Sterbehilfe

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    • Moe schrieb:

      Würdet ihr ihm 3 Tage Eurer Zeit schenken. Und erst dann mit Eurer Tat fortfahren.
      Mit der Warnung das es sein könnte das in den 3 Tage ihr einen neuen Sinn in eurem Leben findet,
      der Euch Freude, Spaß und Glück für sehr lange Zeit bringt.

      Ihr könntet nach den 3 Tagen Eure Wege gehen ohne Konsequenzen.

      Würdet Ihr Ihm 3 Tage Eurer Zeit geben ?
      @Trevor das war als Frage gemeint.
    • Hallo Moe,

      ich habe Deine Frage jetzt soweit verstanden, denke ich zumindest mal.

      Wäre die Person, der man zufällig begegnete, eine Person die wahre Wunder vollbringen könnte, dann würde ich ihr aller Wahrscheinlichkeit nach 3 Tage meiner Zeit schenken.

      Da ich jedoch nicht an Wunder glaube, kann ich Deine Frage definitiv mit 'nein' beantworten, ich würde niemanden 3 Tage schenken, sondern mein Vorhaben in die Tat umsetzen.
    • ich glaube es gibt Momente im Leben, wo es besser ist nicht selber entscheiden zu müssen, da man Angst hat die falsche Entscheidung zu treffen (ging jedenfalls mir so). Ich persönlich war gespalten und ich weiß, hätte man mir damals dieses Angebot gemacht würde ich nicht mehr leben. Was ich damit sagen will: manchmal ist die Depression stärker als dein eigener Wille.

      Ich denke man sollte diese Möglichkeit nur in Erwägung ziehen, wenn wirklich garkeine Chancen auf eine Besserung bestehen, nach Jahrzehnte langer Therapie, wenn der Patient damals auch wirklich gesund werden wollte und alles versucht hat.

      Aber im Grunde bin ich für die Sterbehilfe, wenn alle Fäden gerissen sind.

      I´m not mad, my reallity is just different than yours.

    • Es ist erstaunlich wie viele hier Angst davor haben das sich etwas ins Positive entert.
      Mir wurde so ein ähnliches Angebot gemacht und ich habe es angenommen mit sehr gutem Endergebnis.
      Ich lese hier viel was Menschen alles gerne tun und erleben möchten und gleich darauf was sie alles daran hindert es zu tun,
      seien es Körperliche oder Psychische Probleme.
      Ich würde es verstehen wenn es um 3 Jahre ginge, aber es sind 3 Tage.
    • Moe schrieb:

      Würdet Ihr Ihm 3 Tage Eurer Zeit geben ?
      Natürlich, was hätte ich schon zu verlieren.
      Ich weiß dass es diese Personen gibt und das es diesen Wandel gibt. Da fällt das Antworten leicht.

      Vermutlich werden viele, in ihrer Absicht sich umzubringen, deshalb das Angebot nicht annehmen, weil die scheinbare Endgültigkeit und Hoffnungslosigkeit sie erst zu dem Entschluss trieb und es nun konträr zu diesem entwickelten Weltbild laufen würde, diese drei Tage und die daraus eventuell erwachsende Chance zu akzeptieren.
      Auf der Suche nach Selbstkontrolle ist der Wunsch die eigene Existenz auszulöschen somit größer geworden als das rationelle logische Weltverständnis, so paradox es wirken mag, aber so paradox können verzweifelte Menschen handeln.

      Mit ein Grund weshalb ich es nicht akzeptieren kann dass man jedwedem freien Zutritt zur Lebensbeendigung gewährt, zumindest nicht ohne hinreichender zeitlicher Distanz zwischen Erklärung und Durchführung die Gelegenheit zur reflektorischen Überlegungen lässt.

      Aus misanthropischer Sicht könnte ich argumentieren dass mir die Menschen egal wären, sollen sie sich doch über den Jordan befördern. Aber meine innere ethische Überzeugung sagt mir dann doch, dass es gesellschaftlich abträglich wäre Hilfe zur Selbsthilfe konsequent zu verneinen. In manchen Fällen der drastischen Lebenssituation mag begleiteter Suizid denkbar sein, aber pure Verzweiflung sollte kein Beweggrund sein müssen, da dies nur ein Zeichen dafür ist, dass die Gesellschaft versagt hat.
      ---Kein Anschluss unter dieser Katze---
    • www.wienerzeitung.at schrieb:

      Deutsche Richter sehen "Recht auf selbstbestimmtes Sterben". In Österreich sind "Tötung auf Verlangen" und auch "Mitwirkung am Selbstmord" verboten.

      Das 2015 in Deutschland eingeführte Verbot der geschäftsmäßigen Sterbehilfe ist vom deutschen Verfassungsgericht gekippt worden. "Es gebe ein "Recht auf selbstbestimmtes Sterben", sagte der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Andreas Voßkuhle, am Mittwoch bei der Verkündung des Urteils in Karlsruhe.
      Vollständiger Artikel vom 26.02.2020: Verfassungsgericht öffnet Tür für Sterbehilfe

      www.sueddeutsche.de schrieb:

      Das Bundesverfassungsgericht mutet dem Gesetzgeber einen fundamentalen Rollenwandel zu - den Wandel vom Verhinderer zum Ermöglicher des Suizids.

      Das Grundsatzurteil, begründet auf stattlichen 115 Seiten, ist ein Votum für die Freiheit zum Tod, in einer Radikalität, die einem zunächst einmal den Atem nimmt. Das Bundesverfassungsgericht hat ein unbedingtes Recht auf selbstbestimmtes Sterben formuliert, das jedem Individuum einen echten Anspruch einräumt, dem eigenen Leben ein Ende zu setzen
      Vollständiger Artikel vom 26.02.2020 Dem Staat die Herrschaft über den Tod genommen

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Trevor ()

    • Sterbehilfe: Vom Gericht erlaubt, vom Minister Spahn verhindert

      Anweisungen, das Medikament nicht herauszugeben?
      Im Gespräch mit Bundestagsabgeordneten der Koalition kommt nun heraus, dass es offenbar eine Anweisung des Bundesgesundheitsministers an seine ihm unterstehende Behörde, dem BfArM, gibt, keine todbringenden Medikamente herauszugeben. Dazu befragt, möchte sich weder der Gesundheitsminister im Interview äußern, noch die ihm unterstehende Behörde, das BfArM.
      Artikel vom 26.02.2020 Sterbehilfe: Vom Gericht erlaubt, vom Minister verhindert
    • Gott sei Dank können mich alle mir übergeordneten Instanzen noch nicht mal am Ars... lecken.Solange ich in der Lage bin,werde ich den Zeitpunkt meines Todes gegebenenfalls selbst aussuchen.Daran wird mich auch kein Gesetz hindern,geschrieben von Menschen,die keinen Grund haben zu sterben......... :Ratte:
      Noch ist nicht aller Tage Abend
    • Experten fordern von Spahn Freigabe eines Sterbehilfe-Medikaments

      Spiegel.de schrieb:

      Jens Spahn unterbindet nach Ansicht von Experten den Zugang zu einem Sterbehilfe-Medikament für Schwerstkranke. Im SPIEGEL fordern sie den Gesundheitsminister auf, seine "Blockadehaltung" aufzugeben.
      Artikel vom 28.02.2020: Druck auf Gesundheitsminister - Experten fordern von Spahn Freigabe eines Sterbehilfe-Medikaments
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