Was soll das????

  • Manchmal denk ich echt, ich bin im falschen Film. :banghead:
    Mein Vater..... :facepalm:


    Ich hatte mit ihm nie Probleme als Kind, klar, er war ja auch nie da, aber wenn doch mal, hat er mir was schlechtes angetan.
    Später nach meinem Auszug, hatten wir einen heimlichen Kontakt, alle paar Jahre, da seine Tussi mich nicht ausstehen kann und ich sie nicht. All die Jahre, war er nie da, wenn ich ihn am dringenstens brauchte.... nieeeee...... über 10 Jahre hatten wir uns auch nicht mehr gesehen..... bis zum August 2020. Ich hatte da einen runden Geburtstag, feiern tu ich eh nie und auf einmal steht er vor der Tür :schulterzucken::Panik:
    Ich wusste nicht, ob ich mich freuen oder heulen sollte.... der Tag hat mich so aufgewühlt, dass ich noch Tage später daran zu knabbern hatte :banghead::panik3: und jetzt meldet er sich alle ca 3 Wochen per E-Mail, so auch gestern :panik2::facepalm:
    Ich bin Überfordert.... total und weiß nicht wie ich damit klar kommen soll :weinen:

    Daß mir der Hund das Liebste sei, sagst du o Mensch, sei Sünde? Der Hund blieb mir im Sturme treu der Mensch nicht mal im Winde.


    (Franz von Assisi)

  • Ob du den Kontakt möchtest oder nicht, ist eine schwere Entscheidung, selbst wenn man eigentlich gern Kontakt hätte kann es sein das es einem dennoch nicht gut tut. Achte gut auf dich, achte darauf ob der Kontakt dir in irgendeiner Form schadet, wir hatten leider immer das Problem das bei Kontakt extremer emotionaler Stress aufgebaut wurde und wir dann Tage später scheinbar Grundlos wütend, traurig oder was auch immer waren. Bei uns hat es lange gedauert bis uns der Zusammenhang zwischen den Treffen und den emotionalen Zusammenbrüchen aufgefallen ist.
    Ansonsten kann das Ganze natürlich auch evtl. die Gelegenheit sein irgendwas aufzuarbeiten oder ihm einfach mal die Meinung zu sagen, aber da kann ich dir nicht wirklich nen Rat zu geben, da bei uns halt einfach so ist das es mit Kontakt einfach nicht funktioniert ohne das wir in alte Muster verfallen.
    LG

  • Ich versteh nicht ganz, ob er dir was getan hat oder nicht – also ob du nur ein Wort vergessen hast. (Wegen "nie Probleme gehabt") Aber ich würde auch dazu raten, dass du die Menge an Kontakt kontrollierst.


    Ich habe es mit meinem Vater eine Weile versucht, nachdem alle Wogen geglättet waren, aber letztendlich hat es doch nichts geholfen und ich habe den Kontakt abgebrochen. Du musst versuchen, zu erkennen, ob dir der Kontakt gut tut oder nicht. Sonst tust du dir nur jahrelang weh.

  • Ups, sorry... habe tatsächlich ein Wort vergessen.... also, er hat mir NIE was schlechtes angetan.


    Ich bin seit August so durcheinander.... einerseits denke ich, ja ich könnte ihm fragen stellen, um mal antworten zu bekommen aber andererseits bin ich auch innerlich noch total verletzt und enttäuscht von ihm.


    Als er im August da war, war er auch grob zu meinem Mädchen und das hat mich sehr sehr verletzt und wütend gemacht. Denn keiner macht meiner Amy weh.


    Ich war früher immer das Papakind, bis die emotionalen Verletzungen kamen. Dann war's bei mir vorbei.


    Ach, ich bin innerlich zu zerrissen um klar denken zu können. Sorry auch, wenn ich ein durcheinander schreibe.

    Daß mir der Hund das Liebste sei, sagst du o Mensch, sei Sünde? Der Hund blieb mir im Sturme treu der Mensch nicht mal im Winde.


    (Franz von Assisi)

  • Na frag n halt was er will wenn er schon n Kontakt sucht? Irgendwas wird er schon wollen. Und sei es nur das Eigene schlechte Gewissen befrieden.
    Frag ihn gradaus, ein Mann kann mit direkten Fragen meistens am besten ungehen.
    Die funktionieren wie Computer oder Hunde.

  • Die funktionieren wie Computer oder Hunde.

    Auch ne spannende Aussage... entweder emotionslos oder hörig? Naja seis drum... ich steh wohl einfach nicht so auf pauschalisierendes Klischee Bla bla


    Zum Thema:


    Für mich ist es schwierig zu verstehen, wie „er hat mir nie was getan“ und „dann kamen die emotionalen Verletzungen“ und „er war nie da“ zusammenpassen. Ich finde emotionale Verletzungen und einen Vater der nie da ist, wenn seine Tochter ihn braucht, tut seinem Kind schon auch was an.


