Gibt es Menschen,die an Höheres glauben,nicht Mann,nicht Frau als Gott ansehen?

  • Ich habe das Glück in einer Religionsfreiheit zu leben,mir selbst Gedanken darüber machen zu können,wer Gott ist.Meine Eltern glauben was meine Großeltern glauben,die glauben widerum das,was ihre Eltern glauben,was schlußendlich in einer Tradition endet.Aber nie dort,wo Menschen Gott persönlich begegnet sind,was zu beweisen ist:Kein Mensch ist in der Lage,Gott herbeizurufen,Ihn zu zeigen,um damit alle Menschen zu überzeugen.So ist es Freiheit,an das glauben zu wollen,was man will.Außer,es widerspricht den Grundgesetzen dieses Landes,den Menschenrechten. :Ratte:

  • Klar, es herrscht Meinungs und Glaubensfreiheit und das ist letzen endes etwas gutes.
    Ich habe das Glück und die Freiheit über alles nachdenken zu können , die Freiheit im Geiste, aber ich glaube dass hat jeder der in einem modernen Land lebt.Wir sollte diese Freiheit schätzen lernen.Lasst uns das Freigeistertum an dieser stelle einmal wertschätzen!!!


    Nur verstehe ich deine threadfrage nicht ganz genau, kannst du die genauer Formulieren?

  • @Pain,ich kann es genauer formulieren.Vorausgegangen war die Frage,ob sich Muslime,Juden und Christen tolerieren können.Das geht tatsächlich,leider nur im geringen Ausmaß,häufiger gibt es eine Koexistens,nicht selten begründet durch soziale Not.Weltweit gibt es Koexistenzen,die auf Waffengewalt beruhen.Eine ehrlich gemeinte Toleranz gibt es nur in Ausnahmen,dazu sind die geschichtlichen Erfahrungen viel zu groß,als das es noch eine Übereinstimmung unter Christen,Juden und Muslimen geben könnte,solange Päbste,Rabbiner und Mullas darüber bestimmen,wer Gott ist.Andersdenkende Gläubige unterdrücken und ermorden.So,wie wir es noch Heute erleben.So sind Religionen nichts Anderes,als Machtsysteme,die nur wenigen Menschen dienen,die davon profitieren.Und dafür über Leichen gehen,genauso,wie es Kommunismus,Sozialismus oder Kapitalismus tut.Das hat weder etwas mit einem Gott zu tun,noch mit gläubigen Menschen,die an das Gute,an das Soziale glauben wollen.Dazu kommen Menschen,die sich freiwillig einer Gehirnwäsche unterziehen,um danach Helden zu sein,zu blöde,um zu erkennen,daß sie bloß Kanonenfutter sind.Oder auch Geldeintreiber einer Sekte,in der es schon garnicht mehr um Gott geht,sondern nur noch ums Geld.Ich glaube daran,daß es etwas Gutes gibt,etwas,was Menschen vereint.Ich glaube den Worten eines Handwerkers,keinem Helden,keinem Reichen.Der die Liebe zueinander gelehrt hat,dafür auf bestialische Art umgebracht wurde.Ich glaube auch an Mahatma Ghandi,der Gewaltlosigkeit gelebt hat,bis auch er ermordet wurde,vermutlich wieder einmal von einem Menschen,der allein wußte wer Gott ist und was er/sie will.Sich danach über sie/ihn gestellt hat.Wer fest davon überzeugt ist,den wahren Gott/Göttin zu kennen,der zeige Ihn/Sie mir.Wer das nicht kann,der sollte in sich gehen und darüber nachdenken,woran er überhaupt glaubt.An eine,nur von Menschen überlieferte Tradition?Längst überholt vom Klimawandel,Plastikmüll und Atomracketen. :Ratte:

  • Ich bin Absolut frei von jeglichen Glauben.
    Allerdings kann ich verstehen,
    dass viele Menschen einen Glauben verfolgen.


    Ich denke, dass sich viele Menschen gerne führen lassen.
    Weil sie nicht gelernt haben,
    sich frei zu Entfalten und sich aus eigener Kraft Erfahrung zu sammeln.
    Aus denen sie ernsthaft was lernen.
    Ich zähle mich leider auch dazu und streife ebenfalls planlos umher.


    Es ist auch echt nicht verwerflich gemeint.
    Da ein aufstrebendes Leben,
    immer gewisse risiken beherbergt.
    Deswegen ist eine Religion schon eine Gewisse Sicherheit.
    Und wer eigentlich einfache Ziele hat,
    wird damit gut fahren.


    Besonders hinsichtlich der Hoffnung.
    Da kann so ein glaube,
    schon die eine oder andere schwierige Zeit beim überbrücken helfen.


    Es ist auch völlig egal,
    in wieweit der Glaube in ein Extremes geht.
    Der Jenige der sein Glaube festhält und zufrieden mit sich Leben kann.
    Der hat es einfach geschafft.


    Denn das ist dass, woran ich glaube.
    Man muss zufrieden mit seinem Leben sein.
    Und egal welche Wege zur Selbstwertschätzung führen.
    Wenn die Leichen im Keller sich nicht permanent stapeln.
    Denn geht das schon klar.


    Buße zöllen wir alle irgendwann :unein:

  • Ich trenne "Glauben" und "Religion".Ich denke,daß der Glaube durch Dinge entstanden ist,die sich die Menschen nicht erklären konnten,wie zB die Sonne (Ra) oder dem Wunsch,daß mit dem Tod nicht Alles zu Ende ist.Der Glaube kann für Menschen etwas sehr wichtiges sein, eine Leitlinie für verzweifelte Menschen oder Menschen,die kaum etwas zum Leben haben.Glaube kann Trost und Hoffnung spenden,wichtige Grundlagen menschlichen Lebens.Religionen sind menschliche,nicht Göttliche Institutionen,die festlegen,woran man glaubt,oder zu glauben hat.Die Erkenntnis,daß man(Hauptsächlich Mann) durch Religion Macht erlangen kann,ist uralt.Gefestigt durch die Verbreitung von Angst und Schrecken.Dafür waren Menschenopfer nötig,Mord und Totschlag um die gläubigen Untertanen unter Kontrolle zu halten.Begründet mit Hexen,Zauberern,Ketzern,Ungläubigen,die im Namen Gottes gefoltert und zu Tode gequält wurden und werden.Von Menschen,nicht von Gott,Menschen,die sich längst über Gott hinweggesetzt haben,sich auch selbst zum Gott ernannt haben.Glaube hat nichts mit Anerziehung oder Gehirnwäsche zu tun,es steht jedem Menschen frei an einem Gott (weder männlich,noch weiblich) zu glauben,oder auch nicht.Kein Mensch kann beweisen,daß es so Etwas überhaupt gibt.Jeder Mensch ist aber verpflichtet,darüber nachzudenken,an was er glaubt.Einer Lebensethik folgt,die allen Menschen gerecht wird,oder dem geistigen Dünnschiss machtgeiler Menschen. :Ratte:

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