• Hallo zusammen,
    ich habe die Möglichkeit im Homeoffice zu arbeiten und habe es am Freitag auch das erste Mal ausprobiert aber ich komme damit nicht klar.
    Ich habe kein Arbeitszimmer und unser Rechner steht im Schlafzimmer.
    Das ist, so wie heute, mein Rückzugsort, meine Höhle zum verstecken wenn mir wieder Alles zu viel wird und darin soll ich jetzt meine 6 Stunden arbeiten.
    Ich bin am Freitag nach den 6 Stunden aus dem Schlafzimmer ins Wohnzimmer und konnte nicht abschalten und das ging den ganzen Abend so.


    Wenn ich morgen negativ getestet wurde darf ich wieder ins Büro zurück.


    Ich habe jetzt nur Angst das der AG sagt so du arbeite von zu Hause und gut ist es mit dem verringerten Ansteckungsrisiko.


    Wie seht ihr das bzw. welche Erfahrungen habt ihr mit Homeoffice gemacht?

    Lg Meera

    Manche Menschen spüren den Regen
    andere werden nur nass :regen:

  • Hey.
    Ich darf seit Anfang Corona bis heute durchgehend ins Büro, wofür ich echt dankbar bin..
    Die meisten meiner Kollegen sind im Home Office,
    ich aber bin froh um jeden Tag, an dem ich raus kann und nen Tapetenwechsel hab.


    So seh ich wenigstens ne handvoll Kollegen und die Chefs, die halt auch noch kommen,
    u mit denen der Präsenz-Austausch von Angesicht zu Angesicht möglich ist.
    Das brauch ich, alleine daheim würd ich völlig vereinsamen und sicher bald meine Struktur verliern..(zumal da ja noch die andren Probleme sind..)..


    An sich find ich HomeOffice aber ne coole Sache, wenn wer das anbieten kann und es für einige ne Erleichterung bringt, wie Zeitersparnis durch nen wegfallenden Arbeitsweg usw. .


    Theoretisch, wenn sich alles wieder normalisiert hat (geh ich jetzt mal davon aus) zwischendurch 1,2 Tage die Woche wärs auch für mich ne ganz gute Abwechslung.
    Da ich aber auch kein separates Arbeitszimmer hab und das Ganze (Bildschirm, Laptop, Maus, Tastatur, und was man nicht sonst noch alles braucht an Unterlagen u co)
    jedes Mal auf meim Wohnzimmertisch ausbreiten, aufbauen, einkabeln, strukturieren
    und am Ende wieder dasselbe rückwärts,
    machen müsste,
    ist mir das Alles zu umständlich/aufwendig...


    Dann doch lieber jeden Tag ins Büro :schulterzucken:
    und viele verschiedene Menschen um mich haben. Ich brauch das ..


    Ps. Darfst du nun wieder ins Büro ?

  • Bei uns ist seit März der Großteil der Firma im Home Office, man trifft nur wenige vereinzelte Kollegen in den Büros an.


    Anfangs war ich neidisch (in meiner Stellung ist Home Office nicht möglich) weil ich durch die Panikmache voll paranoid geworden bin und am liebsten gar nicht mehr raus gegangen wäre.


    Inzwischen bin ich froh dass mir die tägliche Struktur so erhalten geblieben ist und ich trotz der ganzen Umstände noch täglich sozialen Kontakt (wenn auch fast nur Kollegen mit denen ich zusammen arbeite) habe.


    Ich wäre in einem Home Office wahrscheinlich längst eingegangen.


    Viele meiner Kollegen die im Home Office arbeiten sind ganz zufrieden damit aber man merkt ihnen schon an (bei Telefonaten) dass ihnen einfach das Miteinander ein wenig fehlt (vor allem die die allein wohnen). Die kauen mir am Telefon teils ein Ohr ab, hinterlassen so den Eindruck als hätten sie einfach schon zu lange nicht mehr mit einem Menschen über alltägliche Kleinigkeiten gesprochen und kosten die Gelegenheit sofort aus, ob es mich interessiert oder nicht.


    Ich glaube es hat sowohl Vor- als auch Nachteile.


    Dein Problem würde ich in der Situation wohl auch mit am meisten fürchten, dass man einfach die Arbeit zuhause hat und so keine klare Grenze mehr zwischen Beruf und Privat ziehen kann.

  • Ich habe ganz überwiegend nicht die Möglichkeit im Home Office zu arbeiten.
    Vereinzelte Tage waren im März und April möglich. Da habe ich es gerne und so oft wie möglich genutzt. Ich habe allerdings auch ein "Arbeitszimmer".
    Ich konnte zu Hause sehr gut arbeiten. Da ich nicht ständig abgelenkt wurde, was im Büro leider sehr häufig der Fall ist.
    Ich war dann aber auch meist allein zu Hause oder wenn nicht konnte ich mich eben ins Arbeitszimmer zurückziehen. Zum arbeiten habe ich mich auf dem Dienstserver eingeloggt und nach Arbeitsende ausgeloggt und dann war auch Ende. Alles wegeräumt und Feierabend.
    Diese Trennung ist glaube ich sehr wichtig.


