Terrorismus

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  • Heute ist es genau ein Jahr her, dass die Terroranschläge in Brüssel begangen wurden. Und dann heute, am selben Tag der wahrscheinlich terroristische Anschlag in London.
    Das ist kein Zufall. Ich glaube nicht an Zufälle. Wenn mutmaßlich der IS dahinterstecken sollte, dann haben sie sich den heutigen Tag mit Absicht ausgesucht. Wie kann man Angst und Schrecken verbreiten? Indem man unberechenbar ist und bleibt.
    Wenn man sich die Liste der Länder ansieht, kann einem schon Angst und bange werden:
    Spanien
    Frankreich
    Belgien
    Deutschland
    Niederlande (der ermordete Islamkritiker Theo van Gogh)
    Großbritannien
    und das ist nur Europa. Da hatte Großbritannien gehofft, dass mit dem Karfreitagsfriedensvertrag der Terrorismus (IRA) ad acta gelegt werden könnte und dann zieht wie ein Sommergewitter eine neue Bedrohung auf,
    der fundamentalistische Terrorismus, Macht gewinnen durch das Verbreiten von Angst.
    Vor ein paar Jahren wurde der Soldat Lee Rigby mitten in London von Islamisten brutal zu Tode gehackt. Tut mir leid, das so drastisch auszudrücken, aber so war es leider.
    Was mich regelrecht ankotzt, ist der Missbrauch des Namens Gottes. Mit welchem Recht schwingen sich jämmerliche Gestalten auf, die Welt knechten zu wollen, wenn nicht zumindest Europa.
    Wer in deren Augen nicht an Allah glaubt, sondern "nur" an Gott, ist schon ungläubig. Ich finde es gut, dass es mutige Moslems gibt, die sich gegen den Terror wenden und skandieren: "Terror nicht in meinem Namen!"
    Es ist auch schon erwiesen, dass nicht nur abgehängte junge Männer sich dem IS anschliessen, sondern auch gut gebildete, fanatisierte Menschen.
    Wer hätte gedacht, dass in unserer hypermodernen Zeit noch solch rückwärtsgewandte Menschen es schaffen würden ein Klima der Angst, des Ressentiments und der Unsicherheit zu erzeugen?
    I'm being torn apart. I want to be free of this pain. And I know what I have to do, but I don't know if I have the strength to do it.
    Kylo Ren

    2.507 mal gelesen

Kommentare 2

  • Trevor -

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    ZITAT Angelsammy schrieb:
    Wer hätte gedacht, dass in unserer hypermodernen Zeit noch solch rückwärtsgewandte Menschen es schaffen würden ein Klima der Angst, des Ressentiments und der Unsicherheit zu erzeugen?
    ZITAT ENDE
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    Ich hätte das gedacht. Habe inzw. aufgehört noch weiter an das Gute im Menschen zu glaube.

    Ich sehe es so, solange es Menschen gibt wird es Mord und Totschlag, Kriege, Kriminalität, Terrorismus usw. geben. Alles sogenannte Böse/Schlechte eben.

    Ausnahmslos nur Frieden, Glückseligkeit, Einigkeit, keine Kriege, keinerlei Kriminalität und Gewaltverbrechen mehr, wird es auf dieser Welt unter Garantie niemals geben, davon bin ich überzeugt. Das ist ein reiner Wunschglaube nur.

    Das Böse/Schlechte beginnt ja bereits im Kleinen schon (nicht erst im Großen, für jedermann sichtbaren), nämlich hinter zahllosen verschlossenen Haustüren in jedermanns Nachbarschaft. Dort beginnt genau genommen der eigentliche Krieg. Um nur ein Beispiel dafür zu nennen: Häusliche Gewalt. Diese findet massenhaft statt, Tag für Tag, überall auf dieser tollen Welt.

    In Anbetracht dessen, da ja das nicht einmal auch nur ansatzweise auszumerzen/verhinderbar ist (sprich eine einzelne Person ist nicht einmal zu kontrollieren, in einen sogenannten 'guten' Menschen umwandelbar), in unserer hypermodernen Zeit. Wie soll da dann erst der große Terror (Massen von Beteiligten) ausgemerzt/verhindert werden?

