Gedanken im Moment

  • Kennt ihr das befreiende Gefühl wenn man mit viel Unsicherheit und Zweifel eine Entscheidung getroffen hat, und sich dann später rausstellt, dass es genau die richtige Entscheidung war?

    Geht mir irgendwie in letzter Zeit echt öfter so. Schätze das ist ein gutes Zeichen. So als ob man jetzt irgendwie tatsächlich auf dem richtigen Weg wäre oder so.

    Rebellion allein macht noch keinen Menschen. Sie ist nur ein erster Schritt auf einem langen, schwierigen und nie endenden Weg
    zur Überwindung der Furcht vor der Freiheit, ein eigenes Selbst und ein menschliches Herz zu haben.

  • Verdacht auf Meniskus- und/oder Kreuzband(an)riss stand Ehrlich gesagt eigentlich nicht auf meiner Liste. 🙄

    Du gibst und gibst, darauf bist du stolz

    Doch dieser Stolz ist wie faulendes Holz

    In einem Haus, welches dir lächelnd verspricht

    Dass es dich beschützt, während es über dir zusammenbricht. :uglylove:

  • Ich merke selbst, dass mein Denken an sich nicht „gut“ ist. Aber mal ehrlich. Da hast in der Mama-Gruppe eine mit 25 Jahren, die jetzt das dritte Kind bekommt, direkt nach der Schule kam Kind 1. Sie hat keine Lehre, keinen Tag gearbeitet bisher im Leben und lässt sich komplett durch Eltern- und Bürgergeld finanzieren. Da kommt mir tatsächlich ein bisschen die Galle hoch, weil zig andere Mütter (mich eingeschlossen) jeden Morgen aufstehen, ihre Kinder mit nem Jahr abgeben müssen damit Geld rein kommt und dann darfst solche „Späße“ mitfinanzieren. Bonus: sie fragt dann noch komplett dreist wie sie möglichst lange zuhause bleiben kann, weil „sie will Zeit mit den Kindern“. Ja Herzchen, das wollen alle Mütter, willkommen in der Realität. Es kann aber nicht sein, dass die arbeitende Bevölkerung deine „Faulheit“ finanziert. Entweder kann man mit dem Leben was man hat oder man muss wie jeder andere auch den Hintern zur Arbeit bewegen.

    Es sind die Dinge, die wir am meisten lieben, die uns zerstören.

  • Schmerz lass nach.

    Du gibst und gibst, darauf bist du stolz

    Doch dieser Stolz ist wie faulendes Holz

    In einem Haus, welches dir lächelnd verspricht

    Dass es dich beschützt, während es über dir zusammenbricht. :uglylove:

  • Das gute an W. war ja, dass er und ich das genau gleiche Level an Kommunikationsbedürfnis hatten.

    Allerdings führte das dann wiederum dazu, dass wir 4 Jahre lange den ganzen Tag am chatten waren, und einfach nicht aufhören konnten, und irgendwie war das dann doch zu viel des Guten auf Dauer.

    Würde ich trotzdem noch mal so jemanden haben wollen? - Ja.

    Besser als die Freunde die nur zwei Mal am Tag unter übelster Anstrengung drei Sätze rausgepresst kriegen. Nicht weil sie kein Interesse an mir oder der Freunschaft hätten, sondern weil sie einfach aus Prinzip nicht mehr Worte sprechen können, mit niemanden.

    Was normales wär ja mal gut, aber normal gibts in Psychokreisen halt nicht. Dann nehm ich lieber das zu viel als das zu wenig.

    Rebellion allein macht noch keinen Menschen. Sie ist nur ein erster Schritt auf einem langen, schwierigen und nie endenden Weg
    zur Überwindung der Furcht vor der Freiheit, ein eigenes Selbst und ein menschliches Herz zu haben.

  • Wir tragen unsere schwersten Kämpfe meist da aus wo niemand hinsehen kann. Hinter einem Lächeln, einen "Ja, alles gut", hinter guter Laune.

    Dabei ist nichts gut. Anstatt zu lächeln würden wir lieber weinen. Tun es aber nicht. Erst wenn wir wieder allein sind. Keine gute Laune. Verzweiflung.

    "Freundschaft bedeutet wenig wenn diese nur bequem ist!"

  • Sollen wir uns wirklich sehen?

    Ich meine wirklich.

    Jetzt, wo es langsam ernst wird, krieg' ich echt Muffensausen.


    Nachher bin ich dann wieder enttäuscht.

  • geil :D Reha abgelehnt^^

    Begründung: ich bin zu krank um durch diese Reha wieder fit genug gemacht werden zu können für die Arbeit. na das hört man doch gerne^

    „Ich lebte nur in meinem eigenen Kopf und verlor am Ende darüber den Verstand.“

    — Edgar Allan Poe




  • Was wenn das mit ihr nur ein Traum ist der nie wahr wird?

    Und der Rabe rührt sich nimmer,

    sitzt noch immer, sitzt noch immer

    Auf der blassen Pallasbüste,

    die er sich zum Thron erkor.

    Seine Augen träumen trunken

    wie Dämonen traumversunken;

    Mir zu Füßen hingesunken

    droht sein Schatten tot empor.

    Hebt aus Schatten meine Seele

    je sich wieder frei empor? –

    Nimmermehr – oh, nie du Tor!

  • Nachtfee

    Und drei mal darf man raten, wirklich Zeit mit den Kindern wird dann sowieso nicht verbracht, sondern mit irgendwas anderem und die Kinder selbst werden dann vor dem Handy oder dem Tablet geparkt... Kennt man doch alles zur Genüge vom White Trash. (Ist vor Jahrzehnten auch nicht besser gewesen, wenn die Mütter durch das Kind einen Weg gesucht haben, um einen finanziell potenten Mann an sich zu binden und von diesem Einkommen dann wie die Made im Speck existieren zu können.)


    Bei so was tun einem nur die Kinder leid... Von der Mutter missbraucht als Vorwand, nur damit die nicht arbeiten gehen muss oder weil die es nicht hinkriegt, offen mit ihrem mangelnden Willen umzugehen, evtl. aber auch Konsequenzen dafür tragen zu müssen.

  • "Jemand" müsste dringend mal eine Mail ins Personalbüro schicken. - Hallo Jemand! Ist da Jemand??

    Tja, dann wird da wohl nichts draus werden... *seufz*

    Rebellion allein macht noch keinen Menschen. Sie ist nur ein erster Schritt auf einem langen, schwierigen und nie endenden Weg
    zur Überwindung der Furcht vor der Freiheit, ein eigenes Selbst und ein menschliches Herz zu haben.

  • Sozialneid nach unten ist armselig.

    Anton: „Sag mir, wie du das gemacht hast. Wie hast du es jedes Mal geschafft, weiter zu schwimmen als ich?

    Was war dein Geheimnis?“ Vincent: „Ich hab nie was für den Rückweg aufgespart.“

  • Ich will nicht sagen, dass ein Leben im Rollstuhl sinnlos oder leer ist.

    Was mir aber auf den Keks geht, sind die Nicht- Betroffenen, die sich Kommentare erlauben, dass sie einen verstehen.

    Nein. Nein, das tut ihr nicht und spätestens, wenn ihr aus welchem Grund auch immer einen braucht, dann wisst ihr, was für einen Schmarrn ihr geredet habt.


    Ich bin Rollstuhlfahrerin.

    Ich maße mir aber nicht an, dass ich jeden anderen Rollifahrer deswegen verstehe.

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