Tiere als Nahrung für den Egoismus

  • Ich hasse Menschen, die sich Tiere anschaffen, ohne sich über deren Bedürfnisse zu erkunden, die sie in kleine Käfige sperren und sich damit verteidigen, dass sie nun mal nicht viel Platz haben.
    Ich hasse Menschen, die sich nicht aus tiefster Liebe zu den ausgewählten Tieren diese nach Hause holen, sondern nur weil sie so putzig sind.
    Ich hasse Menschen, die sagen: "Ich kann ohne Tiere nicht leben", aber ihren Tieren kein lebenswertes Leben bieten.


    Tiere sind keine Kuscheltiere. Kein Tier dieser Welt gehört in einen kleinen Käfig! Selbst Mäuse brauchen aufgrund ihrer Hyperaktivität genauso viel Platz wie Ratten, die ebenfalls viel mehr Platz brauchen, als ihnen meistens geboten wird.
    Hamster gehören nicht in einen kleinen Käfig in einem Kinderzimmer. Hamster schlafen den ganzen Tag und in der Nacht legen sie mehrere Kilometer für die Nahrungssuche zurück. Wie sollen sie ihr Bewegungsbedürfnis in einem kleinen 50 cm Käfig ausleben?
    Fische wollen schwimmen und sich nicht nur in einem kleinen Rechteck im Kreis drehen.
    Pferde wollen nicht den ganzen Tag in einer Box herumstehen, die gerade mal ein wenig größer ist, als sie selbst - auch im Winter nicht.
    Hunde sind Hunde und keine Menschen, die getröstet werden müssen, wenn sie Angst haben. Hunde wollen Führung und keinen besten Freund.
    Katzen wollen nicht an einer Leine durch die Gegend spaziert werden.
    Vögel wollen fliegen und nicht im Käfig sitzen und als zwitschernde Hintergrundmusik dienen.


    Auch Tiere, die gegessen werden sollen, haben ein artgerechtes Leben verdient! Das Fleisch von Tieren die wie Dreck behandelt werden, ist auch nicht mehr wert als Dreck der unseren Körper vergiftet.



    So wie die Menschheit die Tiere behandelt, so behandelt sie sich auch gegenseitig und den Rest der Welt. Genau deshalb geht unsere Welt krachen und wir mit ihr. Den Menschen ist alles egal. Tiere sind nur Spielzeug und billige Nahrung, die Natur ist nur ein lästiger Ort, der befreit werden muss, von seiner Natürlichkeit, damit wir Rohstoffe und Städte haben - noch mehr Platz für noch mehr Menschen, die aufgrund ihrer Masse immer kaputter wird und die Welt mit in den Abgrund reißt - und noch weniger Platz für Tiere. Wenigstens müssen die ausgerotteten Tiere nicht mehr leiden.



    Ich wohne in einer 42 m² kleinen Wohnung mit einem Kind. 14 m² davon bewohnen allein meine 8 Meerschweinchen. Mir kann keiner erzählen, dass seine Wohnung zu klein ist, um seinen Tieren ein artgerechtes Heim zu bieten! Wer so redet, dem ist das Wohl seiner tierischen Mitbewohner einfach egal, der will Tiere nur zur eigenen Bespaßung halten, nicht um in einer Symbiose (ein Zusammenleben mindestens zweier verschiedener Arten, die sich gegenseitigen nutzen bringen) zu leben. In unserer Welt haben die meisten Tiere nichts davon, dass sie in der Gefangenschaft der Menschen leben!

  • Was willst du uns mit diesem Thread sagen???


    Das alle Tierbesitzer scheisse/egoistisch sind... ?
    Das es Egoismus ist wenn man ein Aquarium mit fischen hat??
    Das meine Meerschweinchen es damals schlecht bei mir hatten?


    So ein Mumpitz...
    Ganz ehrlich es gibt natürlich einige Leute die nicht wirklich Tiere halten sollten... aber warum dieser "Hassthread"?!?


