Zitat
Das ist eine gute Einstellung. Allerdings auf lange Sicht, sollte man die Gesundheit oder Lebensqualtit nicht vergessen. Wie hieß das noch mal “man arbeitet um zu leben und lebe nicht um zu arbeiten”.
Wobei die Lebenssituationen sich häufen und man keinen Ausweg findet. Das ist dann wirlich Scheiße.
Ich weiß um die Risiken nur zu gut. Mein Vater ist fast an einem arbeitsbedingten Herzinfarkt gestorben, ich erlebte Margengeschwüre und Schlaganfälle in meinem Umfeld durch Arbeitsstress und ich hatte schon einige Burnouts (aber mehr wegen privater Probleme). Daher kenne ich zum Glück meine mittelfristigen Grenzen. Zufrieden bin ich nicht. Doch wenn man sich in einem globalen Konzern halten möchte und sonst wenig Alternativen kennt (auch wegen etlicher gesundheitlicher Einschärnkungen), heißt es vorerst: If life gives you lemons, make tequila.
Was ich ausnahmslos unterschreibe und was man unter allen Gesichtspunkten interpretieren muss:
In einem Krieg gibt es nur Verlierer.
„Der Krieg wird enden. Die Führer werden sich die Hände schütteln. Die alte Frau wird weiter auf ihren getöteten Sohn warten. Das Mädchen wird auf ihren geliebten Ehemann warten. Und diese Kinder werden auf ihren heldenhaften Vater warten. Ich weiß nicht, wer unser Heimatland verkauft hat, aber ich habe gesehen, wer den Preis dafür bezahlt hat.“
(Mahmud Darwish)