum Glück nichts mehr mit Arbeit zu tun hab.

      Wenn ich was zu tun haben will such ich mir was ehrenamtliches und es gibt viele Möglichkeiten auch unter Menschen zu kommen... da brauch ich keine Arbeit - und mit Arbeitskollegen ist es doch auch nur so wie mit Nachbarn - Am Ende ist allen alles scheißegal.

      So das war meine SUBJEKTIVE Meinung zum Thema....


      :hearts2: Sonne :hearts2:

      ♥Trickfilmbär♥

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    • Momentan kann ich ganz gut damit umgehen, ist ja aber auch noch nicht sehr lange so. Kenne aber auch das Gefühl wenn einem die Decke auf den Kopf fällt, fühle mich ab und an schon etwas nutzlos aber so richtig fähig mich voll in meinen Beruf zu stürzen fühle ich mich aktuell auch nicht...alles sehr schwierig zu bewerten aktuell. Will aber nach der Klinik eigentlich schon so schnell wie möglich wieder arbeiten gehen!
    • Seit meinem zweiten Ausbildungsjahr bin ich schwer erkrankt und war faktisch nie arbeiten.
      Ich lebe seit 4 Jahren von Hartz 4 und kämpfe seither um eine Erwerbsminderungsrente bzw. Sozialhilfe, die mir nicht bewilligt wird.
      Trotz dem ich nie "arbeiten" war, war ich niemals "arbeitslos", also ohne Arbeit.
      Ich hatte immer viel zu tun, habe mir Aufgaben gesucht, mich beschäftigt, viele Hobbys gepflegt, Langeweile kenne ich so gut wie gar nicht.
      Nur in den letzten zwei Jahren hat auch das abgenommen, weil die Krankheit sich mittlerweile so schwerwiegend auf mein Leben auswirkt, dass ich viele Dinge einfach nicht mehr schaffe.

      Ich bin mir noch nicht einmal sicher, ob ich überhaupt noch mal in der Lage sein werde, wieder eingegliedert zu werden.
      Und selbst wenn, es wurde hier schon öfter genannt: Ich habe solch eine Angst vor dem 1. Arbeitsmarkt, dass ich unter dem Leistungsdruck so zu leiden hätte, dass ich davon wieder krank werde.

      Mit der Arbeitslosigkeit gehe ich unterm Strich gut um, da ich es gar nicht anders kenne.
      Nur manchmal wünsche ich mir schon, eine Ausbildung zu machen, etwas zu lernen, Geld zu verdienen. Natürlich...
      Es bleibt bis auf Weiteres ein unerfüllbarer Traum.


      "Wie steht es schon in der Bibel:
      LECK MICH!"

      (H. Simpson)
    • Ich war bisher glücklicherweise "nur" 3 Monate arbeitslos und hatte schon damit zu kämpfen. Ich brauche eine Aufgabe, ich will arbeiten gehen. Habe in der Zeit sehr viele Bewerbungen geschrieben, da ich nur absagen bekam, hat sich der Frust sehr schnell eingeschlichen. Ich habe zwar immer versucht, raus zu gehen, mich irgendwie zu beschäftigen, aber irgendwann kam der Punkt, wo ich so frustriert war, dass fast nix mehr ging. Ich war unendlich erleichtert, als ich endliche eine Arbeitsstelle gefunden habe, auch wenn es nicht mein Traumjob ist.
      Aber glaubt mir, dass man Glück und Zuversicht selbst in Zeiten der Dunkelheit zu finden vermag. Man darf nur nicht vergessen ein Licht leuchten zu lassen.

      Albus Dumbledore
    • Ich schließe mich mehr oder weniger @Waschi an. Ich bin seit Dezember 2013 ohne Job.
      Ich war Anfangs echt gefrustet, vor allem weil ich in meinem Job auch nie wirklich gut war.
      Ich hatte Selbstzweifel, hab oft drüber nachgedacht, ob der Job überhaupt der richtige sei.
      Weil mir auch oft aufgefallen war, das ich recht schnell immer Rückenschmerzen bekam. Mein Doc bestätigte mir, das ich eine Schädigung der Rückenwirbel habe, bedingt durch tragen schwerer Lasten und ähnlichem. Daher habe ich aufgrund dieser Schädigung das Problem wenn ich länger als 1 Stunde dauerhaft stehe, bekomme ich schon Rückenprobleme. Stehe ich länger als 2 oder 3 Stunden wirkt sich das ganze so extrem aus, dass ich mich kaum noch richtig Bücken kann. Geht das ganze über 8 Stunden, hab ich die Tage drauf auch noch richtig Spaß damit.

