Weltuntergang?

  • Tach zusammen,
    eine bekannte und ich haben Stunden lang diskutiert...
    Bevor ich erzählen möchte wie wer dazu steht würde ich erst eure Meinungen gern hören,
    ich würde gern wissen ob sie recht hat oder nicht.


    Folgende Situation:


    90% der Menschheit verschwindet von jetzt auf gleich allerdings proportional, das heißt in einer Stadt in der 10.000 Leute lebten bleiben 1.000 über und das dann auf der ganzen Welt so gerechnet, wichtig ist dabei das es wirklich nach einem Zufalls Prinzip passiert, klar käme vor das ein Arzt über bleibt, aber nicht unbedingt.


    Was wir uns dabei gefragt haben ist nun,
    was passiert mit der Welt?
    Wie weit wird diese zurück katapultiert?
    In die Steinzeit oder doch nur paar hundert Jahre?
    Geht sie ganz unter oder überlebt die Menschheit?


    Wichtig ist dabei auch der Aspekt wie die Menschen eurer Meinung nach sich verhalten würden.


    Ich bin auf eure Antworten gespannt


    Lieben Gruß Klom

  • fenwolf21


    der Fehler ist mir heute auch in den Kopf gekommen...


    Natürlich nicht die Welt, sondern die Menschheit...


    ob diese, aussterben tut...
    sollte es heißen


    Ihr müsst mich entschuldigen, bin zu tief ins neues jahr gerutscht und hab den Fuß in Gips,
    Konnte aber immer noch nicht zum zete wegen dem Schnee und mehrerer scheiß Umstände, weiß also immer noch nicht was los ist
    geht erst heute hin
    deswegen bin ich noch voll auf Schmerzmitteln


    vielleicht kam der Fehler ja so zu Stande...


    sorry



    Klom

  • Ich denke es wäre kein Weltuntergang für die Menschheit (für die Erde sowieso nicht,wie fenwolf oben schon meinte,die hat auch lange Zeit super ohne uns existiert und wir haben sie mittlerweile ziemlich ramponiert).


    Viel mehr glaube ich das es der perfekte Neuanfang für die Menschen wäre.Weil ein großes Problem,die Überbevölkerung,fällt weg.
    Es gibt keine großen Hungersnöte mehr,da nicht mehr 7 Milliarden Menschen ernährt werden müssen.
    Es gibt weniger Umweltverschmutzung und somit eine gesundere Erde,da es weniger Menschen gibt die die Erde verschmutzen und ihre Umwelt zerstören.
    Das führt wieder dazu das sich Natur und Tierwelt erholen kann.
    Kriege und Probleme die dazu führen wird es auch wieder weniger geben,da die Menschen wieder deutlich mehr Platz auf dem Planeten haben und sich so bei Bedarf aus dem Weg gehen können,anstatt sich gegenseitig abzuschlachten.
    Da es aber weniger Menschen gibt,werden die Menschen wohl ehr dazu übergehen und ein friedliches Zusammenleben versuchen,da wir eben nicht mehr die dominierende Spezies auf dem Planeten sind und wieder viel mehr voneinander abhängig werden.


    Da bei so einer Deziminierung auch die politischen Systeme zusammenbrechen werden,also die Regierungen und staatlichen Strukturen,können die Menschen auch hier wieder neuanfangen und vielleicht gänzlich auf eine neue Bildung von Staaten verzichten und wieder eine Demokratie einrichten,wie sie damals in Athen begang.Die Leute können sich wieder besser versammeln und wirklich gemeinsam beschließen was in Zukunft gemacht wird,also keine Diktatur oder Repräsentative Demokratie mehr,wo wir nur die Regierungsvertreter wählen und die dann alles regeln.


    Ein Problem wäre nun höchstens was mit dem passiert was übrig bleibt,aus der alten Zeit,ohne Menschen die in AKW's arbeiten wird es zu Kernschmelzen bzw Atomkatastrophen kommen,mit weitreichende Folgen für die gesamte Erden,was vielleicht sogar zur völligen Vernichtung des irdischen Lebens führen wird.Eine postapokalyptische Welt ala Fallout würde ich da für wenig realistisch halten (nicht wegen der Mutanten usw),weil die Menschen in einer völlig verseuchten Erde kaum für Jahrhundete oder Jahrtausende unter der Erde leben könnten und es auf Dauer wohl auch an allen lebensnotwendige fehlen würde,wie sauberes Wasser und all das.