    Es gibt schlimmeres auf der Welt und wenn ein Kind mit seinen meerschweinchen glücklich hat ist das ok!
    Wenn ein einsamer Mensch seinen Hund als besten Freund sieht ist das auch ok!


    ich verstehe deinen Hass hier nicht...
    An unserem Stall bieten wir den Pferden auch im Winter Auslauf, den sie teilweise NICHT wollen wenn das Wetter nicht mitspielt.
    Im Frühjahr, Sommer herbst stehen sie permanent auf riiiiiesen Wiesen...


    Ich behaupte das du keine Ahnung von Tieren hast....
    Du hast keine Ahnung von Zierfischen oder von Pferden und Hunden....


    Es bedarf nicht viel um einen Hund oder eine Katze glücklich zu machen....

    We are born alone, we live alone and wie die alone -
    Only through our love and friendship we are able to create the illusion of beeing not alone.

  • Ich will das jetzt nicht so hart wie Amy ausdrücken, sehe es aber ähnlich.
    Ich verstehe diesen Wut-Thread nicht.


    Ich hatte Ratten, Mäuse, Kaninchen und Hamster (natürlich nicht gleichzeitig sondern nacheinander) in einem Käfig von 1,20m x 80cm und einem gewährten Auslauf von zwei Stunden am Tag. All diese Tiere sind verhältnismäßig sehr alt geworden und haben mir sehr deutlich gezeigt dass es ihnen gut geht.


    Ich hatte früher auch ein riesiges Aquarium in der Wohnung (ca. 2m) und hielt darin circa 30 Zierfische. Mir ist nur ein einziges Mal ein Fisch eingegangen, sonst war immer alles in Ordnung.


    Und meine Mum hat zwei Pferde. Im Sommer sind die auf der Weide und im Winter im Stall. Und auch die sind beide schon über zehn Jahre alt und erfreuen sich bester Gesundheit.


    Meine Katze darf sich in meiner Wohnung (40 QM) frei bewegen und wer behauptet dass die Kleine nicht glücklich ist hat wirklich Tomaten auf den Augen. Selbst der Tierarzt war beeindruckt wie gepflegt und zufrieden die Kleine ist.


    Vögel haben in Wohnungen absolut nichts zu suchen, denn diese Tiere brauchen Freiraum den kein Mensch ihnen geben kann.


    Müssen Hunde denn immer trainiert werden ? - nein. Manchmal wollen sie vielleicht tatsächlich nur einen guten Kumpel und ein glückliches Leben - und einen Hund glücklich zu machen ist jetzt wirklich keine komplizierte Sache.

  • Ich kann deine Worte absolut verstehen, könnte von mir sein @Steph
    Und ich kann diese Menschen "mein allein gehaltenes Meeri im 1m Käfig hat sich aber immer wohl gefühlt und wurde 100Jahre alt" auch nicht verstehen. Im Zeitalter von Internet gibt es genügend Infos zur artgerechten Haltung von sämtlichen Arten. Wobei "artgerecht" ja eh nochmal ein Witz ist, wenn man bedenkt was für große Reviere die Tiere in der Natur hätten, da sind die "artgerechten Maße" lediglich Schadensbegrenzung, aber die handelsüblichen Käfige sind eine absolute Qual...
    Mich machen solche ignoranten Menschen, generell das Verhalten auf diesem Planeten, auch nur noch wütend, großer Grund warum ich seit Kindertagen eine depressive Stimmung zum Leben habe.

  • Wisst ihr.... die Sache ist nicht so einfach...



    Ich hatte dieses Pferd... Tennessee ..


    Sie hat mich mehr als jeder Mensch durch meine Jugend begleitet..
    Sie hat mich getragen... und das nicht nur auf ihrem Rücken.


    Wir haben eine Symbiose gelebt... wir haben uns gegenseitig vertraut.... wir haben uns geliebt.


    Woher ich das weiss? Ich konnte es fühlen und ich konnte ihr mein verkacktes scheiss Leben anvertrauen...
    Ich konnte mit ihr alles machen... wenn ich unterwegs so getan habe als wäre ich runtergefallen dann hat dieses Trier eine Vollbremse hingelegt... sich zu mir gedreht und mich angestubst... sie hat nach mir geschaut!!..
    Ich wusste ich kann ihr vertrauen, denn Tiere lieben uneingeschränkt und ganz gleich wie schlecht es mir ging sie war immer da... ganz gleich sie oft ich bei ihr geweint habe... abgewendet hat sie sich nie...


