Kommen Selbstmörder in die Hölle?

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    • Wäre echt schlimm, wenn man nach em Suizid nochmal bestraft werden würde. Auch die Lehre und Weg zu dem perfekten Menschen halte ich für Unwahr (Wiedergeburt). Religionen gibt es seit je her, weil der Mensch unfähig ist, das Leben so zu nehmen wie es ist.
      Religionen werden erfunden und benutzt um Menschen zu manipulieren, sie unter Kontrolle zu halten, sich Rechte einzuräumen, ihrem Elend Gründe zu geben, Hoffnung auf ein besseres Danach, Begründungen für das Unerklärliche etc.
      Ich predige, lasst euch nicht auf den Arm nehmen, es gibt keinen Gott, keine Hölle. Religionen sind Erfindungen der Menschen. Gäbe es keine Religionen, wäre der Planet mit lauter Irren besiedelt.
      ...

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von Scuro ()

    • Scuro schrieb:

      Gäbe es keine Religionen, wäre der Planet mit lauter Irren besiedelt.
      @Scuro Bist Du Dir sicher, dass nicht das Gegenteil der Fall ist? Man stelle sich vor, die Menscheit müsste sich nicht als das Ebenbild eines allmächtigen, aber jähzornigen Schöpfers sehen, sondern würden akzeptieren, was sie sind: endlich und unbedeutend. Vielleicht könnten Menschen sich in dieser Bescheidenheit gegenseitig besser sehen und spüren. Und achten.
      Wunschdenken, ich weiß....
    • @Scuro

      Alle gläubigen Menschen sind irre?
      Wie begründest du das?
      Es gibt ja noch viel mehr Glaubensrichtungen als den Monotheismus.
      Ich persönlich finde Ethik wichtig.Ich finde auch,dass man an Werte glauben sollte.Das muss keine Religion vorgeben.Man sollte seine eigenen Werte erarbeiten und ihnen versuchen treu zu sein.Das ist unbequemer als anderen zu gehorchen und heilige Texte auswendig zu lernen,aber wichtig....wenn man nicht ewig ein Befehlsempfänger bleiben will.

      Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe die wir hinterlassen wenn wir gehen.

      Albert Schweitzer
    • Alle Gläubige sind nicht irre, es fällt mir trotzdem schwer diese Menschen zu verstehen und für voll zu nehmen. Glaube ist für mich nicht greifbar,
      Religionen sind Erfindungen s.o.
      Menschliche Werte, meiner Erfahrung nach siegt "da draußen" das Dreckige, Hinterhältige, die Masse ist Mitläufer und erfolgsversprechend. Mit guten menschlichen Werten stehst du ziemlich alleine da. Im privaten Bereich siehts anders aus und gebe dir Recht, aber dazu benötige ich keine Religion.
      ...

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Scuro ()

    • Man lernt so selten "gemäßigte" Gläubige kennen, die neben ihrem Glauben auch noch andere Glaubensrichtungen zulassen oder sie gar als gleichwertig anerkennen.
      Die meisten Gläubigen denkten über Menschen die was anderes glauben immer "naja die sind halt noch nicht so weit und werden den rechten Weg schon auch noch finden" (und das auch nur im tolerantesten Falle). Im nicht toleranten Fall wird einem gleich erklärt dass man in die Hölle kommt weil man den "falschen" Glauben hat.
      Also im besten Fall wird man von oben herab mitleidig belächelt wie ein kleines dummes Kind und im schlimmsten Fall wird man direkt angegriffen.
      Ich hab es bisher kaum anders erlebt sobald mal so ein Thema zur Sprache kam mit jemanden der an irgendwas "glaubt".
      Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.
      Jedenfalls empfinde ich das immer als sehr bedrohlich.
      Mir wurde von meiner Schwester auch schon erklärt dass ich in die Hölle komme wenn ich mich umbringe und das im 21. Jahrhundert. Im Moment geht es mit der Aufklärung und der Naturwissenschaft jedenfalls wieder ganz schön rapide bergab. Wir leben ja jetzt schon im "postfaktischen Zeitalter". Bald sind wir geistig wieder im Mittelalter angekommen. AfD, Sekten, Verschwörungstheoretiker und die allgemeine menschliche Verdummung, arbeiten jedenfalls kräftig daran.
      Ich hab echt Angst vor der Zukunft aber das ist ja ein weltweites Phänomen, auswandern bringt nichts.