    Gut und Böse existierten seit Menschengedenken, nebeneinander.

    Schattenseite und Sonnenseite, Oben und Unten, Links und Rechts, Groß und Klein, Hell und Dunkel, Leicht und Schwer, Krank und Gesund, Schlau und Dumm, Gut und Böse.... alles auf dieser Welt besteht letztendlich aus 2 Seiten. Fehlte eine Seite, wäre die jeweils andere Seite nicht definierbar. Das eine ist ohne das andere nicht denkbar. Ohne Schattenseite keine Sonnenseite und umgekehrt. Bspl.: woran sollte man erkennen können, dass etwas/jemand "Gut" ist, wenn es kein Böse gäbe? Dann würde es selbst den Begriff 'gut' nicht einmal geben, logischerweise.

    In jedem Menschen steckten gute und schlechte Anteile. Von den schlechten wollen wir in aller Regel jedoch nichts wissen. Hass, Neid, Zorn, Eifersucht, Habgier, Intoleranz usw., genau diese Eigenschaften sind mit verantwortlich, mit daran beteiligt, dass es das Böse gibt. Insofern diese eben außer Kontrolle geraten. Diese negativen Eigenschaften machen jeden verwundbar, mehr oder weniger. Sie bergen immer die Gefahr des aus dem Ruder Laufens.

    Nicht bei jedem funktionieren Selbstkontrolle, die Fähigkeit zum Mitgefühl und Akzeptanz moralischer Grundsätze.

    Es gibt ferner genügend Menschen, die an antisozialen Persönlichkeitsstörungen leiden.

    Dann gibt es u.a. auch noch unzählige Psychopathen, sie sind gefühlskalt, ohne Reue und Schamgefühl. Vielleicht liegt bei ihnen ein angeborener defekt im Gehirn vor. Vlt. wurden sie aber auch zum Psychopathen gemacht, in ihrem Lebensverlauf, durch die Erziehung, nicht jener Erziehung alleine nur durch die Eltern, sondern u.U. auch aller anderen "Erzieher/Lehrer" dieser Gesellschaft.

    Und es gibt Massen an Fanatikern. Fanatismus (von fr: fanatique oder lat: fanaticus; göttlich inspiriert). Religiöse Spinner halt. Ein Großteil des derzeitigen Terrors überall geht von ihnen aus.

    Das Potenzial, andere zu beschränken, ihnen zu schaden, wehzutun, dies steckt, so zumindest ist meine persönliche Sicht der Dinge, definitiv in uns allen.

    Es ist ja allgemein bekannt, das gewisse religiöse Gruppierungen, schon lange (seit Jahrzehnten), sprich nicht erst seit wenigen Jahren, ankündigen, die alleinige Weltherrschaft anzustreben, in Namen ihres Gottes. Das dem so ist, dies ist kein Geheimnis. Insofern ist, was terrormäßig überall geschieht, in unser heutigen Zeit, nichts überraschendes/unerwartetes. Zumindest für mich persönlich nicht.

    Es bleibt kaum etwas anderes übrig, als zu beten. Das man nicht selbst, oder gar jemand von den liebsten Angehörigen, Opfer eines Terroranschlages irgendwo wird. Nur was machen die Atheisten?

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    ZITAT Angelsammy schrieb:
    Was mich regelrecht ankotzt, ist der Missbrauch des Namens Gottes. Mit welchem Recht schwingen sich jämmerliche Gestalten auf, die Welt knechten zu wollen, wenn nicht zumindest Europa. Wer in deren Augen nicht an Allah glaubt, sondern "nur" an Gott, ist schon ungläubig.
    ZITAT ENDE
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    Da ich an keinen Gott glaube, sehe ich das mit etwas anderen Augen (den Missbrauch des Namens Gottes). Meiner Meinung nach hat nicht irgendein Gott alles, inkl. der Menschheit, erschaffen, sondern irgendein/irgendwelche Mensch/en hat/haben sich vielmehr Gott/Götter erschaffen. Der Grund dafür kann vielseitig sein, leider kenn ich ihn nicht. Aus Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung wäre eine Möglichkeit. Oder vielleicht aber auch nur für reine Kriegszwecke ja sogar!?! Denn dann kann man ja (s)eine eventuelle persönliche Schuld, jederzeit auf jemand/etwas anders abwälzen. In dem Fall fanatischer IS etc. Kämpfer bspslw. auf Allah.

