Beobachtungen (und Schlußfolgerungen) über die letzen 5 bis 10 Jahre

  • Huhu liebe Kinder der Nacht.


    Ursprünglich war der Beitrag hier Gedankengeschwurbel im Tagebuch. Aber hm das hat sich dann derbe verselbstständigt das es wohl wert is (oder auch nicht) als eigener Beitrag im Forum zu stehen. Den Philosophie Teil des KDNs wollte ich aber nicht damit belästigen.... hm....




    lets go......







    Wenn man weg is is ma weg.
    Und das kann schneller passieren als man das Wort schnell sagen kann.


    Zu viele ..... sind abartige Kreaturen denen alles scheißegal ist, was die nicht betrifft. Man muß erbarmungslos gegen solche Wesen dagegen halten.


    Denn die feiern das Gegenteil von dem was Gemeinschaft sein sollte.


    Das schlimme is das 90% der ..... so drauf sind. Umso schöner ist, das es zum Bsp. liebe Kinder der Nacht gibt. Es hilft zu überleben. Das schwere dabei ist die Entfernung... es fehlt das direkte Umfeld.


    Nunja aber es hilft so sehr,das man piepsen kann und das is direkt. Soooo schön. Danke.


    Wenn man irgendwo irgendwann wieder in Sicherheit ist wird man mehr versuchen diese Sicherheit zu schützen was bedeutet das es keine offene Türen mehr in der unmittelbaren Umgebung gibt. Trotzdem wer nicht verlogen und denunziantisch und heuchlerisch ist, dem stehen die Türen an welchen Ort auch immer von arkeiseite offen.


    Denn .... denen es scheißegal ist dürfen nie so eine Macht über jemanden besitzen das diese Kreaturen es schaffen die Offenheit zu nehmen.


    Einer der vielen sinnlosen Kämpfe die man leider in der hochgradig asozialen unmittelbaren UmgebungsGesellschaft zu oft führen muß wenn man sich nicht selbst verraten will.



    Liebe ist alles und Zusammenhalt
    Egal wie heftig die Probleme des Einzelnen innerhalb der unmittelbaren Umgebung/Gesellschaft ist. Wer das nicht begreift muß halt mit den Konsequenzen rechnen und die sieht man wenn auf die Menschheit blickt.

  • Hey


    Es ist so, man ist den "Professionellen" egal und auch sonst den Menschen... das klingt jetzt apokalyptisch, ich erlebe das aber leider auch sehr sehr oft so. Solange man noch den Kopf aufm Körper hat.... sehen die Leute kein Problem.


    Das ist das feine "Geschenk", dass man zu seiner eh schon voll beschissenen Lage dazu bekommt.


    Ich kenne das Problem, dass Online-Kontakte zwar sehr wertvoll sind, aber dass man auch reale Kontakte vor Ort bräuchte. Deshalb bin ich letzten Oktober in eine betreute WG gezogen. Die Folgen..... man wird nun unmitelbar hängen gelassen. Vorher war das Alleinsein abstrakter.
    Nun erlebe ich es täglich fast.


    Ja es ist ein Kampf. Man kämpft nicht mehr nur gegen seine Vergangenheit, sondern auch gegen gesellschaftliche Strukturen.
    Das ist starker Tobak.


    Was tun?
    Irgendwie weiter kämpfen und auf ein Wunder hoffen (von dem man schon weiss, dass es nicht eintreten wird).


    Tja arkei, wir haben die volle, und ich meine VOLLE Arschkarte gezogen.


    In diesem Leben wird sich an der Gesellschaft nichts ändern.
    Und sich selbst kann unsereins alleine nur bedingt ändern, bzw. ist es fraglich, ob überhaupt. Man wird nie der Norm entsprechen. Man wird immer eine Minderheit sein und den Ärger, Hass derer abkriegen, die mehr Glück hatten.
    Man wird sich mit chronischen Depressionen arrangieren müssen. Hammer!!


    Ich fühle mit dir....


    Venere

    "One of my biggest mistakes in life
    is thinking people will show me the same love that I've shown them." -Heath Ledger (1979-2008)

  • Ich kann vieles von Dir nur bestätigen, was mich persönlich anbelangt, sehe ich das ganz genau so
    wie Du.
    Man hat an mehreren Fronten gleichzeitig zu kämpfen, was extrem viel Kraft kostet.
    Nur die Neurotypischen Menschen, messen wenn es um unseres Gleichen geht, meist immer
    mit zweierlei Maß, weil jene sich nicht in uns hinein versetzen können, oder vielleicht auch nicht wollen.
    Sich bitte nicht so anstellen, oder einmal etwas aushalten können, oder an sich selbst hart Arbeiten, bekommt man sehr häufig, von den neurotypischen Mitmenschen dann zu hören.
    Die Kontakte, die ich hier im KDN habe sind für mich ebenfalls, sehr wertvoll.
    Nur reale Kontakte, zu den neurotypischen Mitmenschen, sind für mich immer extrem anstengend und kraftraubend.
    Ich kenne real leider keine Menschen, die mich so akzeptieren würden, wie ich leider, wegen meiner schweren Probleme bin.
    Tabus, Dogmen, Normen, Erwartungen, Leistung und Stigmata sind meist die Kennzeichen, die unsere Gesellschaft leider ausmachen.