      Wer über gewisse Dinge nicht den Verstand verliert, hat keinen zu verlieren.
    • @Drachentränen,ich gebe Dir vollkommen Recht.Wir müssen zu Recht Angst haben,vor der Zukunft.Tödlicher als AIDS oder CORONA wird vielleicht der letzte Krieg der Menschen - ein Krieg der Religionen.Religionen sind Systeme,die sich einige Menschen zu Nutze machen,um damit an die Macht zu gelangen,dafür wird auch auf Das geschissen,was die Religionsstifter wirklich wollten.Religion,die Erklärung für das,was sich ein Mensch nicht erklären kann,geschickt gelenkt.Enttarnt,durch Wissenschaft.Hätte Ech- n-Aton gewußt,daß die Sonne auch nur eine Wasserstoffexplosion ist,hätte er ISIS und OSIRIS nicht abgeschafft,die Geschichte Ägyptens wäre vielleicht anders verlaufen........Es gibt aber auch eine Ethik,etwas,was wir uns selbst auferlegen,wenn wir uns fragen:Was muß ich eigentlich machen,wie muß ich denken und handeln,wenn ich für mich persönlich für einen Menschen halte?Mich klar und eindeutig von Mördern unterscheide,die den Menschen auf die niederträchtigste Art missbraucht.Ihr Vertrauen ausnutzt um sie auf perverse Weise auszuplündern.Ich glaube an das Gute,selbst wenn ich mich dabei lächerlich mache.Ich glaube nicht an die Hölle,genauso wenig glaube ich an "Helden",an Menschen,die sich einfach weigern,über die Scheisse,die sie veranstalten,auch nur im Ansatz nachdenken.Gleich einer Hammelheerde,die dem hinterherrennt,der am lautesten blöckt......... Ich glaube an die große Ratte,die alle bösen Menschen straft und liebe Ratten in den Himmel holt........ :Ratte:
      Noch ist nicht aller Tage Abend
    • Neu

      Ich glaube, dass jeder seine eigene Hölle bzw. seinen eigenen Himmel mit "rüber" nimmt. Sollte Bewusstsein unsterblich sein, und das ist wahrscheinlich, da Energie physikalisch nicht verloren gehen kann, sich nur umwandelt, so nehmen wir die derzeitigen Schwingungen mit "rüber".

      Die dunkle und furchtbare Verzweiflung, die ein Suizident in seinen letzten Minuten/Sekunden (und auch Monaten/Jahren davor) empfindet und das Leid, das er seinen Angehörigen zufügt, bleibt evtl. energetisch an ihm bzw. der Seele haften. Und vielleicht auch auf ewig.

      Im Gegensatz dazu, ein Mensch, der zufrieden auf ein erfülltes in Liebe gelebtes Leben zurückschauen kann, wird in Frieden im Kreise seiner Lieben auf positiven Schwingungen hinübergleiten..

      Früher, als es mir noch gutging, hat mich dieser Glaube getröstet, jetzt aber, seit sich mein Leben so schrecklich geändert hat, macht er mir Angst und ich hoffe, ich habe unrecht und danach ist nur noch Nichts.

      Wo eigentlich fängt Selbstmord an? Ist es nur der finale gewaltsame Akt oder sind es nicht auch schädigende Verhaltensweisen wie Rauchen, Trinken, Drogen nehmen? Fängt Selbstmord nicht sogar schon bei fettem Essen an?

      An eine urteilende und richtende Instanz da "drüben" glaube ich nicht. Das ist menschliches Moraldenken, das viel zu kleingeistig ist, um im unendlichen Großen Ganzen eine Rolle zu spielen.

      In jeder Seele spiegelt sich, wie in einem Hologramm das gesamte Universum wieder und wechselwirkend prägt jede Seele mit eigener Positivität/Negativität wiederum das gesamte Universum.

      Und hoffentlich ist das nicht wahr....
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