    Wenn ich keinen Raum hätte und an meinem Rückzugsort wie einem Schlafzimmer arbeiten müsste, fände ich es sehr schwierig. Ich habe auch klar gesagt, von wann bis wann ich arbeite und auch nur in den Zeiten für Kollegen erreichbar bin.


    Wie es mir auf Dauer damit gehen würde, kann ich glaube ich schwer einschätzen.
    Da ich nie durchgehend Home Office gemacht habe und auch nicht alleine wohne, habe ich den sozialen Kontakt kein bisschen vermisst.
    Ich war eher froh, dann eben Kontakte reduzieren zu können. Da ich im Büro mit drei anderen Personen zusammensitze und darüber hinaus täglich arbeitsbedingt je nach Situation zwischen 20 - 80 Menschen treffe. Und die eben auch nicht nu r kurz, sondern über längere Zeit in geschlossenen Räumen.
    Da muss ich ehrlich sagen, hat es mich anfangs schon teilweise genervt oder sogar wütend gemacht täglich das Gerede von den Politikern zu hören "meiden Sie Ihre Kontakte. Treffen Sie wenig Menschen" Ja, wie denn?
    Und dann die Leute aus dem Home Office, die sich "beschwert" haben, dass ihnen langweilig und ist und sie so wenig Menschen treffen.
    Aber da muss ich eben sagen, ist es wahrscheinlich schwer für mich das so richtig zu verstehen. Daher finde ich es sehr interessant auch mal andere Erfahrungen zu lesen.


    Es gibt eben wie so oft zwei Seiten. Und oft sieht man selbst nur oder überwiegend die eine.


    Wenn ich jetzt ab und an die Möglichkeit habe Home Office zu machen nutze ich das gerne.
    Zum einen tatsächlich um dann mal Kontakte reduzieren zu können.
    Weil ich zu Hause endlich mal in Ruhe arbeite und Dinge geschafft bekomme, die ich sonst nicht schaffe.
    Und mittlerweile auch weil ich zu Hause ohne Mundschutz arbeiten kann, was doch auch mal angenehm ist, mal einen Tag zwischendrin keine 8 Stunden mit Mundschutz.


    @Meera
    Ich denke nicht, dass er dir das nun vorschreibt so einfach, wenn das bisher noch kein Thema war.
    Wie viele Kontakte hast du denn, wenn du zur Arbeit vor Ort bist und nicht im Home Office? Sind das sehr viele?
    Prinzipiell ist dein Arbeitgeber ja wahrscheinlich auch daran interessiert, dass du eine gute Arbeit machst, und wenn du die eben deutlich besser von vor Ort statt zu Hause machen kannst, ist das ja auch in seinem Interesse.
    Und wenn die Möglichkeiten zu Hause einfach eigentlich nicht da sind, dann sollte das auch nur eine Ausnahme und Notlösung sein. Nicht jeder hat die Voraussetzung von zu Hause zu arbeiten.

    "I will be so strong looking for an new version of myself
    'cause now all I want is to be a part of my new world"
    (Cecilia Krull - My Life is going on)

  • Hallo @Amalthea
    der Test heute war negativ, somit fahre ich morgen ins Büro.
    Ich sitze zur Zeit allein im Büro sonst sind wir zu zweit.
    Ich sehe das Homeoffice als Notlösung zumal meine Kinder für die Schule auch an den PC müssen. Jedenfalls der Kleine die Große hat einen eigenen Laptop. Das Telefon wurde auf mein Handy umgeleitet nix mit in Ruhe arbeiten.
    Ich brauche Abstand sonst kann ich nicht zur Ruhe kommen.
    Letze Nachte habe ich kaum geschlafen .

    Lg Meera

    Manche Menschen spüren den Regen
    andere werden nur nass :regen:

  • Ich bin jetzt seit knapp seit 9 Monaten im Homeoffice und komme eigentlich gut damit klar. Allerdings liegt das auch daran das ich das Glück habe ein separates Arbeitszimmer für mich zu haben. Dadurch kann ich die Arbeit vom privaten trennen, außerdem achte ich darauf meine Routine beizubehalten. Das heißt ich stehe zu selben Zeit auf wie sonst auch, ziehe mich für die Arbeit an und sitze dann auch wirklich 8 Stunden vor dem PC ohne jegliche Ablenkung. Da ich arbeitstechnisch viel zutun habe aktuell hätte ich unter normalen Umständen auch keine Zeit mich mit meinen Kollegen auszutauschen dadurch fehlt es mir auch nicht wirklich :)

    Kälte bedeutet nicht immer Gefühlslosigkeit sprach die Puppe während sie ihre Fäden zerschnitt.
    Sowie Wärme nicht immer ein Zeichen für Sicherheit ist, sprach der Puppenspieler während er sie ganz verschlang.

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