Artikel 14

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Neu

    seit meinem letztem Blog hat sich viel getan. Am besten setzte ich direkt da an, wo ich aufgehört habe.

    Circa drei Wochen nach diesem Blog kam es zum Rückfall. Einen ziemlich heftigen sogar. Ich habe mich dermaßen zugedröhnt, und war auch überdosiert. Nun warum kam es dazu? Ich kam in eine emotionale Abwärtsspirale. Es ging mir zunehmend schlechter von Tag zu Tag und nicht zu wissen, was los war machte die Situation nur noch schlimmer. Ich wusste nur eins, mir ging es scheiße und ich wollte es weg haben. Und das Suchtgedächtnis hatte dann die Oberhand bekommen und wie im Autopilotmodus habe ich mir dann was bestellt. Der Rückfall erstreckte sich über 3 Tage in denen ich dauer drauf war. Wie habe ich mich währenddessen gefühlt? Es war super. Auch wenn das schlechte Gewissen an einem nagte, fühlte ich mich grandios. Bis am dritten Tag, da machte sich der Kater und die Überdosis bemerkbar und ich habe mich dazu entschlossen die Reste, die ich noch hatte zu entsorgen. In… [Weiterlesen]
  • So, da melde ich mich zurück, nach etwas längerer Zeit und neuen Erfahrungen.

    Ich bin derzeit in einer ambulanten Reha, um gegen die Suchtursache vorzugehen und somit den Weg beschreite, in Zukunft auch clean zu bleiben. Ich hatte bevor ich Stationär ging und auch danach einen Rückfall. Mir wurde klar, dass ich so nicht leben will und was dagegen unternehmen muss. Ich hatte die Wahl zwischen stationärer und ambulanter Reha. Stationär hätte mir wahrscheinlich nichts gebracht, daher ambulant. Ich bekomme das auch gut mit meiner Ausbildung unter einen Hut. In der Reha lerne ich wieder Zugang zu meinen Gefühlen zu bekommen, und diese wieder zuzulassen, sodass ich eben nicht versuche diese Emotionen wieder mit Drogen auszublenden. Auch wenn ich dies gerade gerne tun würde. Es wäre so einfach, aber es ist für mich der falsche Weg. Ich lerne gerade den Suchtdruck auszuhalten und den Umgang mit den Emotionen, die diesen verursachen. Das ist ne verdammt große Herausforderung, aber… [Weiterlesen]
  • Wäre mir damals bewusst gewesen, dass sich das ganze so entwickelt, hätte ich nie damit angefangen. Jetzt ist es zu spät und mein Gehirn ist verseucht. Nun muss ich damit leben und klar kommen. Wenn das Gehirn einmal in einer Abhängigkeit drin war, gibt es kein entkommen. Man hat damit ein Leben lang zu tun. Allerdings kann man sich den Konsum abgewöhnen. Das ist aber auch schon das einzige was man da tun kann. Aber es funktioniert. Man braucht nur die richtige Motivation um es sein zu lassen.

    Genau da ist das Problem. Ich habe diese Motivation nie wirklich gehabt. Ich wurde damals zum clean werden gedrängt. Naja dann dachte ich mir Okay, ich nehme die Herausforderung an und probiere es mal mit clean sein aus. Eine schlechtere Motivation kann es, glaube ich, nicht geben. So hielt ich es für ein paar Jahre aus ohne zu leben. Zwar kam immer wieder mal Suchtdruck auf, aber nicht so schlimm. Kannte es ja und wusste das kommt und geht. Es lief auch alles drumherum gut, bis wieder eine… [Weiterlesen]
  • Gerade im Moment ist es wieder aktuell, da ich mich verschätz habe und demnach gestern keine Tabletten mehr hatte und bis Donnerstag wohl auch keine mehr haben werde, sollte ich nicht doch noch welche finden.

    Vor knapp drei Monaten war ich schon mal in der Situation, nicht das erste Mal, aber nun gut. Ich dachte ich könne die Chance nutzen und mich von den Dingern lösen.Eigentlich bin ich bei sowas sehr willensstark und belastbar, aber ich kam an mehr als an meine Grenzen.

    Nehme ich die Medikamente nicht, komme ich nicht in den Tiefschlaf und Schlafentzug ist die reine Hölle für mich. Ich werde fiebrig, empfindlich und weinerlich.

    So auch von ein paar Monaten.

    Irgendwann ging es weiter.