    Solcherlei hirnrissige, fanatische Taten wie Terrorismus, findet man aber nicht nur bei Muslimen alleine. U.a. hat auch Georg Bush immer, zusammen mit den Leuten seines engsten Stabes, das Beten zu Gott zelebriert, am Besprechungstisch, unmittelbar vor jedem seiner befohlenen Angriffe auf "angebliche" Feinde Amerikas. Wohl um sich ganz offensichtlich ein "Alibi" zu verschaffen, für seine, in aller Regel ja, "ganz persönlichen" Vorhaben/Gräueltaten/Rachfeldzüge usw..

    Alle scheinheiligen Täter dieser Welt fungieren doch unter der Devise: ich wasche meine Hände in Unschuld, Gott/Allah hatte es angestiftet/befohlen, ich habe lediglich dessen Befehle befolgt, ich kann mich ja nicht Gottes/Allahs Worten/Befehlen widersetzen...

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    ZITAT Angelsammy schrieb:
    Es ist auch schon erwiesen, dass nicht nur abgehängte junge Männer sich dem IS anschließen, sondern auch gut gebildete, fanatisierte Menschen.
    ZITAT ENDE
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    Das zeigt auf, dass es rein gar nichts zu sagen hat, ob jemand gut gebildet ist oder nicht, in Bezug auf das Verhalten seinen Mitmenschen gegenüber und wie es aber nahezu immer und überall ja behauptet wird. Ich sah das schon immer ganz anders. Alleine aus dem Grund, um das Wissen, wer in Wirklichkeit die meisten Juden damals rettete. Es waren keinesfalls, wie man vlt. meinen mag, vorrangig die Gebildeten. Das genaue Gegenteil war der Fall. Es waren die ungebildeten, ganz einfach gestrickten Leute, wie bsplsw. Bauern (früher mehr denn je, angesehen und deklariert als "dumme, primitive Bauern-Tölpel"), die Juden versteckten. Sogar unter Inkaufnahme der Gefahr selber deswegen drankommen zu können. Die Gebildeten hingegen wollten damit nicht wirklich etwas zu tun haben. Außer ein paar wenige Ausnahmen vlt., wie bsplsw. Schindler, ok. So Namen merkt man sich, das wird verfilmt. Das aber 'Alois Oberhuber' (mein Name für einen der sogenannten Tölpel), aus Hintertupfingen, auch Juden rettete und Massen anderer "Oberhubers" ebenfalls, davon erfährt kaum jemand etwas, das verfilmt auch niemand).

    Bemessen an bsplsw. Mohammed Atta, Marwan al-Shehhi, Ziad Jarrah und Konsorten, wäre ich "Bildungsmäßig" gesehen, wohl als absolut dumm anzusehen. Sie alle studierten krasse Sachen über Jahre hinweg und schlossen mit Diplomen ab. Alle taten, was ich nie tun würde. Was nützt also die allerbeste Bildung in Bezug auf Terrorismus/Fanatismus? Nichts!

    Bei Scientology Kirche usw, sind ja auch u.a. die Gebildedsten der Gebildeten zu Gange (Professoren, Doktoren usw. in Massen)...

    Gruß Trevor

    • Angelsammy -

      Danke, Trevor. Ja, es stimmt, die sogenannten "ungebildeten" haben vielerorts Juden gerettet und leider werden diese Namenlosen nicht geehrt, obwohl Zivilcourage gewürdigt gehört.
      Man redet auch viel über die Helden des 20.Juli 1944, aber Georg Elser wird kaum erwähnt.