    Solltest du es schaffen wäre es vielleicht ideal, ihm das auch zu sagen, dass du verletzt bist dass er nie da war, sich jetzt aber plötzlich kümmern will. Vielleicht kann ers erklären, vielleicht könnt ihr es klären und möglicherweise könntet ihr die kommende Zeit zusammen dann irgendwie nutzen und in was positives oder zumindest nichts schmerzhaftes für dich verwandeln.


    Wenn du das nicht willst würde ich ihm auch Grenzen aufzeigen. Notfalls per Mail. Du bestimmst heute was dir gut tut und was nicht. Wenn der Kontakt dich überfordert, grenz ihn ein oder brich ihn ab.


    In jedem Fall wünsche ich dir dass du es schaffst auf dich zu achten

  • Oh man... Ja, hast ja recht @Jaffels
    Sieht man mal wieder, wie durcheinander ich wieder bin. Körperliche Schmerzen hat er mir nie angetan aber die seelischen sind natürlich schlimmer.


    Ich hatte vor Jahren mal versucht, dies alles mit ihm zu klären aber er blockt ab. Keine Chance.
    Was ich eigentlich will, weiß ich ja leider noch nicht.



    Ich könnte ihm aber auch einen Brief schreiben aber da hab ich Angst, dass es von meiner Seite aus, nur Vorwürfe hagelt ?

    Daß mir der Hund das Liebste sei, sagst du o Mensch, sei Sünde? Der Hund blieb mir im Sturme treu der Mensch nicht mal im Winde.


    (Franz von Assisi)

    Einmal editiert, zuletzt von Shadow80 ()

  • @Jaffels
    Nein, ich meinte damit Männer/ Hunde/Computer brauchen/möchten klare Ansagen. Um den Brei reden und interpretieren lassen oder zwischen den Zeilen lesen lassen funktioniert in der Regel sehr viel schlechter bis gar nicht;-)
    Der Satz vor dieser Aussage wäre alleine schon genug Definition gewesen wie ich es gemeint habe...


    Im Endeffekt war meine Aussage ziemlich ähnlich zu Deiner, nämlich, daß es gut wäre die Dinge offen zu klären.


    @Shadow80
    Und wenn Du zwei Briefe schreibst? Einen mot den ganzen Vorwürfen, einen mit den ganzen Fragen? Und danach entscheidest ob Du ihm beide, einen davon ode gar keinen gibst und sie nir als Basis für ein Gespräch nutzt oder so?
    Wenn die Gedanken auf dem Papier sind sind sie meistens geordneter und man hat wieder Überblick. Am Besten nen Tag warten/Nacht schlafen und nochmal durchlesen bevor Du irgendwas damit machst:-)

  • Ich könnte ihm aber auch einen Brief schreiben aber da hab ich Angst, dass es von meiner Seite aus, nur Vorwürfe hagelt ?

    Also das Schöne am Schreiben ist doch, dass du das immer und immer wieder durchlesen kannst, bevor das rausgeht. Und vor allem, jetzt wo du das angesprochen hast, kannst du beim Drüberlesen aktiv nach Vorwürfen suchen und überlegen, ob die gerechtfertigt sind oder nicht, und ob man die vielleicht entkräften kann. Und so wie es klingt, hast du ja durchaus Grund für Vorwürfe.


    Du kannst Vorwürfe in der Art formulieren wie "Mir hat dies und das nicht gefallen / Das habe ich vermisst / Das habe ich nie verstanden / etc." Wenn du ihn nicht direkt adressierst und schreibst "Dies und das hast du falsch gemacht", sollte er zwar erkennen, dass es da Probleme gab, aber das klingt dann nicht mehr wie ein Angriff.


    Außerdem finde ich irgendwie, sollte man als Eltern in der Lage sein, erst einmal alles anzuhören, was Kinder einem vorwerfen. Fürs erste kann man das einfach mal schlucken und später, wenn die Lage sich entspannt hat, klären. Ich finde, gerade wenn der Fehler auf der Seite der Eltern liegt, darf man das erwarten.

  • Mein Vater kam auch nach einiger Zeit wieder bei mir an. Jetzt, wo ich ihn aus meinem Leben langsam gestrichen hatte und er mir egal ist. Ich weiß, dass Gespräche mit ihm.nichts bringen und ich mich genauso gut mit der Katze unterhalten könnte.


    Du musst wissen, ob dir der Kontakt gut tut und die Mühe sich lohnt. Ich mache mir jedesmal falsche Hoffnungen, weil es ja nicht irgendwer ist, sondern der Vater. Auch das mit der Frau kenne ich gut. Wenn du magst, können wir uns auch gern per PN austauschen.

  • Okay, werde zumindest mal einen Brief schreiben und alles rein klatschen, was ich ihm gegenüber nicht sagen kann. Vielleicht begreift er dann mal richtig, wie es in mir aussieht und warum ich all die Jahre, auf Abstand gegangen bin.


    @Sockenschein
    Ja, das können wir gerne tun. :halloweenhappy:

    Daß mir der Hund das Liebste sei, sagst du o Mensch, sei Sünde? Der Hund blieb mir im Sturme treu der Mensch nicht mal im Winde.


    (Franz von Assisi)

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