    Ich würde mir eine Welt wünschen ohne staatliche Stukturen wie es sie heute gibt,mit Staatsgrenzen und alles,einfach eine Welt wo die Menschen vernünftig zusammenleben,in kleine Siedlungen und Städte,Handel treiben und Zusammenarbeiten,also nicht die Stadt A die Siedlung B überfällt und ausräuchert,nur weil Siedlung B zufällig auf einer Goldmine erbaut wurde.
    Selbst die Waffen sollte man auf ein Minimum begrenzen,also in 1.Linie nur noch zum Selbstschutz vor gefährliche Tiere usw,also nichts mehr von wegen im Kleiderschrank ein MG liegen haben um bei Bedarf seine Mitmenschen umzubringen.


    Ebenso sollte die Technik und alles sinnvoller verwendet werden.Wenn man sich heute so umschaut was alles auf dem Markt kommt,vieles ist einfach nur zum spielen,aber im Endeffekt totale Rohstoffverschwendung.Die Menschheit hat schließlich auch Jahrtausende ohne Glühbirnen überlebt,da kann man im Notfall auch wieder mit einem Kamin/Ofen leben.Wenn man schon sowas wie Strom erzeugen will,dann bitte umweltfreundlich,durch Wind-,Solar-, und Wasserkraft.


    In der Steinzeit oder dem tiefsten Mittelalter werden wir wohl weniger enden,weil wir uns einfach viel zu weit entwickelt haben und ein höhren Bildungsstand besitzen,als die Menschen vor 100 Jahre und früher.Damit sowas passiert müsste schon ein Großteil des Wissens verloren gehen,wie es z.B. beim Untergang des Römischen Reiches passiert ist
    Da hat die Menschheit in Europa ja erst mal ein ordentlichen Rückschritt gemacht weil viel Wissen verloren ging,plötzlich wusste keiner mehr wozu das Aquädukt da ist und das Kolosseum hat mal als Wohnraum benutzt.Da war aber eben auch die Sache das die Masse der Menschen nicht lesen und schreiben konnte,damals waren irgendwelche Schriften eben besseres Brennholz und weniger Mittel zur Bildung (deswegen gehören Historiker für mich auch zu den wichtigsten Personen in der Gesellschaft/Menschheit).


    Die Menschheit hat auch schon den Verlust von sehr vielen Menschen innerhalb von etwa einem halben Jahrhundert erlebt und trotzdem überlebt und sich erholt.
    Nimmt man die Opferzahlen aus dem 1. und 2.Weltkrieg und der Stalin- und Mao-Diktatur,so kommt man auf etwa 200.000.000 Opfer,das ist fast die halbe Bevölkerung von Nordamerika.Millionen zusätzliche Opfer im gleichen Jahrhundert kommen dazu,wenn man noch die Diktatur der Roten Khmer nimmt,den Korea- und Vietnamkrieg,die zahlreichen Bürgerkriege in Afrika,die Invasion der Sowjets in Afghanistan usw.


    Die Menschen sind eben wie Kakerlaken,allein durch unsere bloße Anzahl kann man uns nicht so einfach auslöschen :D



    So Aufsatz fertig :halloweengrin:

  • Gumo zusammen,


    SORRY das ich jetzt erst antworte...


    Klar, die Mutternatur würde sich freuen, wenn 90% auf einmal weg wären
    du hast auch recht Night´s Watch, ich glaube das wissen würde nicht so schnell verloren gehen...


    doch wie siehts mit den Menschen aus, wenn sie merken was passiert ist,


    werden sie horten und sich erst bekriegen und erst später, wenn sie merken das es um die existens der Menschheit geht sich zusammen raffen, oder umgekärt, sie fangen sofort an sich zusammen zu halten...


    meiner meinung ist/wahr (im gespräch), das sie sich zusammen raffen würden, und mit dem gegenseitiger hilfe beginen, tauschhandel usw. und jeder würde seine stärken nutzen.


    Doch mittlerweile glaube ich das ich zu Naiev bin und meine bekannte recht hatte,
    sie meinte das die menschen zu bequem geworden sind und auch nichts ab haben können (krankheits mässig) sich in Läden verbakeradieren würden und sich bekriegen würden, sie sagte auch die Menschheit würde nicht überleben,


    (ganz abgesehzen von dem AKW´s und weiteren pannen)


    liene Grüße

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