    arkei31


    ich sehe das auch so, ich bräuchte ebefalls, dass geeignete Umfeld dafür, aber die weite Entfernung zu Euch, ist etwas, was ich persönlich hasse.
    Das KDN ist zum Überleben da, darum darf es auch nicht abgeschaltet werden.
    Wir greifen zu vielen Strohhalmen, nur nicht jeder davon wird uns halt geben, leider.
    Sich aber Hoffnungen hin zu geben, die sich als Fatamorgana erweisen, gibt es viele.
    Es ist ein Kampf ohne Ausgang.

  • @Venere und @Lestat


    Hab 15 Jahre in nem Betreuten Wohnen gewoht wo 11 Jahre davon Dreck waren. Das sagt schon alles.


    Danke für Euere Gedanken, es hilft zu wissen das man nicht alleine ist.
    Wünsch Euch viel Kraft fürs 2021.


    Wenigstens is man den lieben Kindern der Nacht nicht egal.

  • Man hatte mir das in den 90ern Jahren, des letzten Jahrhunderts ebefalls angeboten in eine WG für betreutes Wohnen zu gehen, nur dort sind auch eben, Menschen mit ganz anderen Problematiken untergebracht, als wie meine es sind.
    Das hätte ebenfalls zu Problemen geführt, weil jene mich dort auch nicht, verstanden hätten.
    Du siehst, Du bist wirklich nicht alleine.

  • @Lestat


    Zum großen Teil waren es die Sozialarbeiter da im BeWo denen es scheißegal war und gar nich ma die anderen Bewohner. Da konnte ich mich durchsetzen gegen asozialen MenschenMüll. Es waren ja keine DenunziantenNachbarn wie heut wo es schwerer is da sie gleich beim Vermieter die MeldeMuschi (sorry wegen dem Wort) spielen müssen und der erbärmliche Vermieter sogar handelt obwohl er Miete kassiert und es eigentlich so ist das dem sonst alles scheißegal ist aber naja dann die Rendite nicht so passt doch ekelhaft wird. Dieser Typ Mensch ist erbärmlich und den findet man außerhalb betreuter Wohngemeinschaften wie Sand am Meer.

  • @Lestat


    Zum großen Teil waren es die Sozialarbeiter da im BeWo denen es scheißegal war und gar nich ma die anderen Bewohner. Da konnte ich mich durchsetzen gegen asozialen MenschenMüll. Es waren ja keine DenunziantenNachbarn wie heut wo es schwerer is da sie gleich beim Vermieter die MeldeMuschi (sorry wegen dem Wort) spielen müssen und der erbärmliche Vermieter sogar handelt obwohl er Miete kassiert und es eigentlich so ist das dem sonst alles scheißegal ist aber naja dann die Rendite nicht so passt doch ekelhaft wird. Dieser Typ Mensch ist erbärmlich und den findet man außerhalb betreuter Wohngemeinschaften wie Sand am Meer.

    Gerade wenn es um WGs oder um andere Felder geht, wo man Menschen helfen möchte, müssten gerade die Sozialarbeiter, oder andere Betruer, ein gewisses Maß, an Sensibilität haben, weil sonst können sie ihrem Beruf, gleich in die Mülltonne werfen.
    Meist sieht das ja so aus, mündliche und schriftliche Prüfung bestanden, Stempel und Unterschrift drauf, dann kann gearbeitet werden, aber der Charackter und das Einfühlungsvermögen, eines Sozialarbeiters, wird bei der Prüfung leider nicht mit berücksichtigt.

  • @Lestat


    Zum Glück hat man heut 2 liebe Profitanten und auch bei Kliniktherapeutin hatte man Glück gehabt und bei der OpferhilfeBearbeiterin... awwww war die lieb und Hundimann.


    Aber wer bösartig von den Profis is mit denen wird auch die Zusammenarbeit beendet.


    Das plus im BeWo waren am Anfang die Bewohner... aber als welche auszogen kam nur Müll rein. Naja und über die abartige DenunziantenNachbarschaft von heute momentan brauch man nich ma Ansatz n Wort verlieren.


    Dabei wäre es wichtig in nem stabilen Umfeld leben zu können wo es nicht andauernd aufs neue retraumatisiert das alles in dieser unmittelbaren Umgebung allen scheißegal ist.


    Dann wenn das aufhört,hat man nä Chance anzukommen.

  • @Lestat kann dein Geschriebenes ebenfalls gut nachvollziehen....


    @arkei31 und @Lestat
    Genau, bei mir sind es auch die Sozialpädagogen, die das Problem sind. Mit den Mitbewohnern komme ich recht gut klar.
    Schon sehr traurig. Ein Misstand eigentlich, der benannt gehörte.

    "One of my biggest mistakes in life
    is thinking people will show me the same love that I've shown them." -Heath Ledger (1979-2008)