Menschen in der unmittelbaren Umgebung und Profis

    • Menschen in der unmittelbaren Umgebung und Profis

      Hallo ihr lieben Kinder der Nacht!

      Keine Ahnung ob der Forumteil hier richtig dafür is,aber arkei besser Beiträge ins sonstiges reinschreibt da naja.... is halt besser......

      Aber jetzt zum Thema:

      Es ist etwas ungewöhntlich,aber hab mich dazu duchrgerungen einen neuen Beitrag zu starten da es doch n bissel n anderes Thema is als das wo es den Ursprung dieser ist. Tote Seele hat einen wunderbaren Beitrag im Forum unter der Rubrik"Suizid" gestartet hat.

      Und da war der Gedanke eben sehr prägend:

      ToteSeele schrieb:

      Und eigentlich könnte ich jetzt gerade auch ein Quäntchen Hilfe vertragen.
      Nur ich habe Angst, Angst vor meinen Mitmenschen angst auch vor Psychologen.
      Für mich ist es schade das dann eben als Resultat lesen zu müssen.

      ToteSeele schrieb:

      So mittlerweile bin ich schon so weit dass ich eigentlich gar keine Hilfe mehr haben will.
      Und ich finde es auch nicht mehr schlimm wenn ich sterben würde/müsste.
      Das Gefühl nachvollziehen kann da es mir genau so geht, aber versuche dennnoch für alles offen zu bleiben. Was eh im Nichts endet da das Gegenüber nicht mitzieht.

      Dann hat Ecki lieb geantwortet gehabt und da fand ich das geschriebe so interessant, was mich zu diesen Beitrag hier dann getrieben hat.

      Ecki schrieb:

      Ich finde es traurig zu lesen, dass viele keine Hilfe wollen. Für mich ist es die logische Schlussfolgerung, dass viele eine schlechte Erfahrung mit Helfenden sammeln.
      Aus eigener Erfahrung kann ich aber nur sagen, dass es teilweise verdammt schwer ist jemand anderen zu helfen, der offensichtlich Hilfe braucht, aber sich dagegen wehrt, bzw diese nicht annimmt.

      Egal was man versucht, ohne ehrliches Feedback ist es schwer jemanden zu helfen.
      Wie es der Zufall so will schreib ich viel in etwa fast über dieses Thema mit @Kleinlok per PN (nich böse sein wenn ich das jetzt mal einfach hier so hinschreibe). Aber es ist mir so wichtig das in diesem Zusammenhang zu erwähnen.

      Ok dann hier mal das Feedback.

      Die subjektiven Erfahrungen die ich gemacht habe mit Menschen sind diese. Also mit Nachbarn also den unmittelbaren Menschen mit denen "zusammen"lebt (das zusammen ist in Anführungsstrichen geschrieben wurden aus guten Grund - das es ein scheißdreck an Zusammenleben gibt) ist es doch das: das denen doch scheißegal ist ob man am Ende verreckt. Leider ist es so das die nur den Mund aufmachen wenn denen was nicht passt und im schlimmsten Fall man beim Vermieter angepisst wird. Aber der Vermieter ist ein sehr lieber Mensch (in diesem Fall wo man jetzt exsistiert/wohnt) und da er bescheid weiß was los ist kann er das auch einschätzen und er kenent ja auch die Nachbarn (das ist so eine Art Nachbar die Bälle zerstechen würden wenn mal ein Ball vom Spielplatz auf die Rosen kullert). Mehr brauch man wohl zu solchen Menschen nicht zu sagen da für die nur ihre eigene beschissene Meinung und Weltansicht zählt. (Das gut ist auch das der Vermieter von Zeit zu Zeit hier in echt mal vorbeischaut und man sogar per Whatsapp schreiben kann wenn was ist - also sieht man das es geht das Menschen nicht scheißegal ist - etwas wo zu 80% der Nachbarn zu mies veranlagt sind).

      Für die (diese Art von Nachbarn) müssen psychisch Kranke weg, wenn sie denn könnten wie sie wollten,was die Menschenverachtung dieser sogenannten "Mit"menschen zeigt. Da kann nix gutes bei rum kommen und wenn man Glück hat lassen die einen einfach nur in Ruhe und meine Bude bleibt dann ebenfalls für diese Art Nachbarschaftskreatur zu. Soviel erstmal zu denen die helfen könnten wenn was aufällig ist, den Mitmenschen in der unmittelbaren Umgebung also. Aber solang es die nicht betrifft ist es denen scheißegal und es kann jeden Menschen so schnell passieren, das deren Leben aus den Angeln gerät.

