Kontaktabbruch von Mutter/Vater

  • Hallo


    Wer von euch hat erfolgreich den Kontakt abgebrochen & wie geht man am besten damit um , wenn der Wunsch nach einer stabilen Beziehung wieder präsenter wird?


    Im Kontakt mit meiner Mutter dissoziiere ich eigentlich die meiste Zeit.
    Ist dann wie im Nebel etc. - das Problem ist das ich dadurch die negativen Aspekte unserer „Beziehung“ nicht fühle, sondern der Fokus ja mehr auf den paar Minuten liegt , bei denen die „Beziehung“ neutral ist. Neutral, weil sie nicht gut ist, sondern dies nur Momente sind in denen keine Abwertung oder sonstiges geschieht.


    Wenn ich dann mal zwei Wochen habe in denen ich nichtmal schriftlich mit ihr kommuniziere, kommt der Wunsch nach Kontakt wieder auf, weil das negative ist ja nicht präsent bzw die negativen Emotionen.


    Hinzu kommt das die Frau zum zweiten Mal Krebs hat, was die Sache nicht ganz vereinfacht.


    rein auf der somatischen Ebene sehe ich, dass kein/kaum Kontakt definitiv besser ist. Aber auf der emotionalen - nichts.


    Vielleicht hat ja jemand einen Rat für mich :)

    „Da schraub ich mir doch lieber den Schnaps in die Figur und lerne für mein Gossenabitur.“

  • Hey @ninaxox3 ich hab dein Thema mal verschoben.
    Guck doch auch mal hier: Kontaktabbruch zu den Eltern - hat es jemand geschafft?
    Da geht es ebenfalls um den Komtaktabbruch.
    Liebe Grüße :halloweenhappy:

    Hey :)


    da es mir primär darum ging , dass ich andauernd in der Gegenwart von ihr dissoziiere & dadurch keinen bewussten Zugriff auf die negativen Emotionen habe , die ich mit ihr verbinde , sondern das mehr dann als innere Unruhe etc am nächsten Tag kommt, dachte ich, dass es unter dissoziative Störung besser aufgehoben ist. Sorry dafür

    „Da schraub ich mir doch lieber den Schnaps in die Figur und lerne für mein Gossenabitur.“

  • Es ist schon einige Jahre her, wo ich den Kontakt zu meiner Familie komplett abgebrochen habe. Am Anfang tat es irgendwo weh aber ich musste mir immer einreden, dass es besser so ist. Besser für mich, denn bei Feiern, Festen und besuchen, kam ich mir eh immer überflüssig vor und wurde von meinen schlimmen Erinnerungen verfolgt. Danach, wenn ich wieder zuhause war, ging es mit tagelang sehr schlecht.


    Mittlerweile geht's mir wenigstens darin etwas besser. Ja, ich denke noch oft an sie. Morgen z.b. wird meine Erzeugerin 60. Dann steht Weihnachten vor der Tür.... das sind dann wieder so Momente, meiner Schwäche aber ich darf es nicht zulassen...... um jeden Preis nicht.

    Daß mir der Hund das Liebste sei, sagst du o Mensch, sei Sünde? Der Hund blieb mir im Sturme treu der Mensch nicht mal im Winde.


    (Franz von Assisi)

  • @Shadow80 danke dir für deine Erfahrung. Kennst du auch den Struggel wegen dem dissoziieren ?
    Das die negativen Emotionen dann einfach nach gewisser Zeit nicht abrufbar sind ? & man dadurch ins Wanken kommt ?

    „Da schraub ich mir doch lieber den Schnaps in die Figur und lerne für mein Gossenabitur.“

  • Ja, kenne ich auch und das sind dann so Momente, wo ich kämpfen muss mit mir. Und diese Kämpfe, gehen leider in SVV über.

    Daß mir der Hund das Liebste sei, sagst du o Mensch, sei Sünde? Der Hund blieb mir im Sturme treu der Mensch nicht mal im Winde.


    (Franz von Assisi)