Da der Tod ja bekanntlich kommen kann wann immer er will...

  • Nun manche Ziele oder Träume bedarf oftmals eine Vorlaufzeit, ohne diese Zeit zu planen würde man sein Ziel oder Träum nicht erfüllen können.
    z.b.

    • verreisen oder sich etwas besonderes leisten -> Geld sparen
    • Geld sparen -> sich beruflich fortbilden/hoch arbeiten
    • Ängste bekämpfen -> Exposition und Reflexion

    etc.


    Manches im Voraus zu planen, erspart auch Zeit und Aufwand zb. nen groben Essensplan, sonst dürfte man ja ständig einkaufen gehen.

  • Weil der Tod mit an absoluter Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht so schnell kommt.


    Ich bin irgendwie mit Zahlen groß geworden und 'n bissl 'n Nerd, deshalb denk ich oft in Statistiken und Wahrscheinlichkeiten.
    Und die allermeisten in diesem Forum sind nicht alt genug, damit es wahrscheinlich wäre, dass sie der Tod in den nächsten Jahren oder gar Jahrzehnten einen Besuch abstattet.


    Wenn ich mir keine Mühe mehr geben würde, ein lebenswertes Leben zu führen, hätte ich nur die Aussicht auf 40 Jahre Hölle auf Erden. So ist es zumindest nur eine "Unannehmlichkeit". Und um den Schlussstrich zu ziehen, bin ich nicht mutig genug.

  • Ähm, ist die Frage wirklich so gemeint, wie ich sie verstehe, oder hast du gerade hintereinander alle Folgen von "Final Destination" gesehen? ;-)


    Nein, im Ernst, ich verstehe nicht, wie man überhaupt so denken kann. Wenn man ständig an irgendwelche Risiken, potenzielle Gefahren oder mögliche, schwere Erkrankungen Lebens denken bzw. damit spekulieren würde, könnte man schlichtweg überhaupt kein normales, einigermaßen stabiles Leben mehr führen bzw. keinen einzigen Moment mehr sorglos oder mit Freude verbringen..man würde schlichtweg fast ständig in Angst und Verzweiflung vor sich hinvegetieren..


    Im Leben geht es m.E. nicht primär um Wahrscheinlichkeiten und Risiko-/Zeitfaktoren, sondern darum, seinen Tagesablauf und seine Lebensphasen möglichst bewusst, schöpferisch und hingebungsvoll zu gestalten. Und zu einem möglichst bewussten Leben gehört ja selbstredend auch eine einigermaßen besonnene und überlegte Herangehensweise, wenn es um den eigenen körperlichen/psychischen Schutz und die entsprechende Vermeidung entsprechender Gefahren und Risiken geht..


    Aber vielleicht versteh ich deine Frage auch gar nicht...zumindest in philosophischer Hinsicht wäre mir so eine Haltung auch ziemlich fremd..

  • andererseits stelle ich mir das Leben mit so einer Denkweise echt anstrengend vor
    gestern spät die letzte Kippe geraucht?
    egal wenn ich morgen tot bin brauche ich ja keine mehr
    am nächsten Morgen: oh je,doch aufgewacht
    und keine Zigaretten mehr :halloweengrin:


    und das kann man weiterdenken, mit kein Kaffee,kein Benzin kein sonstwas
    und dann wieder die tägliche Dosis
    aber ja nicht mehr,weil wer weiß......!


    Nee,eindeutig zu stressig :halloweengrin:

  • Vielleicht ist eine Mischung aus verschiedenen Denkweisen das Beste?


    Wenn man täglich mit seinem Ableben rechnet, versaut man sich das Leben ganz, weil man ja nie so etwas wie Freude empfinden kann, es sei denn, man ist chronisch suizidal.


    Andererseits ist aber auch dieses "x und y mache ich später mal" nicht immer gut, weil es für manche dann eben doch kein später mehr geben wird. Also vielleicht ganz große Träume nicht zu lange aufschieben.

    ....der weiß es, dem gleiches wiederfuhr, und die es trugen, mögen mir vergeben. Bedenkt - den eignen Tod, den stirbt man nur, mit dem Tod der anderen muss man leben (Mascha Kaléko)

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