      Jetzt komm ich zu der zweiten Gruppe von Menschen mit denen man eben auch zu tun hat. Gerade wenn man psychisch angeknackst ist. Das sind die Profis. Für die ist man ein Job. Die haben was weiß ich 100 Leute im Dienst die sie versorgen müssen. Da braucht man genau ab diesem Punkt eigentlich nicht mehr zu schreiben.

      Mach es aber trotzdem.
      Also ich weiß sehr genau was ich mit wünschen würde. Verdeckt das auch sage und das sind die Fakten eben jetzt kommt die vielleicht große Überraschung auch Hilfe bekomme - aber das ist alles labil. Man hatte eine Therapeutin wo man nicht mehr hin darf aus Klinikbedingten Gründen und wir haben trotzdem noch Kontakt. Also welche ambulante Therapeutin und EX-Klient pflegt "Eis-essen" Kontakt nachdem die ambulante Therapie warum auch immer vorbei ist? Das macht noch von 99 Profis nur eine Person der man als Patient/Mensch nicht scheißegal ist AM ENDE.

      Das zeigt das es geht,aber dafür hat man auch gekämpft und gesagt das und das und so und so das brauch man um sich gut aufgehoben zu fühlen, wenn der Profi nicht bereit ist geht man. Ihr wird Unprofessionalität vorgeworfen. Da es ja einen Scheißdreck in der Psychoindustrie darum geht was die Betroffnen brauchen für die Seele.... da gibt es ein Wort was sie brauchen..... LIEBE und den Glauben daran das Menschen nicht nur Kreaturen sind die einen am Ende verletzen werden. Aber das brauch Zeit und Kraft und das ist ein Weg was Profis bei 100 Leuten die sie zu be"arbeiten" / betreuen haben gar nicht leisten könnten wenn sie das allen Menschen geben sollten und das is auch nich ihre Aufgabe (alleine - das is unmöglich das sie das alleine schaffen).

      An dem Punkt kommt dann wieder die unmittelbare Nachbarschaft ins Spiel,aber das hatten wir ja schon das die doch als erstes auf ihre Mitmenschen scheißt. Ein Teufelskeis und es ist so das man als Betroffener von Gewalt zum Bsp. die Erfahrung gemacht das es scheißegal ist und wenn man verreckt ist man weg. ES IST EGAL EGAL EGAL ..... das ist der Punkt wo die Vergangenheit mit der Gegenwart sich extrem trifft und als Fazit dann oft Hoffungslosigkeit hervorbringt und vieles mehr was man lieber an der Stelle ausklammert, da es den Rahmen sprengen würde des Textes hier, der eh zu lang ist und jetzt zum Ende kommt.

      Das war nur ein kleiner Grund warum man es mittlerweile lässt nach Hilfe zu suchen,oder wenn dann nur halbherzig.
      Naja wollt das einfach von der Seele geschrieben haben und es ist so das es nicht geholfen hat das alles aufzuschreiben. Denn das ES IST EGAL AM ENDE "Mantra" ist so derbe exsistent das man so gut wie nichts mehr fühlen kann das da noch was anders ist und wenn man das fühlt wird das dann alles kaputt hinterfragt.

      naja das wars dann...
      hoff das scheiß geschriebe hier macht nur bisseln Sinn
      man hat keine Ahnung ob es das macht :(
      das Gefühl sagt das es eh egal ist.

      AllesGute
      arkei

      PS: kinder der Nacht
      arkei hat euch sooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo lieb!
    • @Jacki , @Crow oda wer hier im Bereich das sagen hat, bzw ihr lieben TeamKinderDerNacht allgemein:

      ach der scheiß kann gern ins archiv verschoben werden - wäre dankbar und arkei in zukunft wohl besser sein maul hält :(

      oder wenns nich verschoben wird, naja dann besser man schreibt nix mehr an neuen gedanken/beiträgen ausser tagebuch blabla

      bzw. antworten an andere liebe
      Kinder der Nacht
      das rockt mehr....
    • hey @arkei31

      hab gerade dein Geschreibsel entdeckt und durchgelesen. ein kleines bisschen wirr geschrieben scheint es, ja. aber das ist bei diesem Thema für mich absolut verständlich und außerdem mag ich das, wenn etwas nicht für alle und jeden (gleich) erkennbar ist. abgesehen davon interpretiert ja auch jeder Mensch anders.