      2014 habe ich noch eine Fortbildung mitgemacht die über 6 Monate ging und danach bekam ich nirgends Arbeit. Ich muß dazu sagen, ich sage nichts über mein Rückenproblem bei Vorstellungsgesprächen oder in Bewerbungen. Dennoch nach der Fortbildung bekam ich keine Arbeit in dem Bereich, weil ich keine Berufserfahrung mitbrachte und mittlerweile kriege ich keine Arbeit mehr, weil ich schon so lang aus der Arbeit raus bin. Egal wo und als was ich mich bewerbe. Meine Arbeitsberaterin schickt mir nur munter Stellenangebote, auf Bitten von mir oder Änderungsvorschläge wird gar nicht eingeganen und sonst tut sich auch nicht viel. Außer Absagen kriege ich nichts anderes (wenn überhaupt mal eine kommt, meist kriegt man ja nicht mal ne Antwort)

      Und um ehrlich zu sein, ich habe auch schon lange resigniert. Ich merke selbst ich habe mich stark verändert in den letzten Jahren und weiß nicht mal ob ich noch fähig dazu wäre mit anderen Leuten zusammen zu arbeiten.
      Also im allgemeinen kann ich sagen, mit der Arbeitslosigkeit gehe ich zwar gelassen um. Aber das einfach aus dem Grund, weil es mittlerweile einfach mein Tagesablauf ist. 5 Bewerbungen im Monat, dann brav das Zettelchen beim Amt einreichen, wo man sich beworben hat jeden Monat. 1x pro Jahr einen Folgeantrag für Leistungen stellen und das war´s dann.

      Ich weiß auch wirklich nicht mehr weiter. Selbst wenn ich mich bei Firmen als Helfer bewerbe kommt da nichts. Von einigen hab ich im Vorstellungsgespräch dann auch gesagt bekommen, sie suchten keine Helfer sondern Fachkräfte. Woraufhin ich geantwortet habe, dass es mir egal sei, ich würde Arbeit suchen.


      Meine persönliche Meinung zum Arbeitsmarkt : Die Zeitarbeitsfirmen haben alles kaputt gemacht!
    • Ich bin zurzeit arbeitslos. Habe mein Studium (unerwarteter weise) im letzten Oktober abgeschlossen und habe nun eine super Stelle für den Sommer, allerdings leider nur ein Praktikum. Ja Sommer, noch verdammt lange hin.

      Ich hatte mir ein paar Monate Freizeit nach dem Studium eingeplant, allerdings sollten es nicht so viel werden. Nun habe ich fast alles getan, was ich nachholen wollte nur eine Reise fehlt noch.

      Wollte mir aber jetzt schon einmal einen Job für bis zum Sommer suchen, das Problem ist nur, ich finde nichts was mir gefallen würde, oder jemanden, der mich nur befristet nehmen würde. Dazu geht es mir gesundheitlich gerade leider nicht so gut. Da ich keine Bezüge beziehe und von meinen eigenen Ersparnissen lebe, schäme ich mich nicht.



      Aber, ich muss zugeben, es kommt mir vor als wäre ich in ein tiefes Loch gefallen. Ich habe auf gar nichts mehr Lust, bin generell unmotiviert und nach und nach kommt eine gewisse Angst um die Zukunft hervor. Ständig die Angst nicht qualifiziert zu sein, oder zu schlecht für etwas.

      Es ist wirklich nicht einfach finde ich. Und wenn jemand so wie ich darüber nachdenken sollte, eine solche Pause einzulegen - lasst es lieber. Ich glaube dieses Loch kommt bei jedem.
    • Für jemanden, der dauerhaft unterkommen will, mögen Zeitarbeitsfirmen nicht hilfreich sein, womöglich in der Tat im Gegenteil, da sie den Arbeitsmarkt beeinflussen.
      Ich als Studentin muss sagen, dass mein aktueller Arbeitgeber mir mehr Probleme bereitet als die Zeitarbeitsfirma, über die ich zuvor angestellt war. Ich erhalte einen geringeren Lohn, bekomme kein Geld für die Fahrt, man war nicht bereit, mich im Rahmen einer kurzfristigen Beschäftigung einzustellen, Nehmen von Urlaub ist sehr schwer, da dieser meist schon Monate im Vorhinein "vergriffen" ist, mir wird mit Kündigung gedroht, wenn ich mich krankmelde... Dass ich nicht erkältet vier Tage hintereinander im Callcenter sitzen kann, dafür hat dort niemand Verständnis.
    • Momentan kann ich gar nicht damit umgehen -.- sitze nur noch daheim, komm nicht mehr raus, kann mich nicht zu Training oder Einkauf überreden, mein Schlafrhytmus ist im Arsch und ich bin total kaputt. Würde ja gerne arbeiten aber meine Branche ist tot und die Agentur stimmt einer Umschulung nicht zu.
      Dieser Nutzer ist nicht mehr aktiv. :Severus:
    • Hab mich gerade ans nichts tun gewöhnt, aber leider is es mir nicht von dauer gegönnt warum auch immer. So 1 h im Monat arbeit genügt mir :D


      Hätte ich fast vergessen zu schreiben aber :grin: :

      Also naja, die Kohle mit Arbeit nehm ich aber auch. Ja nicht so das ich nicht verstehe wozu man die dann ausgeben kann :009:
      Wenn sich im Leben eine Tür schließt, sollte man manchmal Hammer und Nagel parat haben damit das Scheißding auch zu bleibt. :Halloween_Smiley_48:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von DestinysLoop ()

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