Leben nach dem Tod?

  • Hm, nicht wirklich.


    Ich persönlich schließe es nicht aus, aber ich gehe auch nicht von seiner Existenz aus.


    Letztendlich, so denke ich, ist es immer das Beste, sich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren und das Beste daraus zu machen.


    Sollte es ein Leben nach dem Tod geben, werde ich es definitiv früh genug merken. ^^

  • Ich kenne nur sehr wenige Vorstellungen, die so beängstigend und gleichzeitig auch wieder so beruhigend sind.
    Ich finde den Gedanken "Wo werde ich sein, wenn ich mal nicht mehr bin?" so angsteinflößend, dass ich mir kaum erlauben mag darüber nachzudenken. Allerdings bin ich eher realistisch veranlagt, so dass mir mein Verstand sagt, dass danach nichts mehr kommt. Dies kann ich durchaus für mich akzeptieren, nur darüber nachdenken darf ich nicht ^^


    Gleichzeitig ist der Gedanke, der sich für ein Leben nach dem Tod entscheidet sehr beruhigend, denn so hätten all die lieben Menschen, die viel zu früh gehen mussten, irgendwo irgendwie noch ein Bewusstsein und könnten möglicherweise endlich ihren Frieden finden. Ich mag den Gedanken, dass meine verstorbenen Kontakte wissen, dass ich immer noch an sie denke und tief in meinem Herzen trage... wobei das meiner Auffassung nach eher Wunschgedanken sind, welche mir helfen mit dem ganzen Mist umzugehen.


    Kurzfassung: Nein, ich glaube nicht dran.

    "Ich wette, wir sollten daraus lernen, aber ich will verdammt sein, wenn ich wüsste was" - Al Bundy

  • Ich glaube auch nicht daran.
    Kann mir das schlicht nicht vorstellen, wie es danach weitergehen könnte.
    Aber wir werden ja sehen, ob und was dann kommt. Manchmal wünsche ich mir schon, das es da irgendwas gibt um schon verstorbene Menschen nochmal "wiederzusehen". Aber vom Kopf her, denke ich das da einfach nichts mehr sein wird.

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    Hier ist der Trailer zu einem Film der den Gedanken von einem Leben nach dem Tod einmal durchspielt.


    Ich finde die Idee sehr ansprechend.


    Doch finde ich die Aussage genauso wichtig, dass das Leben hier und Jetzt ist, man sollte sich nicht in der Vergangenheit oder Zukunft verlieren.

    Ein Lichtmensch trägt Licht im Herzen und er läuchtet die ganze Welt.
    Wenn er nicht läuchtet ist Finsternis.

  • Vor meiner Glaubenskrise glaubte ich an ein Leben nach dem Tod.
    Ganz konkret. So wie jetzt mit einem Körper in einer greifbaren neuen guten Welt ohne Leid.


    Bin aber nach wie vor überzeugt, daß es eine "Bewußtseinsebene" nach dem Tod gibt.
    Kann es mir nicht vorstellen, daß die Seele sterben kann.

    Manchmal wünsche ich, ich wäre so wie ich war als ich werden wollte was ich jetzt bin...
    (Film-Zitat; Otto Waalkes)

  • Ich glaube zweifelsfrei daran.


    Das Leben und alles was damit zu tun hat,ist einfach viel zu komplex,als das nach dem Tod irgendein "Nichts" kommt und es einfach aufhört zu exisitieren.


    Es muss ja nicht unbedingt sowas wie das Paradies sein oder Himmel und Hölle.Es kann auch einfach ein Kreislauf sein,wie ein Spiel,Game over und dann Neustart oder es geht auf eine Art und Weise weiter,wie man es sich einfach nicht vorstellen kann.

  • Ich glaube nicht an ein Leben nach den Tod. Würde es aber gerne.


    Schon als Kind habe ich mich mit diesem Gedanken beschäftigt und seit dem auch massive Schlafstörungen. Meine Gedanke ist, dass wirklich nichts mehr ist und ich fragte/frage mich warum man geboren wird wenn man doch wieder gehen muss und irgendwann auch niemand mehr weiß das es dich gab.


    Ich selber habe auch eine sehr große Angst davor und wache heute noch mit rasenden Herzen und voller Angst auf. Selbst in der Altenpflege, wo ich 10 Jahre lang gearbeitet habe, hat es mir die Angst nicht genommen.


