minderjährige Flüchtlinge

  • hey, ähm ich wusste nicht genau wohin mit dem Thema, also bei Bedarf bitte verschieben.


    Es geht um eine Freundin. Sie ist minderjährig und aus Syrien geflüchtet. Sie ist alleine gekommen und ihre Familie ist in Syrien geblieben Sie hat eine genemigug hier zu bleiben für ein Jahr.
    Da es aber sehr unwahrscheinlich ist, dass ihre Familie nachkommt, war ihr Plan hier die Schule fertig zu machen und mit 19 dann nach syrien zu reisen, falls die einen anderen Aufenthaltstitel bekommt, mit dem sie reisen darf. Sie ist bereits seit 3 Jahren alleine hier und es geht ihr zunehmend schlechter.
    Und sie überlegt ganz zurück zu gehen, weil es so wenig sicherheit gibt.


    erstens würde ich ihr gerne helfen und zweitens vielleicht hat irgendjemand hier ein bisschen mehr Ahnung von dem ganzen als ich.

  • Also will sie ihre Familie besuchen, möchte sie Familiennachzug beantragen oder möchte sie zurück gehen? Da sind alles Möglichkeiten... Was konkret meinst du mit wenig Sicherheit?


    Grundsätzlich wird eine Reise fast unmöglich (sowas wird nur aussergewöhnlichen Umständen wie beim Tod eines Angehörigen etc. genehmigt), da sie ja aus Syrien geflohen ist wegen Gründen (Krieg?). Der Grund wirkt natürlich extrem unglaubwürdig wenn sie plötzlich ihre Familie besuchen kann, da wäre der Asyslstatus anzuzweifeln.


    Am sinnvollsten für alle diese Fragestellungen wäre übrigens die nächste Migrations-/Asylberatung. So eine Beratung wird vermutlich von einem Sozialträger in der Umgebung realisiert (Rotes Kreuz, etc...)


    VG

  • Danke Mithras für deine Antwort.


    Also ich habe mich bereits an eine Beratungsstelle gewandt, mal schauen, was die Meinen.
    Kann aber sein, dass die wenig Zeit haben, deswegen wollte ich hier nochmal fragen.


    Das mit den Familiennachzug war lange Zeit der Plan, geht aber nicht auf, da ihre Schwester bereits Volljährig ist.
    Sie überlegt zurückzugehen, da sie keinen Sinn sieht hier zu bleiben. Bzw. sinn schon, aber es ist für sie unerträglich, was verständlich ist. Sie ist mit 13 von zu Hause weg und hat ihre Familie nicht gesehen und ist ganz alleine.


    Wie würde ein "Zurückgehen" denn funktionieren?


    Aber das mit dem Reisen klingt logisch, daran habe ich noch gar nicht gedacht.

  • sie sollte sich über de Ausländerbehörde oder einen Migrationsbeauftragten beraten lassen.
    es mag sein, dass viele es gern sehen, wenn sie freiwillig zurück kehrt.
    zum einen, weil der Grund des Flüchtens entfallen ist, oder eben, dass eine Familienzusammenführung
    scheitert….


    was meinst du mit schlechter?
    wenn sie hier keine Wurzeln findet,
    wer will schon in der Fremde, sein zuhause finden.
    es wohl vieles fremd bleiben wird....


    dich allein als freund wird nicht reichen,
    zu stark da Familienbande sind.
    Sie sollte diese nicht brechen müssen,
    dann ehr zu ihren Wurzeln zurück finden,
    denn zuhause ist dort wo man sich zuhause fühlt.


    buddl1, 18, sollte sie sein, es macht vieles leichter.

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