Da mich das Thema interessiert und mir auch nicht einfiel, wo ich den folgenden
link unterbringen sollte, mache ich einfach mal dieses Thema auf.
Geschichtsforschung ist ein fortlaufender Prozess. Trotzdem übernimmt man
daraus auch Vorurteile oder Geschichte wird aus diversen Gründen instrumentalisiert.
In diesem Fall geht es um die Mayas und einer neueren Untersuchung über deren
Untergang. Das bisherige Bild nahm an, dass dem eine Klimakatastophe (etwas Dürre)
zu Grunde lag. Tja und nun kommen Studien/Untersuchungen daher und behaupten, dass sich damals
die Klimabedingungen verbessert haben. Stadtflucht?
Okay, angeblich mehrere
Faktoren, wie eine degradierte Umwelt.
Jetzt könnte ich eine deutsche Stadt anführen, lasse es aber lieber sein.
Als Beispiel für eine „mögliche“ Untergansspirale und deren Ursachen
nehme ich lieber New York.
Wenn auch der Vergleich letztendlich hinkt, aber eben Mechanismen sich
gleich könnten. Eine sich entwickelnde Dysfunktionalität von urbanen
Räumen.
Erinnert mich etwas daran, dass die Mayas vor nicht allzu langer Zeit als friedfertiges
Volk bezeichnet wurde. Diese Einordnung hat sich durch Funde über
blutrünstigen Rituale nicht mehr als so richtig haltbar erwiesen. Trotzdem sollte
ich mal da nicht so rummotzen. Früher lebten die Menschen jahrhundertelang in
Irrtümern, heute hat man wenigstens Zugang zu anderen Erkenntnissen.
Bis diese dann auch wieder in Frage gestellt werden. ![]()