Warum weiterleben?

  • Habe das dringende Bedürfnis, meine Gedanken und Gefühle loszuwerden.


    Nach meiner Erfahrung gibt es Schatten und Sonnenscheinkinder...das zeigt sich schon in der frühen Kindheit...diese Sonnenscheinkinder haben scheinbar alles in die Wiege gelegt bekommen, sie sehen überdurchschnittlich gut aus , sind beliebt in der Schule und schreiben fast mühelos gute Noten und wirken sehr unbeschwert. Weiterhin wirken sie auch eher narzisstisch. Die Bösen, skrupellosen undankbaren Geschöpfe. Dann gibt es die Schattenkinder, die für alles kämpfen müssen, nicht so gut aussehen, nicht so beliebt sind, nicht so gute Noten schreiben und die eher Mitgefühl zeigen. Die guten Menschen. Diese Kinder neigen eher zu Depressionen. Insgesamt haben sie ein schwierigeres Leben. Machen sich viele Gedanken und verstehen die Welt nicht, wollen sie verändern, erhalten viele Verletzungen. Hat hier jemand ähnliche Erfahrungen? Findet ihr das Leben eines Schattenkindes lebenswert in dieser kalten Welt?

  • Wer bestimmt denn, ob man zu den Sonnenkindern oder Schattenkindern gehört? Ist es nicht die Einschätzung eines jeden einzelnen.


    Ich gehöre auch bestimmt nicht zu den Sonnenkindern, aber ich will auch nicht zu den Schattenkindern gehören ... irgendwie dazwischen vielleicht. Für mich ist jedes Leben lebenswert, auch deins.

    Wenn es dem Sommer zu bunt wird, dann ruft er den Herbst . Aber ich genieße den Augenblick, denn genau dieser Augenblick ist mein Leben.

  • Je mehr 90% der Menschen haben umso asozialer werden sie.
    Nur 10% der Menschheit ist liebenswert.
    Was raus kommt ist diese widerliche Drecksgesellschaft.
    Und so Dreck wie AfD und Co nutzt das aus um eine noch mehr ekelhaftere Gesellschaft zu etablieren.
    Hoffentlich machts bald boom.


    @Facella Das Glück bestimmt.
    Is halt wie bei Krebs.
    Hat es Dich erwischt haste Pech und mega Pech haste wenn Du dran verreckst.
    Glück haste wenn de ohne Demenz 100 wirst.
    Und wenn Dein Vater genug Steuern hinterzogen hat kannste Dir sogar das Altenheim leisten.


    @shadowgirl Versteh sehr gut wie Du das meinst.
    Manchmal mich frag warum sich Schattenkinder Mitgefühl leisten?!
    Nur weil sie wissen wie es ist.
    Wäre da nicht angebrachter gegenüber so einigen Abschaum anzufangen auszuteilen?
    Mitgefühl muss man sich verdienen.
    Wer auf mich scheißt auf den scheiß ich.
    Is halt der Kreislauf des Gebens und Nehmens.

  • Für mich ist der Mensch generell ein widerliches, abscheuliches Wesen, ich könnte Romane über all die unangenehmen, negativen und traumatischen Erfahrungen schreiben, die ich mit unzähligen Menschen in meinem Leben gemacht hab! Die allermeisten, sogenannten "Matrix-Menschen" (wie ich sie gern nenne), die mir begegnen, sind für mich persönlich einfach nur dumm, emotional völlig abgestumpft, angepasst an dieses Scheisssystem wie dressierte Hamster, egozentrisch und einfach nur völlig langweilig! Der Mensch ist als Spezies vornehmlich ein hab- und machtgieriges Raubtier, das im Grunde nur sich selbst befriedigen möchte und auf seine eigenen Vorteile achtet..alles was darüber hinausgeht, ist fast immer nichts anderes als Heuchelei und aufgesetztes Gutmenschentum! Und das Verrückte daran ist, je älter und erfahrener ich werde, desto mehr bin ich von diesen Worten überzeugt!



    Es gibt besondere Menschen auf der Welt, das steht fest, aber die sind so selten wie ein Goldkörnchen in einem Kieselfeld..



    “It is no measure of health to be well adjusted to a profoundly sick society.”