    Letzes Frühjahr wurde sie krank... ein Virus welcher das zentrale Nervensystem angegriffen hat.
    Innerhalb von kürzester Zeit so hohes Fieber... sie konnte kaum noch laufen geschweige denn gehen...



    Wir sind nachts um 11 in die Klinik gefahren .. wollten ihr helfen...
    Sie hatte zu diesem Zeitpunkt bereits Probleme mit dem laufen...


    Sie wurde in eine Art Gestell geführt und untersucht..... sie war so schwach... sie konnte ihren kopf kaum noch oben halten...
    Ich habe ihren Kopf genommen und ihn gehalten... um sie zu stützen.


    Sie hat sich in meinen Armen gehen gelassen...sie hat den Kopf gegen meine Brust gedrückt.. und sich gehen gelassen.. die Augen geschlossen... denn sie wusste sie kann mir vertrauen.
    Sie hatte immer vertrauen zu mir... Pferde sind Fluchttiere... doch wenn sie dir vertrauen dann orientieren sie sich an dir.


    Ich musste mich in dieser Nacht von ihr verabschieden... in der Hoffnung das sie die Nacht überlebt...
    Ich habe noch nie solche Schmerzen gefühlt.


    Ich musste sie in der verdammten Klinik alleine lassen....
    Am nächsten morgen ein Anruf..... sie ist eingeschlafen.... sie ist tod.




    Ich habe sie gehalten und sie hatte keine Angst weil sie mir vertraut hab... doch ich musste sie allein lassen und nun ist sie tod.
    Eine solche Verbindung kann es mit einem Menschen kaum geben.


    .. ps.. scheisse nun sitze ich heulend im Büro

    We are born alone, we live alone and wie die alone -
    Only through our love and friendship we are able to create the illusion of beeing not alone.

  • Puh, so viele Gedanken, aber ich werd mich kurz fassen.
    Werde mich jetzt nur auf das Thema Hund beziehen, weil ich nicht mit alten Erfahrungen und Halbwissen um mich werfen will.


    Ich muss in einem kleinen Punkt meinen Vorrednern widersprechen, ich finde nicht das es total leicht ist einen Hund glücklich zu machen und ich glaube nicht das es jeder Idiot hinkriegt. Dafür hab ich aber leider auch schon genug scheiß gesehen.


    Verstehe allerdings nicht warum ich nicht der beste Freund meines Hundes sein sollte?
    Klar sollte man die Führung übernehmen und dem Hund gewisse Kommandos beibringen um ein reibungsloses Zusammenleben zu ermöglichen, aber übertreiben muss man es meiner Meinung nach nicht.
    Mein Hund hört aufs Wort und darf sich trotzdem in der Wohnung frei bewegen und darf (Oh mein Gott!!eins!!elf1) im Bett schlafen. Wenn dies je ihr 'Gehorsam' mir gegenüber geändert hätte würde ich es ändern. Macht es aber nicht.



    @Amy Lee Mein Beileid wegen Tennesse :halloweencry:

  • Wir wollen uns auch spezifisch des Hundes äußern. Es gibt auch Hunde, die in ihrer Vergangenheit sehr schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht haben. Unsere Hündin Shiva ist so ein Hund. Sie wurde misshandelt und war komplett unterernährt als sie zu uns kam. Unser Hund ist noch heute ängstlich in gewissen Situationen und manche Dinge brauchen eben Zeit. Daher ist die Aussage, dass entspannte Hunde vom Halter abhängen nur teilweise richtig....


    Klar ist es schön wenn Tiere in Freiheit leben würden aber man muss sich dabei auch die Frage stellen ob es für manche Tiere nicht besser ist an einen Mensch gebunden zu sein. Beispielsweise werden frei lebende Hunde in vielen Ländern einfach umgebracht und da ist es doch besser, wenn man einen Straßenhund bei sich aufnimmt. Es ist nicht perfekt aber immerhin besser.


    @Steph bist Du eigentlich Vegetarier?

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