      ich finde dein Geschreibsel sehr interessant, da sich bei uns seit einiger Zeit auch sehr oft über diese Dinge Gedanken gemacht wird. ...war das korrektes Deutsch?... ich bin durch, sry. ^^

      arkei31 schrieb:

      Das war nur ein kleiner Grund warum man es mittlerweile lässt nach Hilfe zu suchen,oder wenn dann nur halbherzig.
      oh, das kennen wir so gut... wir haben immer wieder Ansätze. manche scheinen sogar gar nicht mal so völlig halbherzig. aber dann merkt man, dass sie es doch sind und dass sie nirgends hinzuführen scheinen... bzw. ...sie tun es einfach nicht.
      das EGAL ... Himmel... wie wir das kennen! daraus besteht unsere wertlose Existenz. :D seit... schon immer. seit ich denken kann.
      obwohl immer und immer wieder so Gedankenblitze- und Sprünge- und Schüsse kommen, die schreien und rufen und brüllen und flüstern und zu Bedenken geben, -mal auf die eine, mal auf die andere, mal auf alle möglichen Weisen- dass es doch eben NICHT EGAL ist und das doch alles real ist? und dass es dadurch dass Leben existiert (...scheint, als es ob es scheint, als ob es scheint, als ob es scheint zu existieren) und Gefühle, Gedanken, Bedürfnisse, Not, Handlungen, Verletzungen, Risiken, Möglichkeiten, Emotionen, ....... dass es genau deshalb nicht egal ist. nicht egal sein kann.

      da ringen und kämpfen die gegenteiligen Vertreter dann immer wieder aufs Neue...


      ich wollte dir nur mal dalassen, dass ich dein Geschreibsel gelesen habe und mich für diese Thematik sehr interessiere; sehr oft versucht habe, mich bewusst damit auseinander zu setzen, aber anscheinend immer wieder ins Stocken und Schwanken und Vergessen und Verdrängen geraten bin aufgrund der Meinungs- und Empfindenkämpfe.

      :moon123:
      "I'm Jack's wasted life."
      -Fight Club


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      Lieber Arkei,

      du hast etwas ganz wichtiges erkannt: Wir Menschen brauchen Anerkennung Respekt und Liebe. (ich hoffe, dass ich dich da richtig verstanden habe?)

      Liebe hört sich vielleicht für manche etwas soft und kitschig an, aber genau das ist sie nicht.

      Wor leben in einer m.E. sehr lieblosen Zeiot, in der Menschen immer mehr in wirtschaftliche Zusammenhänge gedrückt werden und das kann auch die psychisch gefährdeten Menschen betreffen. Es gibt psychische Probleme, wo der Profi helfen sollte.
      Aber was ist wenn ein Mensch wegen der verdammten Lieblosigkeit krank wird?

      Wie sollen da Tabletten und Theraoie helfen?

      Ich habge das Gefühl, dass die Lieblosigkeit unserer Gesellschaft als etwas selbstverständliches betrachtet wird, sie hat sich in unseren Alltag geschlichen und scheinbar stört sich kaum jemand daran.

      Das muss sich ändern und deswegen ist das hier kein Müll, den du lieber Arkei geschrieben hast, sondern ein ganz wertvoller Beitrag. Danke.

      Liebe Grüße, Thomas
    • Neu

      Hallöchen,
      als Freund tiefgehender Gespräch kann ich hier natürlich nicht einfach weiterscrollen, deshalb:

      Ich denke zu sagen "Liebe und Respekt" helfen weiter ist zwar korrekt , aber möglicherweise ein etwas hoher Ansatz.
      Eher wird dem Einzelnen schon geholfen wenn man versucht sich gegenseitig zu verstehen und offen zu begegnen.
      Klar kann man nicht jeden verstehen (und erst recht nicht erwarten, dass jeder versucht den anderen zu verstehen) aber meine persönliche Erfahrung ist, dass die wenigsten wirklich abgeneigt sind die "professionelle Distanz", die sich irgendwie in der Gesellschaft jeder angewöhnt hat, zu überwinden wenn man den ersten Schritt macht.
      Ich rate natürlich niemandem jetzt offen auf jeden zuzugehen, aber es vielleicht einmal mehr zu versuchen mit Menschen offen umzugehen und zu erklären was in einem vorgeht.

      Ich hoffe das stellt meinen Gedankengang nachvollziehbar dar^^

      Keep smiling :)

      (bei Fragen oder künstlerischer Kritik -> einfach melden)
      ...at least die smiling
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