    Ich sah Menschen die den Tod sehnlichst erwarteten und auch ihren Frieden mit allen gemacht hatten und ich sah Menschen die eine fürchterliche Angst vorm Sterben und dem Danach hatten und diese Qual zu sehen war auch richtig schlimm für mich.

  • Keine Ahnung ob dies so haarscharf unter die Überschrift passt aber meiner Meinung nach gibt es leider eindeutig ein Leben danach; als vor 25 Jahren in der Nacht die Polizei zu mir kam um mir mitzuteilen dass meine Familie verunglückt war begann mein Sterben, ich glaube dass es unmittelbar anfing als ich die Leute vor der Tür stehen sah. Irgendwie hab ich gleich gewusst, was man mir sagen will, keine Ahnung wieso. Nach dem Empfinden bin ich richtig gestorben als ich sie identifizieren musste danach war alles anders. Es war nur noch alles grau und kalt, ich kann mich an keine Emotionen mehr erinnern und seitdem bin ich nur noch physisch da, funktioniere nur noch mehr schlecht als recht. Doch, ich denke das ist mei Leben danach und das wünsche ich niemandem. ( Wenns das Thema sooo sehr verfehlt hat dann Bitte um Entschuldigung und einfach löschen.)

  • Ich weiger mich daran zu glauben. Mir macht die Vorstellung angst, dass nach diesem ganzen Scheiß hier sich das Ganze noch mal wiederholen soll bzw. was noch wesentlich beängstigender ist, dass wenn es wirklich ein Leben nach dem Tod geben würde dieses hier so unbedeutend wirken würde, da wir einfach noch ein Leben hätten. Ich finde das degradiert all das was wir hier machen, durchleben, 'leisten' ohne aufzugeben auf eine so geringe Schnittmenge, dass ich nicht mehr wüsste ob ich mit so einem Glauben wirklich noch weiter machen könnte. Ich hoffe nach diesem Leben ist einfach Nichts. Es würde doch jeder Handlung im hiesigen Leben eine unglaublich große Bedeutung verleihen, da sie nur einmalig ist und unwiederholbar. Ich bete (hah!), dass es kein Leben nach dem Tod gibt.

    "Es ist als ob es tausend Stäbe gäbe
    und hinter tausend Stäben keine Welt"
    - R. M. Rilke

  • Naja ist fraglich was wir hier denn überhaupt so machen.In 1.Linie besteht das Leben aus arbeit,man schuftet und schuftet und schuftet und hat keine wirkliche Zeit richtig zu leben und dann stirbt man und wenn wir nicht grade das machen,bringen sich alle gegenseitig um wie man aktuell im Nahen-Osten sieht.
    Das wird wohl auch immer so weitergehen,bis es keine Erde mehr gibt,von daher,so gesehen ist ohnehin alles was wir machen komplett überflüssig.


    Ich gehe davon aus,dass das nächste Leben einfach in einem anderen Universum stattfindet,also in einem wo es vielleicht ganz anders ist als hier.
    Wer weiß,vielleicht leben wir in einem anderen Universum überall in der Galaxie verstreut und führen Krieg mit auserirdische Riesenkäfer um unser Überleben zu sichern,das wäre dann nicht mehr ganz so sinnlos oder wir selbst werden als andere Lebewesen wiedergeboren,z.B. als Riesenkäfer :D

  • Night's Watch Du hast absolut recht mit dem was du sagst, aber ich seh da trotzdem einen gewissen Unterschied. Natürlich ist es fragwürdig, was die meisten aus ihrem Leben machen und absolut grausam wie der Mensch mit seiner Umgebung und Umwelt umgeht, aber das ist ja eine sache, die theoretisch nicht von einer kosmischen Macht festgelegt, wie es das Leben nach dem Tod wäre. Ich glaube der Mensch hat das Potenzial sich sowohl zum Guten als auch zum Schelchten zu entwicheln, dass er sich eindeutig zum Schlechten entwickelt ist schon als Beobachtung einfach traurig, aber das macht meiner Meinung nach unsere Handlungen nicht überflüssig. Nur weil man im Kampf noch keine Ergebnisse sieht heißt es doch nicht, dass es nicht richtig ist den Kampf trotzdem zu kämpfen, um wenigstens den Hauch einer Eventualität aufrecht zu erhalten.

    "Es ist als ob es tausend Stäbe gäbe
    und hinter tausend Stäben keine Welt"
    - R. M. Rilke