    Kleidung auf meiner Haut wurde unerträglich. Ich zitterte wie ein Crackbaby und war kaum mehr Herr über meine Stimme oder Gefühle. Ich war entsetzlich erschöpft, aber gewillt es durchzuhalten. Mit jedem Tag wurde das „normale“ leben schwerer. Einkaufen, essen, trinken, das alles war die… [Weiterlesen]
  • Ich lebe in einem kleinen Dorf, wo jeder jeden kennt. Wenn ich mir das so ansehe, wieviele Städter sich nach einem Landleben sehnen, frage ich mich immer, warum?
    Man steht im Dorf quasi unter Dauerbeobachtung. Da bekommen sie fast alles mit. Das wäre ein legitimer Grund, paranoid zu werden.
    Ja, und dann ist da der Klatsch. Er kann richtig bösartig werden. Es wird dann erfunden und gelogen, dass sich die Balken biegen.
    Wehe, man ist Aussenseiter in einem Dorf. Aussätzig fühlt man sich dann. Ich beteilige mich nicht aktiv am Dorfleben, weil es immer auf dasselbe hinausläuft, um lockerer zu werden, saufen, saufen, saufen.
    Es gibt nur Vereine mit total uninteressanten Schwerpunkten im Dorf. Wenn du aktiv an allerlei Veranstaltungen teilnimmst, dann wird gemunkelt, wie du dir das leisten kannst. Machst du aber genau das Gegenteil, dann heißt es, du seist arrogant.
    Wenn ich hier all den bösartigen Klatsch wiedergeben würde, würde das Seiten füllen. Hier ein Beispiel: man treibe es mit… [Weiterlesen]
  • Ich habe einen Artikel über Schönheitsoperationen gelesen und finde es wahnsinnig, was manche mit sich machen ( lassen ).
    Eine Frau und ein Mann lassen sich solange operieren, bis sie wie Barbie und Ken aussehen.
    Der 22-jährige Vinny Ohh aus Los Angeles ließ sich 110 Mal operieren, weil er wie ein geschlechtsloser Alien aussehen will. Er will sich sogar die Genitalien entfernen lassen!
    Martina Big aus Trier lässt sich über ein Ventil im Achselbereich von ihrem Arzt Kochsalzlösung einspritzen . Ihr Busen wird dadurch aufgepumpt .
    Aktueller Stand: 3150 ml pro Brust . Das entspricht Körbchengröße
    70DDDDDDDDDDDDDDDD!
    Was soll man von diesem ganzen Wahnsinn halten? Viele Frauen sind unzufrieden, wenn der Busen scheinbar zu klein ist und wollen ihn vergrößern lassen und es gibt viele Frauen, deren Brüste scheinbar zu gross sind, wollen sie verkleinern lassen.
    Ich bin der Meinung, dass Schönheitschirurgie dann nützlich ist, wenn z.B.
    ein Mensch nach einem Unfall entstellt ist und durchaus… [Weiterlesen]
  • Heute ist es genau ein Jahr her, dass die Terroranschläge in Brüssel begangen wurden. Und dann heute, am selben Tag der wahrscheinlich terroristische Anschlag in London.
    Das ist kein Zufall. Ich glaube nicht an Zufälle. Wenn mutmaßlich der IS dahinterstecken sollte, dann haben sie sich den heutigen Tag mit Absicht ausgesucht. Wie kann man Angst und Schrecken verbreiten? Indem man unberechenbar ist und bleibt.
    Wenn man sich die Liste der Länder ansieht, kann einem schon Angst und bange werden:
    Spanien
    Frankreich
    Belgien
    Deutschland
    Niederlande (der ermordete Islamkritiker Theo van Gogh)
    Großbritannien
    und das ist nur Europa. Da hatte Großbritannien gehofft, dass mit dem Karfreitagsfriedensvertrag der Terrorismus (IRA) ad acta gelegt werden könnte und dann zieht wie ein Sommergewitter eine neue Bedrohung auf,
    der fundamentalistische Terrorismus, Macht gewinnen durch das Verbreiten von Angst.
    Vor ein paar Jahren wurde der Soldat Lee Rigby mitten in London von Islamisten brutal zu Tode… [Weiterlesen]
  • Heute zitiere ich mal einen Artikel von Veit Lindau:
    "Wir leben, was Verbundenheit und Einsamkeit betrifft, in widersprüchlichen Zeiten(. ..) Alles wirkt unverbindlicher, schneller, größer, komplexer. Der Einzelne kann sich da schnell über fordert, unwichtig, winzig - ja, einsam - fühlen.
    Einsamkeit. Was löst dieses Wort in dir aus? Kannst du gut mit dir einsam sein oder fliehst du vor dieser Erfahrung?
    Einsamkeit ist für die meisten von uns doch wohl eine unangenehme Erfahrung.(...)
    Viele Menschen glauben, sie würden sich einsam fühlen, weil ihnen ein anderer Mensch fehlt. Doch das ist ein Irrtum. In der Einsamkeit Fehler du dir selbst . Wenn wir nicht mit uns verbunden sind, missbrauchen wir die physische Anwesenheit anderer Menschen oder unserer Arbeit oder die Medien, um das Vakuum zu füllen. Doch etwas Essentielles bleibt so in der Tiefe ungestillt.

    SICH DARAUF EINLASSEN
    Einsamkeit entspringt nicht dem Mangel an zwischenmenschlichen Kontakten, sondern einer gestörten Beziehung… [Weiterlesen]
  • Was ist nur los in Deutschland? Man hört immer öfter von Gewalt gegen Rettungsassistenten und Feuerwehrleuten.
    Rettungsarbeiten werden von Gaffern behindert. Es gibt welche, die die Helfer daran hindern wollen, zu den Verletzten zu gelangen, die sich gar eine Prügelei mit ihnen liefern wollen. Da bekommt ein Helfer eine Ohrfeige oder einen Kinnhaken.
    Schrauben werden an den Reifen gelockert, um dafür zu sorgen, dass der Rettungswagen verunglückt. Ein Patient, der gerade von einem Rettungsassistenten versorgt wird, spuckt dem selbigen Blut ins Gesicht.
    Autofahrer fahren Feuerwehrleute an, weil ihnen der Einsatz nicht schnell genug geht.
    Was stimmt mit diesen Personen nicht? Wollen sie im Zweifelsfall denn nicht gerettet werden ? Rettungsgassen werden oft nicht geöffnet und Gaffer schieben Helfer zur Seite, weil sie vom Opfer ein Foto machen wollen.
    Wieso bedroht unsere Gesellschaft immer mehr? Was ist bloß los? [Weiterlesen]