Bericht : Familie in Tiere verzaubern.

  • Hallo zusammen.


    Meine Tochter war bei einem Psychologen, da sie in der Schule sehr langsam arbeitet. Es wurden einige Tests durchgeführt. Gott sei Dank positiv.


    Der Psychologe hat mit mir ein Abschluss Gespräch geführt.


    Er hat mir das gemalte Bild meiner Tochter gezeigt aber nichts gesagt so wie ich.


    Wie deutet ihr das Schreiben bzw diesen Absatz?


    "Bei dem Verfahren Familie in Tieren wird das Kind gebeten, seine Famile in Tiere zu verzaubern. Sie kündigte an, dass sie gut malen könne und setzte die Aufgabe gerne, konzentriert und sorgfältig um. Sie verwandelte sich selbst in einen Geparden (mit Blutzähen), ihren Vater in einen Tiger ( mit Blutzähnen) ihre Mutter in ein Zebra , ihren Bruder in einen Hasen (mit einer Möhre) und ihre Schwester in einen Hund. Ausserdem malte die das gemeinsame Haus oben über alle Tiere. Sie stellte fest, dass sie verschiedene Details (Ohren beim Tiger) vergessen hatte und bekam später noch mehr Ideen ( Futternapf für den Hund), die sie ergänzte. Sie beantwortete folgende Fragen;


    Wie leben die Tiere zusammen? Ganz gut, denn manchmal küssen die sich auch.
    Wem geht es am besten? Meinem Bruder, denn der hat richtig leckere Möhren.
    Wem geht es am schlechtesten? Das Haus, denn das hat nichts zu essen.
    Wer versteht sich am besten? Papa und ich. Eigentlich alle.
    Wer versteht sich am schlechtesten? Der Tiger und der Hase, denn der Hase macht keine Geräusche und der Tiger hat keine Ohren.


    Ich muss dazu schreiben, der Vater lebt schon seit über 1.5 Jahren nicht mehr bei uns.


    Dankeschön!


    Allen einen schönen Abend und bleibt gesund !!!

  • Liebe Tina, es wäre abenteuerlich, das einfach ohne zusätzliches Wissen zu deuten,
    das ist nicht wie beim hahnebüchenen Bleigießen, dass aus dem Zusammenhang gerissene Elemente einfach in eine reale Tatsachen übersetzt werden.



    Bitte gib nichts auf pseudopsychologische Ferndiagnosen .
    Auch Psychologen `lesen`solche Bilder nur im Zusammenhang mit begleitenden Gesprächen.
    Wenn Dir das Bild/die Aussagen Deiner Tochter Angst machen, sprich mit dem behandelndem Psychologen darüber!
    Viele Grüße,
    Hakku

  • Liebe Tina, tut mir leid, falls das etwas harsch war. ich möchte noch hinzufügen,
    dass, wenn Du Dich über Deine Situation und Deine Bedenken austauschen möchtest,
    Du mich gerne per PN anschreiben kannst,
    ich könnte mir vorstellen, dass es da die eine oder andere Parallele gibt...