Wie motiviert ihr euch zum Sport?

  • Liebe Kinder der Nacht,


    ich hab da mal so ne Frage, ihr ahnt es sicher schon aus der Überschrift. Früher bin ich fast jede Woche tanzen gegangen, also so auf Veranstaltungen und Konzerten in Richtung Subkultur und konnte mich da hervorragend auspowern und ein paar Endorphine generieren.
    Jetzt geht das aus verschiedenen Gründen schon länger nicht mehr und das macht mich furchtbar unausgeglichen.


    Im Fitnesstudio angemeldet habe ich mich schon länger, aber es gilt jedesmal Scham, Selbstzweifel und Angst zu überwinden um an gute Gefühle zu kommen. Das hat zu längerer Abwesenheit dort meinerseits geführt. Ausserdem sind die Damen Trainerinnen unglaublich neugierig, was extrem nervig ist.


    Wenn es mir körperlich noch möglich wäre, würde ich tausendmal lieber joggen gehen, alleine durch den Park, aber ich bin empfindlich geworden, was die Gelenke betrifft über die Jahre :(
    Und Nordic Walking war so todlangweilig, dass ich es wieder gelassen habe.
    Fallen euch noch Alternativen ein? Ich tu mir generell schwer in Gruppen, klar sollte ich es lernen, aber mir vorzustellen z.b. Badminton oder Volleyball oder ähnliches...nein, da gruselts mich im Moment vor. Und Yoga hab ich schon jahrelag hinter mir, leider mit zuviel Ehrgeiz, ist zu großen Teilen schuld an meinen Gelenksproblemen...hat jemand noch Ideen?

  • Naja. Ich für meinen Teil hab mir, dank meiner Mutter, das Fitnessstudio nach Hause geholt.
    Nennt sich http://www.pur-life.de das sind echte Fitnesskurse, irgendwo im nirgendwo und das ganze gefilmt. Sprich du kannst das 24/7 zu Hause machen ohne das dich jemand beobachtet.
    Gibt auch ne verdammt große Auswahl, und für das meiste braucht man nur so üblichen Kram wie nichts, ne Yogamatte, Kurzhanteln oder so n Gummiband.
    Kurse gibt's in verschiedenen Längen, verschiedenen Stufen und mit verschiedenen aber allesamt sehr motivierenden Trainern.


    Man kann das ganze, so wie überall, natürlich erst mal ne Woche testen und bekommt auch keine lästigen Anschlussabos.
    Und auch so bekommt man wohl, wenn man nicht zahlt, pro Woche ne halbe Stunde gratis.


    Mir hilft es ungemein, gerade wenn es jetzt eher wieder dunkler wird mag ich Abends nicht mehr durch den Wald spazieren. Und die Kurse trainieren mich auch viel besser. Keiner der mich blöd angaffen, meine Figur bemängeln und dumme Fragen stellen kann. :)

  • Mache seit 7 Jahren mehr oder weniger Sport, Zuhause wie im Studio.


    Anfangs ist es schwerer und es stellen sich Fragen nach Motivation, doch sobald es zur Gewohnheit wird fällt es normalerweise nicht schwer und die Lust danach kommt, oder eben die Disziplin.
    Wichtig ist, kein Druck, heißt, wenn mal ne Woche oder auch zwei nichts gesportelt wird ist das halb so wild.


    Das Ergebnis hier gibt dem auch Recht.


    Was bleibt ... Dranbleiben.

    Wenn du einen Menschen richtig kennenlernen und etwas über sein innerstes Wesen in Erfahrung bringen willst, so mach dir nicht erst die Mühe zu analysieren, wie er spricht, schweigt, weint oder von hehren Gedanken ergriffen wird. Du brauchst ihn bloß beim Lachen zu beobachten. Hat er ein gutes Lachen, ist er ein guter Mensch.



    Dostojewski

  • Ich steh mach mir Musik an und dann gehts ab! :grin:


    Spass beiseite.Ich hab für mich raus gefunden,dass es meinem Rücken extrem gut tut wenn ich mich regelmäßig aufraffe.
    Mittlerweile fällt es mir recht einfach mich am Tag ca. eine Stunde auszupowern.
    Ausserdem gleicht es mich aus.
    Am Anfang war es schwer mich dafür wieder zu begeistern hab mit 21 das letzte Mal regelmäßig Sport getrieben.


