Bücherneuling sucht was zum Lesen

  • Huhu!
    Wie der Titel schon sagt habe ich seit kurzem angefangen mehr zu Lesen und arbeite mich momentan recht erfolgreich durch das Buch "Mängelexemplar" von Sarah Kuttner. Nur reicht mir das Buch nicht, es ist ein Roman in dem die Hauptperson Karo nach einigen schwererwiegenden Geschehnissen in eine Depression verfällt und versucht aus dieser heraus zu finden.
    Alles in allem ganz nett aber mir fehlt die Tiefe sowie die Düsterheit. Ich suche nach einem Buch wo die Hauptperson am Boden ist und kurz nachdem sie wieder etwas hoch gekommen ist direkt den nächsten Schicksalsschlag erfährt. Ich möchte die Therapiestunden der Hauptperson ausführlicher mitverfolgen und wissen wie es in der Person aussieht bzw wie sie tickt.
    Ich möchte mitfiebern ob der Protagonist seine Depression überlebt, möchte unwissend sein ob er den nächsten Tag übersteht oder eventuell doch alledem ein Ende setzt.


    Ähnlich wie bei der Serie Dr. House, wo man nie weis ob er nun wieder in seine alten Muster zurück fällt und sich schadet oder ob er es übersteht und durchhält.



    Auch wenn euch kein solches Buch bekannt ist würde ich mich über Ratschläge eventuell ähnlicher Bücher freuen.

    "I once read that the only philosophical question that matters,
    is whether or not to commit suicide...
    I guess that makes me a philosopher."


    - Walter Sparrow

  • FreierFall: Ich habe einen Buchtipp, der nicht ganz deinen Kriterien entspricht, aber der auch sehr düster, da autobiographisch ist: Sylvia Plath "Die Glasglocke".


    Der Roman erzählt von einer jungen Studentin im New York der 50er Jahre, die nach und nach in eine Depression verfällt, versucht sich das Leben zu nehmen und dann in einer psychiatrischen Klinik mit "Normalbehandlung" (sprich Elektroschocktherapie und Insulinbehandlung ) landet. Ob sie es überlebt?


    Das musst du selbst herausfinden.....