Geschichtsforschung und deren Ahaeffekte

  • Da mich das Thema interessiert und mir auch nicht einfiel, wo ich den folgenden

    link unterbringen sollte, mache ich einfach mal dieses Thema auf.

    Geschichtsforschung ist ein fortlaufender Prozess. Trotzdem übernimmt man

    daraus auch Vorurteile oder Geschichte wird aus diversen Gründen instrumentalisiert.


    In diesem Fall geht es um die Mayas und einer neueren Untersuchung über deren

    Untergang. Das bisherige Bild nahm an, dass dem eine Klimakatastophe (etwas Dürre)

    zu Grunde lag. Tja und nun kommen Studien/Untersuchungen daher und behaupten, dass sich damals

    die Klimabedingungen verbessert haben. Stadtflucht? :halloweengrin: Okay, angeblich mehrere

    Faktoren, wie eine degradierte Umwelt.


    Jetzt könnte ich eine deutsche Stadt anführen, lasse es aber lieber sein.

    Als Beispiel für eine „mögliche“ Untergansspirale und deren Ursachen

    nehme ich lieber New York.

    Wenn auch der Vergleich letztendlich hinkt, aber eben Mechanismen sich

    gleich könnten. Eine sich entwickelnde Dysfunktionalität von urbanen

    Räumen.



    Erinnert mich etwas daran, dass die Mayas vor nicht allzu langer Zeit als friedfertiges

    Volk bezeichnet wurde. Diese Einordnung hat sich durch Funde über

    blutrünstigen Rituale nicht mehr als so richtig haltbar erwiesen. Trotzdem sollte

    ich mal da nicht so rummotzen. Früher lebten die Menschen jahrhundertelang in

    Irrtümern, heute hat man wenigstens Zugang zu anderen Erkenntnissen.

    Bis diese dann auch wieder in Frage gestellt werden. :halloweengrin:


    Neue Forschung zu Maya-Städten widerlegt bisherige Theorien zum Niedergang
    Maya-Städte entstanden durch Klimakrisen und Konflikte. Eine neue Studie widerlegt bisherige Theorien zum Kollaps. Doch warum verließen die Maya ihre Städte…
    www.berliner-zeitung.de

    Wenn dein Herz mutig ist, so habe keine Angst, daß du verloren gehst.


    Homer

    6 Mal editiert, zuletzt von Paul ()

  • Nun ja, solche Forschung ist in etwa wie Detektiv-Arbeit.

    Nicht immer kann man da das Bild lückenlos rekonstruieren - oder man muss sich erst durch einen Berg von mitunter sehr widersprüchlichen Informationen kämpfen.

  • Das ist aus meiner Sicht das Spannende daran.

    Besonders weil sich dann eine vorher fest angenommene Theorie verändert und

    damit auch eine allgemeine Sicht auf Dinge.

    Ich gebe allerdings zu, mir liegen die indigenen Völker da schon am Herzen.

    Wenn dein Herz mutig ist, so habe keine Angst, daß du verloren gehst.


    Homer

    2 Mal editiert, zuletzt von Paul ()

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