    "So paradox wie das Leben auch wenn du längst nicht mehr kannst
    Trinkst du immer weiter, ziehst du immer weiter
    Nimmst du immer weiter diese Pillen bis dein Blick versteinert
    Und jeder weiß das Leben ist nicht gerecht oder fair
    Jeder kriegt das was er verdient, der eine weniger, der andere mehr
    Hand aufs Herz wer will nicht ein bisschen Blitzlicht
    In dieser kurzen Lebenszeit die eigentlich ein Witz ist!"
    -Kauz-


  • Huhu,


    ich habe immer Motivation für Sport. Einfach weil ich weiß wie gut ich mich danach fühle.. Was ich für Kraft darauf geben kann. Manchmal bis ich Kot*e.. Aber da weiß ich was ich geschafft habe.
    Gleichzeitig kann ich mich (gibt selten so Tage) im Spiegel ansehen. Manchmal kann ich dann sogar sagen "Ja das kann man so lassen"..
    Wenn ich mal einen Tag nichts gemacht habe geht's mir gleich schlecht..
    Man könnte fast meinen ich wäre süchtig nach Sport.


    Ansonsten wenn mir etwas Motivation fehlt stöpsel ich mir Musik auf die Ohren und los geht's.. der Spaß kommt während ich Sport treibe :)

    -Alle wollen Individuell sein, doch wehe jemand ist anders-

    :nagori.: Rosa-Rote-Welt Menschen kotzen mich an! :nagori.:

  • Naja, also eigentlich bin ich ein Sportmuffel. Aber da ich übergewichtig bin und abnehmen will, sag ich mir immer: Ohne Sport geht's nicht.

    Aber glaubt mir, dass man Glück und Zuversicht selbst in Zeiten der Dunkelheit zu finden vermag. Man darf nur nicht vergessen ein Licht leuchten zu lassen. Albus Dumbledore

  • Ich motiviere mich häufig indem ich mir überlege, wie erleichtert ich immer nach dem Training bin, dass ich dort war. Jedes Mal wenn ich im Fitnessstudio bin, gehe ich bis an meine Leistunsgrenze, die aber je nach pychischer und physischer Verfassung sehr stark variieren kann.


    Ich stelle mir dann vor, wie ich nach dem Training ausgelassen vor der Konsole sitze und den restlichen Abend genieße. Ich trainiere um meinen Körper in Form zu halten (so gut es eben geht) und oft ist es schwierig für mich eine längere Zeit nicht zu trainieren weil ich dann Angst habe, dass mein Körper unförmig wird (auch wenn das komisch klingt). An manchen Tagen, wenn ich mich gar nicht motivieren kann, geht eine andere Person für mich zum Training, was natürlich auch ein persönlicher Vorteil ist. Manchmal merke ich dann erst dass ich dort bin, wenn ich bereits auf dem Gerät stehe und dann lohnt es sich eh nicht mehr nach Hause zu gehen :D

  • Bei mir kommt das immer schubweise.


    2 Monate mache ich keinerlei Sport und plötzlich der Umschwung und ich mache wieder 2 Monate jeden Tag Sport im Studio.


    Meistens sind es bestimmte Lieder, die mir Motivation aufs Trainieren geben aber auch, wenn sich bei mir wieder ein sehr rundlicher Bauch abzeichnet. Schwabbelt es zu viel wird wieder radikal die Ernährung umgestellt und der Arsch ins Gym geschoben.


    Im Sommer bewege ich mich viel, im Winter

  • Manchmal zwinge ich mich einfach, weil ich weiß das ich froh darüber seinen werde und ich es im Nachhinein nicht bereuen werde.

    Das ist bei mir auch der ausschlaggebende Punkt. Die Depression hat mich da meist gut im Griff mit dieser "Null Bock Einstellung" und dann kommen immer diese "boah nee, du musst schon so vieles was du nicht willst den ganzen Tag lang und dann jetzt nicht auch noch Sport machen MÜSSEN"... das lähmt unheimlich.


    Versuche dann immer es mir schön zu reden. "Geh laufen, die Luft tut dir gut und du fühlst dich danach zufriedener!" usw.
    Klappt mal mehr und mal weniger gut. Aber im Vergleich zu den ersten 29 Jahren meines Lebens sind die letzten 4 recht aktiv gewesen und ich versuch ein gewisses Minimum zu halten.