    Jiddu Krishnamurti

    4 Mal editiert, zuletzt von Rainman ()

  • Ziemlich viel Schwarz-Weiß-Malerei und Misanthropie hier...
    Aber so einfach ist diese Welt nicht. Die meisten befinden sich irgendwo zwischen schwarz und weiß. Und ich denke, manch einer ist einfach glücklich damit, ein "Matrix-Mensch-Leben" zu führen, daran ist auch nichts verwerfliches, solange dieser jemand akzeptiert, dass es auch anders tickende Leute gibt. Mit der Einteilung in Sonnenkinder und Schattenkinder macht du es dir jedenfalls zu einfach und schießt an der Realität vorbei. :Halloweenwondering:

  • @KleinesWesen tun die meisten aber nicht...
    ... akzeptieren.... wenn dann gezwungenmaßen tolerieren. Wenn überhaupt.
    Meistens is scheißegal am Ende oder sie tun alles um die Menschen die nicht passen zu entfernen. Ihnen zu schaden.
    Gaaaaaaaaanz ganz wenig Menschen haben andere Menschen lieb der Liebe willen. Partnerschaften mal ausgeschlossen und selbst da muss es ja (als Beispiel) Frauenhäuser geben. Da das ekelhafte Tier Mensch keine Hemmung hat seinen Partner zusammenzuschlagen.


    Das schlimme an der Sache is ja das es geht. Aber wie gesagt es geht bei sehr vielen nicht.
    Pech gehabt,wah.....


    @Rainman Stimme Dir da bis zum letzen Satz zu.

  • Vielleicht liegt es nur an einem falschen Bild,was uns ständig vorgegaukelt,produziert wird?Was ist schön? Modells,die produziert werden?Von einer Industrie,die keinesfalls an Schönheit interessiert ist,sondern nur am Geld?Dafür Modells locker verhungern lässt?Was bin ich?Bestimmt durch ein 500PS Auto,genaugenommen nur eine Penisverlängerung?Bombardiert durch ständige Verblödung,Reklame genannt,immer und überall.Was ist aber,wenn ich eine zahnlose,häßliche Ratte bin,meine Freundin keine Topmodellfigur hat?Haben wir dann diese verblödete Welt verarscht,weil wir glücklich sind,mehr als tausend Gründe haben weiterzuleben,sozial,hilfsbereit,empathisch.Im Gegensatz zu den Stars,wie Fußballern,Politikern,Schauspielern und Popstars,Ölmagnaten,Firmenbossen,Bankmanager....... Ich gehöre zu der untersten Schicht,für die ich auch gekämpft habe.Damit bin ich viel reicher,als die Idioten,die ihren Reichtum nur im Geld sehen.Somit auch viel glücklicher.Nur deswegen lebe ich noch,um dieses Wissen zu verbreiten. :Ratte:

  • @Rainman Stimme Dir da bis zum letzen Satz zu.

    Danke arkei31, mir ist nämlich sehr wohl bewusst, wie negativ und düster (auch sehr stereotypisch) meine Zeilen auf manche klingen müssen, die anders denken, aber dennoch entspricht es absolut meiner Realität und Überzeugung! Ich hab so unglaublich viel Sch..... mit Menschen erlebt, dass ich auch völlig dazu stehe, ein Misanthrop zu sein..umso mehr weil es doch ein paar wenige Menschen gibt, die das nicht für maßlos arrogant, narzisstisch oder wahnhaft halten..



    “It is no measure of health to be well adjusted to a profoundly sick society.”

    Jiddu Krishnamurti

  • @Rainman
    Alles oki. Was andere denken is hm nich so wichtig. Du fühlst es so und dann ist es so und wenn dir das andere sogar nachfühlen können dann is es naja... es ist dann halt so. (Gut obwohl schlimm das es so sein muss im fühlen)


    Versteh aber was du meinst.
    Die Menschen sind auf der einen Seite so krankhaft auf Konsens aus und auf der anderen Seite geben viele n fuck aufs Gegenüber.


    Extremer gehts nicht.
    Naja und zwischendrin is das ICH.....


    Hoff du verstehst wie das meine.... aber so is es nun mal. Wir müssen nur das beste aus dieser Scheiße machen und das Gute genießen.


    Die Kunst dabei is eben nicht dem anderen die Fresse einschlagen zu wollen. Den Hass versteh ich sehr gut.


    Es gibt zu viel ekelhafte Menschen und du brauchst viele gute Erfahrungen um diese Scheiße aus der Birne zubekommen die man erlebt hat.... wenn das überhaupt geht da wir nicht vergessen. Und da es aktuell nicht aufhört das man wie Dreck behandelt wird gibts auch kein vergeben.


