MPS/DIS

Dissoziative Identitätsstörung (DIS)

Eine multiple Persönlichkeit ensteht durch massive Gewalterfahrungen. Die meisten Betroffenen sind zum Zeitpunkt ihrer ersten Persönlichkeitsspaltung nicht älter als drei Jahre. Es gibt mehr multiple Persönlichkeiten mit weiblichem Körper als männliche Betroffene.

Die Vorraussetzung für eine Persönlichkeitsspaltung sind eine Fähigkeit zu dissoziieren und lebensbedrohliche Gewalterfahrungen in denen der Betroffene keinen Beistand erhält und darauf hoffen kann.

Diese Gewalterfahrungen sind meist mit sexuellem Missbrauch verbunden, es gibt aber auch Fälle in denen extreme Misshandlung und Vernachlässigung der Bezugspersonen der Auslöser für die Spaltung war.

Es gibt multiple Persönlichkeiten mit zwei Anteilen und Betroffene mit hunderten Anteilen und vielen Persönlichkeitszuständen. Wenn ein DIS Betroffener retraumatisiert wird kann es geschehen,dass die Anteile nochmals zerbrechen. Diese Splitter kann man mit schockgefrorenen Gefühlszuständen während der Gewalterfahrung vergleichen.

Kein System ist identisch mit einem anderen. Daher ist es ratsam bei Unsicherheiten im Umgang mit multiplen Persönlichkeiten einfach den Betroffenen selbst zu fragen.

 


 

Bücher zum Thema:

 
Schritt für Schritt ins Leben: Ein kompaktes Selbsthilfebuch für Menschen mit Dissoziativer Identitätsstörung und Zwischenformen* (Sachbuch, Ratgeber)
„Dieses Buch reicht Betroffenen die Hand und erklärt einfühlsam und klar die Entstehung dieser Überlebensstrategie. Des Weiteren beinhaltet es eine Schatztruhe voller Ideen zur Entlastung und Selbsthilfe für den Alltag und den Umgang mit Behörden. Skill-Listen, Imaginationsübungen, Checklisten sowie Impulse zum Stärken und Stabilisieren geben praktische Hilfe an die Hand und machen das Buch damit zu einem wertvollen Begleiter der hilft Schritt für Schritt im eigenen Tempo seinen Heilungsweg zu gehen. Bereichert wird dieses Buch zusätzlich durch die vielen Erfahrungsberichte und Anregungen Betroffener.“

 

Ich und die anderen: Roman* (Roman)
„Für den fünfjährigen Jake Honigpops, für Tante Sam Kräutertee und für Seferis gesalzene Radieschen: Es ist gar nicht so leicht, jeden Morgen die Bedürfnisse aller Hausbewohner zu befriedigen. Aber eigentlich hat Andrew Gage sich und seine »anderen« ganz gut im Griff. Andrew hat eine Multiple Persönlichkeitsstörung; mit Unterstützung einer engagierten Psychologin hat er es jedoch geschafft, für die vielen Ich-Abspaltungen in seinem Kopf ein imaginäres Haus zu konstruieren. „

 

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