Wie komme ich aus meiner finanziellen Situation raus?

  • Ich habe starke finanzielle Probleme.
    Nicht nur wegen Corona, sondern allgemein.
    Ich bekomme Grundsicherung, da ich dauerhaft arbeitsunfähig bin.
    Ich möchte aber dem Staat nicht ewig auf der Tasche liegen.
    Ich bin bereits depressiv, es muss nicht mehr schlimmer werden.
    Ich dachte an so etwas wie den amerikanischen Traum, also quasi vom Tellerwäscher zum Millionär.
    Das ist natürlich nicht leicht, aber einen Versuch ist es wert.
    Nur irgendwann muss ich irgendwo starten.
    Wie mache ich das am besten?
    Ich lege bereits Geld an, das klappt auch gut, aber es reicht nicht.
    Ich darf maximal ein Vermögen von 5000€ haben und maximal 100€ im Monat dazuverdienen.
    Ich suche schon wie blöd nach einem Job, aber meine Situation macht das nicht so einfach.
    Vielleicht weiß hier jemand einen Rat, was ich sonst noch tun kann.

  • Stimmt.
    Aber dazu muss ich irgendwann beginnen.
    Ich brauche hier Tipps.
    Ich habe schon jede denkbare Situation ausprobiert.
    Ich war beim Arbeitsamt, beim Sozialamt, bei Zeitarbeitsfirmen und bei vielen anderen.
    Niemand konnte mir helfen.
    Vielleicht hat hier jemand Vorschläge, was ich sonst noch tun kann.

  • Hm. Aber Schulden hast du keine? Das ist ja dann schon mal sehr gut.


    Wenn ich es richtig verstehe, müsstest du schwarz dazu verdienen?
    Das ist halt doof.


    Aber das wichtigste wäre vielleicht, psychisch auf die Beine zu kommen, dass du "normal" arbeiten kannst, wenn das geht. Hast du eine Ausbildung?

    "One of my biggest mistakes in life
    is thinking people will show me the same love that I've shown them." -Heath Ledger (1979-2008)

  • Hm. Aber Schulden hast du keine? Das ist ja dann schon mal sehr gut.


    Wenn ich es richtig verstehe, müsstest du schwarz dazu verdienen?
    Das ist halt doof.


    Aber das wichtigste wäre vielleicht, psychisch auf die Beine zu kommen, dass du "normal" arbeiten kannst, wenn das geht. Hast du eine Ausbildung?

    Ich habe Schulden.
    Zu viele, um die jemals abzuzahlen.
    Ich werde niemals psychisch auf die Beine kommen.
    Ich bin aus diesem Grund schwerbehindert.
    Nein, schwarz arbeiten muss ich nicht grundsätzlich.
    Schwarzarbeit ist Arbeit ohne Sozialbeiträge zu bezahlen.
    Dafür muss man aber allgemein arbeitsunfähig sein und das bin ich nicht und werde ich auch niemals sein.
    Ich wollte Rente beantragen, aber dazu muss ich mindestens 5 Jahre gearbeitet haben und für eine Behindertenwerkstatt bin ich zu intelligent.

    Ich dachte an so etwas wie den amerikanischen Traum, also quasi vom Tellerwäscher zum Millionär

    meinst nicht, dass das das falsche Forum ist, um Tipps zur ersten Million zu bekommen....? Nur so ein Gedanke....

    Natürlich ist das dafür das falsche Forum, es geht mir aber darum zu beginnen.
    Irgendwo muss ich anfangen.
    Deshalb brauche ich Tipps, wie ich mein Leben auf die Reihe bekomme.
    Alles andere ergibt sich.

  • Hmmm was machst du denn gerne ? Da würde ich erstmal ansetzen ... Dinge , die du gerne machst & gut Dinge , die du gut kannst.
    & ist dein Ziel wieder Vollarbeiten zu gehen oder eine einmalige Idee zu haben um somit Geld zu verdienen. Das ist mir irgendwie nicht ganz ersichtlich.


