Bücher, die man nicht lesen sollte

  • Habt ihr auch schon mal Stunden um Stunden in ein Buch investiert und habt anschließend über die verschwendete Zeit getrauert? Erspart anderen Menschen viel Leid und Kummer und teilt uns eure schlimmsten Bücher mit =D


    Bei mir waren es vorallem zwei:
    - Gone Girl (rund 600 Seiten über Eheprobleme zweier völlig bekloppten Menschen... Himmel, war das scheiße)
    - Fucking Berlin (ein Buch über eine Prostituierte mit völlig strangen Problemen... übelst)

    "Ich wette, wir sollten daraus lernen, aber ich will verdammt sein, wenn ich wüsste was" - Al Bundy

  • "Outsider" von Susan E. Hinton ist so ein Kandidat. Entweder ist es grausam übersetzt oder einfach nur schlecht.

    When you can't find the words to say,
    it's hard to make it through another day.
    And it makes me want to cry,
    and throw my hands up to the sky.
    -Adrian Smith-

  • Still Missing - Kein Entkommen
    Grauenvoll. Das Buch möchte anscheinend nur schocken und der Umgang mit einem sensiblen Thema ist, meiner Meinung nach, vollkommen falsch angepackt worden.

  • Zu "Shades of Grey" kann ich meine vollste Zustimmung geben. Das ist nichts weiter als eine aufgeblähte Hype-Medien-Blase ohne irgendwelchen Inhalt oder guten Schreibstil gewesen. Eher war das Ganze unfreiwillig komisch. :))))


    Habe zum Glück nur den ersten Band gelesen, 300 Seiten und das letzte Kapitel (Buch hatte doch irgendwie 600 nochwas Seiten, oder??) und scheine nichts Wesentliches verpasst zu haben. :)))))



    "Romeo und Julia auf den Dorfe" von Gottfried Keller fand ich ebenfalls ziemlich grausam, war Schullektüre. Nichts weiter als ein billiger Romeo-und-Julia-Abklatsch, der eben auf irgendeinen Bauerndorf in den Alpen spielt.

  • "Outsider" von Susan E. Hinton ist so ein Kandidat. Entweder ist es grausam übersetzt oder einfach nur schlecht.

    Ich habs damals in der Schule auf englisch gelesen und mir hats gefallen. Was Übersetzungen angeht, würde ich noch von "Die Jury" von John Grisham und "Der alte Mann und das Meer" von Ernest Hemingway abraten. Die Jury ist ein tolles Buch, aber die vielen holprigen Übersetzungen und Fehler reißen einen schon öfter raus. Bei der alte Mann und das Meer finde ich es noch schlimmer. Ich hab das Buch nur angefangen und es war schon gefühlt in jedem zweiten Satz ein Fehler oder es klang einfach völlig unnatürlich.

    "I can't use what I can't abuse"
    (Garbage - Vow)


    "Dark necessities are part of my design"
    (Red Hot Chili Peppers)

  • Da ich im Deutsch-LK bin, kann ich da einige nennen, die ich wirklich keinem empfehlen würde. (Ja zwei davon sind literarische Klassiker aus anderen Epochen, das macht sie allerdings immer noch nicht zu guten Büchern)


    1. Frau Jenny Treibel (Ein Buch in dem auf X Seiten NICHTS passiert)
    2. Halbschatten (wenn schon moderne Literatur als Pflicht für den Unterricht, dann doch bitte nicht so einen ******)
    3. Die Marquise von O. (Eine Frau wird im Schlaf vergewaltigt und heiratet am Ende ihren Vergewaltiger...und alle sind glücklich und zufrieden...Zudem unglaublich langweilig geschrieben, trotz des eigentlich interessantes Themas)


    Wir hatten auch gute Werke wie Das Parfüm, Faust I, Lenz und Die Jungfrau von Orleons, aber die oben genannten Werke sind echt der letzte Käse...

    • „Ich hätte nein sagen können“, Schulliteratur, das sagt alles ^^…Es geht um ein Mädchen, die um ihre Freundin „kämpft“, die Mitlerweile eine neue hat, und tut sich mit einem „Mobbingopfer mit großen Uschis“ :facepalm: zusammen.Unter anderem klaut sie einen zu großen BH, und schenkt es Karin :mebiro_01: , weil er zu groß für sie ist :hammer111:
    • „Der letzte Ork“…ein unglaublich langweiliges Buch mit fast 900 Seiten •__•
  • Alles von Frisch was ich las, Andorrha, Homo Faber, Biederman und die Brandstifter, Stiller begonnen und nicht ausgehalten.


    Da bereits Andorrha und Homo Faber in Lexikas hervorgehoben werden rate ich vom Gesamtwerk ab, mich kriegt man jedenfalls an keinen Frisch mehr.


    Warum?


    Fürchterliche weibliche Figuren, Altherrenfantasien, neben profanen Inhalten und Allgemeinplätzen, schlappe Pointen. Stellenweise gräßlicher Stil, Wiederholung um Wiederholung die nur deplatziert wirkt(Andorrha).


    Alles in allem wirkt Frisch sehr ungezwungen gezwungen, kann man lesen, muss man aber nicht.

    Wenn du einen Menschen richtig kennenlernen und etwas über sein innerstes Wesen in Erfahrung bringen willst, so mach dir nicht erst die Mühe zu analysieren, wie er spricht, schweigt, weint oder von hehren Gedanken ergriffen wird. Du brauchst ihn bloß beim Lachen zu beobachten. Hat er ein gutes Lachen, ist er ein guter Mensch.



    Dostojewski

  • @galgen: Ich verstehe, was du meinst. Habe am Wochenende "Homo Faber" ausgelesen und finde Frischs Erzähstil sowie die Ausführung der Idee Schicksal & Zufälle sowie daraus resultierende tragische Zukuft, viel zu platt ausgeführt und nüchtern erzählt. Frisch ist gut im Beschreiben von grotesken Aussehen, Mimiken oder Gesten von Menschen. Ansonsten ist alles steingrau, genauso wie die Zeit der 1950er, in der die Geschichte spielt. Und in einem Punkt hast du besonders Recht: Altherrenfantasien. No Comment.