    Und trotzdem müssen versuchen zu überleben. Dann haben wir die größte Stärke bewiesen... wer auch immer bekommt uns nicht kaputt.


    Und noch was wenn du gestattest mag ich erwähnen.


    Die Hölle kommt erst noch da die Menschheit immer niederträchtiger im großen und ganzen wird da das Überleben immer härter wird in Zukunft und die große Masse der Menschen nie in der Lage ist nachhaltig zusammenzuhalten.


    Ein WIR gibt es nicht.
    Das kannste am besten im Themenbereich Politik sehen. Aber belassen wir es besser dabei denn....


    back to topic plz.
    da es den Rahmen des Beitrags glaub sprengen würde.


    Aber leider hängt auch alles mit allem über 5,4 Milliarden Ecken mit einander zusammen....

  • Die Kunst dabei is eben nicht dem anderen die Fresse einschlagen zu wollen. Den Hass versteh ich sehr gut.


    Und trotzdem müssen versuchen zu überleben. Dann haben wir die größte Stärke bewiesen... wer auch immer bekommt uns nicht kaputt.

    Ich empfinde keinen Hass, ich glaube, das wird auch oft bei Misanthropie völlig missverstanden, dabei geht es nicht um Hass (und schon gar nicht um Gewalt, denn sonst wäre ich genauso abartig, wie all die Menschen, die ich verurteile). Es geht dabei nur um Verachtung und bewusste Abgrenzung, ich hab mich immer abgegrenzt, so lange ich denken kann, weil ich diesen unerträglichen Konformismus und Opportunismus schon in meiner Schulzeit nie ertragen konnte. Ich lebe seit meiner Jugend fast andauernd (bis auf wenige Ausnahmen) in sozialer Isolation, nicht weil ich keine Menschen um mich scharen hätte können, sondern weil ich mich bewusst und konsequent dafür entschieden hab (auch wenn das nicht unbedingt Spaß macht..), aber da gibt es nun mal keine Kompromisse (zumindest nicht für mich)..


    Und eines ist sowieso klar, der einzige Mensch auf diesem Planeten, der mich zerstören kann, bin einzig und allein ich selbst, das hab ich schon seit vielen Jahren begriffen...



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    Jiddu Krishnamurti

  • Ja, schon klar, aber man muss nicht jede wörtliche Bedeutung eines Begriffes genauso semantisch interpretieren, zumal viele solcher Begriffe aus einer Zeit stammen, in der eine feinsäuberliche und differenziertere Abgrenzung noch nicht so alltäglich war. Es gibt viele sogenannte Misanthropen, die wahrscheinlich zu den feinfühligsten und einfühlsamsten Zeitgenossen zählen, die man sich vorstellen kann (ich bin selbst so jemand..)..



    “It is no measure of health to be well adjusted to a profoundly sick society.”

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  • @Rainman


    Wenn man feinfühlich ist fühlt man doch die Sachen die Menschen unerträglich machen und man muss doch dann schon fast zwangsläufig zum Misanthropen werden.


    Das is so wie mit dem das man nicht zwangsläufig sensibel ist wennman sensitiv veranlagt ist. Einfach aus Schutz. Denn wenn du sensibel bist macht Dich das verletzbar was keine gute Idee ist in dieser asozialen Welt wo man sehr viel Sensitivität braucht um sich zu schützen die vor Gefahr schützt.


    Es soll ja Leute geben die verwechseln Sensibilität mit Sensitivität...

  • Genau so ist es! Da ich durch meine Empfindsamkeit umso mehr dazu neige, all die Bösartigkeiten, die mir von Menschen widerfahren sind, nicht adäquat verarbeiten, verdrängen oder einordnen zu können, ist die Reaktion darauf natürlich umso verständlicher..man lernt mit der Zeit, effiziente Abwehrmechanismen zu entwicklen, um sich (zumindest unter den meisten Menschen) besser schützen zu können, was natürlich zwangsweise auch dazu führt, dass man von solchen fremden Menschen oft als "kalt", abweisend oder arrogant eingestuft wird..


    Ich denke, ich kann mit Gewissheit sagen, dass ich beides bin, hochsensibel und feinfühlig..wobei mir die Hochsensibilität sicher wesentlich mehr Probleme bereitet..



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    Jiddu Krishnamurti

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