    Einmalige super Idee halte ich für ziemlich schwierig , gerade wenn man finanziell nicht gut aufgestellt ist.

    „Da schraub ich mir doch lieber den Schnaps in die Figur und lerne für mein Gossenabitur.“

  • Arbeitsamt, beim Sozialamt, bei Zeitarbeitsfirmen

    Gerade von sowas verspreche ich mir herzlich wenig. Über das Arbeitsamt habe ich noch nie was vernünftiges bekommen. Für das Weihnachsgechäft bei Amazon wollten sie mich mal vermitteln. Toll. Nach einem Monat Arbeit wäre ich wieder arbeitslos gewesen.Ich habe mir meine Arbeit immer selbst gesucht.

  • Hm ok, verstehe.
    Aber dass du schwerbehindert bist, dafür kannst du nichts. Dass du Schulden hast.... evtl. schon. Oder auch nicht.

    Zitat von rosch93

    Dafür muss man aber allgemein arbeitsunfähig sein und das bin ich nicht und werde ich auch niemals sein.

    Du meinst arbeitsfähig?


    Mach dich da nicht verrückt. Du hast ja den Willen, der Gesellschaft zuträglich zu sein. Das spricht für dich.
    Wie gesagt, dass du nun deine Schulden aufgrund der Behinderung nicht mehr tilgen kannst, ist nicht dein Fehler.


    Du scheinst nach einer Perspektive, einem Inhalt zu suchen. Vielleicht etwas ehrenamtliches? Dann tust du etwas Sinnvolles und gibst der Gesellschaft etwas zurück.

    "One of my biggest mistakes in life
    is thinking people will show me the same love that I've shown them." -Heath Ledger (1979-2008)

  • Stimmt, ich meine arbeitsfähig.
    Arbeitsunfähig habe ich nur geschrieben, da ich mit dem Handy online war und das automatisch das Wort geändert hat.
    Es geht mir nicht um die Arbeit an sich.
    Ich möchte selbst für meinen Lebensunterhalt aufkommen.
    Bei Arbeitsamt und ähnlichen Behörden kommt tatsächlich selten was raus.
    Da sieht man meine Verzweiflung.

  • Ich könnte meine Schulden aufgrund der Behinderung tilgen.
    Ich kann lediglich aufgrund meiner Behinderung niemals arbeiten.
    Deshalb kann ich meine Schulden nicht tilgen.
    Also hat die Behinderung nur indirekt mit der Schuldentilgung zu tun.
    Ich bin aus verschiedenen Gründen nicht krankenversichert.
    Wenn ich mich jetzt versichern wollte, müsste ich das selbst zahlen und sämtliche Beiträge nachzahlen.
    Das sind die ersten Schulden.
    Ich wurde mehrfach betrogen.
    Zweite Schulden.
    Ich muss Geld zurückzahlen, da jemand unter meinem Namen Dinge verkauft und nicht geliefert hat.
    Die Opfer haben mich auf Rückzahlung verklagt.
    Dritte Schulden.

  • Der Tellerwäscher der zum Millionär wurde ist vermutlich der, der am Härtesten dafür gearbeitet hat. Hab irgendwie das Gefühl ich kann hier nichts raten, weil sich Reichtum (außer man wurde hineingeboren) selten durch „nicht arbeiten“ generieren lässt und du die Arbeitsunfähigkeit zwar betonst aber nicht sagst worauf sie sich konkret bezieht.


    Ist man arbeitsunfähig weil man nicht mit anderen Menschen zusammenarbeiten kann, dann hat man noch seine eigene Arbeitskraft um etwas zu schaffen/erschaffen.
    Kann man nicht körperlich arbeiten, hat man immer noch die Möglichkeit sich im Onlinemarketing zu versuchen (als Beispiel) ...


    Da wir aber im Endeffekt keine Ahnung haben was du kannst, worin du gut bist, was deine Stärken und Schwächen sind, finde ich es schwierig dir überhaupt einen Ansatz zu liefern.