• Ich liebe Notizbücher, früher nutzte ich sie als Tagebuch und später eher für eine lose Sammlung an Gedanken. Immer wieder bin ich verlockt, mir neue Hefte und Bücher zu kaufen ... ich finde den Gedanken reizvoll, mir regelmäßig Notizen zu verschiedensten Themen zu machen. Doch so langsam schwindet die Motivation, sie auch vollständig mit Inhalt zu befüllen und irgendwie setzt es mich unter Druck.


    Bullet Journals sind mir ebenfalls ein Begriff, aber ist mir ein zu großer Aufwand.


    Wie sieht's bei euch aus? Wofür nutzt ihr Notizhefte bzw. Bücher?

  • Oh, noch so jemand. :halloweenlaugh:
    Ich habe eine ganze Sammlung an Notizbüchern, hauptsächlichTagebücher in verschiedenen "Varianten".
    Vereinzelte habe ich für spezielle Themen verwendet, zum Beispiel Lebensabschnitte, Therapie, etwas planen, was ich erreichen wollte.


    Das flüssige Tagebuch schreiben wurde mir leider ebenfalls zu verpflichtend und zu viel, ich vergaß es und wenn ich daran dachte, ging es nicht. Also aufgehört.


    Daher ist der Stapel leerer Bücher gewachsen, denn an einem schönen Notizbuch geht man nicht vorbei!
    Leider musste ich irgendwann einsehen, dass ich sie nicht mehr ausreichend verwende...
    Bis auf ein, zwei "Notfallreserven" habe ich alle weggegeben.


    Doch du motivierst mich gerade, es doch wieder zu versuchen, vielleicht auch einfach nur eine lose Sammlung Gedanken, Eindrücke. :halloweenyes:
    Dann dürfte der Stapel auch endlich wieder wachsen! :freude:

  • Hui, freut mich sehr wenn ich dich zu einem Neustart in Sachen Notizbuch motivieren kann! :)


    Gerade habe ich nämlich ebenfalls zwei Notizhefte bzw. Ringbücher hier liegen. Ringbücher finde ich für unterwegs so praktisch.
    Eines ist kariert, das andere Blanko.


    Das karierte Buch fülle ich gerade mit ersten Finanz - und Sparplänen ... eventuell werden dann darin nur To Do Listen, Pläne, Wunschlisten etc. geführt.


    Und an das andere Buch traue ich mich noch nicht heran. Meine Gedanken erscheinen mir nicht sinnig genug, als das sie es wert wären auf blanken Papier formuliert zu werden. Ich würde es gerne so locker führen ... als Begleitung im Alltag ...

  • Im Alltag habe ich es nie "geschafft", ein Notizbuch zu führen , verstehe also die Sorge. Ich kam mir zu blöd vor, meine Gedanken aufzuschreiben - ich, meine Gedanken, ohne Grund, warum auch? Nichts für Schule, Uni, Arbeit, nichts Wichtiges, nur meine Gedanken, meine, demnach nichts von Belang.
    Somit nicht der Rede wert, nicht wert, unterwegs aufgeschrieben zu werden - wahrscheinlich deswegen belächelt, wenn ich es täte.
    Schade. Würde es auch gern tun.


    Ich verstehe deine Gedanken daher gut, kann da aber vielleicht nicht viel mehr zu sagen, als dass es meist "nur" man selbst ist, der so denkt - ich finde nicht, dass deine Gedanken sinnlos sind, im Gegenteil, wer sich überhaupt aktiv Gedanken macht und diese schriftlich festhalten möchte, hat meistens etwas zu sagen.
    Du klingst auch nicht so, als wäre dein Geschreibsel nicht sinnig - im Gegenteil. Man macht sich nur gern selbst fertig für seine Gedanken und erst Recht die, die man zu Papier bringt ...


    Deine Ideen finde ich übrigens auch gut.
    Im Alltag das aufschreiben,was in den Sinn kommt, ist ein toller Weg, die Gedanken zu reflektieren, loszulassen und zu verarbeiten!
    Praktische Notizbücher sind natürlich sehr sinnvoll, sie ersetzen löse Zettelsammlungen oder auch Dokumente, die im Computer verloren gehen - was hier die Präferenz ist, ist ja jedem selbst überlassen.


    Ich zum Beispiel mag es lieber,meine Ausgaben auf Excel automatisch auszurechnen, alle möglichen Listen auf dem Handy - aber nur, weil ich Schussel zu selten in die Bücher schaue, oder nicht im rechten Moment. :halloweenlaugh:
    Ansonsten theoretisch ein Notizbuch, der Versuch ist aber leider am Gedächtnis gescheitert (liegt noch kläglich auf dem Stapel).