Sexueller Missbrauch: Der Stand der Dinge in Deutschland....

  • Genauso ist es auch. Das zeigen auch die ausführlichen Erläuterungen der Grundrechtepartei sowie des LPE-NRW. Und für solche Scharlatane zahlen wir Krankenkassenbeiträge!!!


    :macheurlaub::macheurlaub::Momoko3::Momoko3::macheurlaub::macheurlaub:

  • Dieser Fernsehbeitrag in der heutigen Zeit wirkt auf mich so:
    "Neiiiin wirklich?! Wusste ich ja gar nicht, was für eine überraschende Wendung! Ich dachte immer, es wäre der dunkle Kaputzentyp der willkürlich in irgendwelchen dunklen Gassen spawnt!"
    Ok, das reicht mit dem Sarkasmus.


    Dass die meisten Fälle ungesühnt bleiben liegt sicher auch daran, dass die meisten Kinder schweigen, weil sie Angst haben und sich schämen. Aber dies tun sie sicher auch wegen fehlender Aufklärung. Es fehlt an deutschen Schulen einfach Kindern ins Bewusstsein zu rufen, dass sie Rechte haben, dass sie in so einer Situation niemals Schuld sind und dass sie keine Angst haben müssen sich jemandem anzuvertrauen. Viele Kinder wissen ja nicht einmal was ihnen da passiert sind, bis sie alt genug sind und oft durch Zufall auf den Begriff "Missbrauch" stoßen und leben bis dahin nur in Verwirrung oder sogar in dem Glauben, die Taten wären "normal".


    Was auch ein großer Faktor sein muss, ist die Arbeit der dafür zuständigen Behörden, in dem Fall vor allem das Jugendamt. Alle Ämter sind chronisch unterbesetzt, die Mitarbeiter machen zu viele Überstunden. Die Menschen beim Jugendamt schätzen Situationen oft falsch ein, da berichten Eltern davon, dass sie um Hilfe gebeten haben, aber keine bekommen oder Kinder, dass in ihrer Familie starke Missstände, wie Vernachlässigung, Gewalt, Alkohol oder Drogen auftreten, aber es nur hieß "wir beobachten das mal....ein paar Jahre lang".
    Ich kenne einige Leute, die als Kinder von diesem Amt besucht worden sind, mein Bruder und ich auch, aber keiner konnte davon berichten, dass ihm geholfen wurde oder sich etwas zum positiven verändert hätte. Vielleicht wäre es von Staatsseite aus mal an der Zeit, Geld in derart wichtige Berufe zu stecken, um sie wieder als Arbeitgeber attraktiv zu machen und dort wirklich qualifizierte Leute einsetzen zu können (das beziehe ich auf alle sozialen Berufe, wie auch Pfleger, Kindergärtner, usw.).

  • Es waren die Fachleute (Psychiater/Psychotherapeuten aber auch Sozialpädagogen), die am längsten nichts von Kinderschänderei wissen wollten....

    Wenn du dir ein umfassendes Bild von den Bewegungen/Entwicklungen rund um das Thema Kindesmissbrauch, natürlich auch 'ritueller resp. ritualisierter Missbrauch' machen möchtest, solltest du vielleicht mal das Buch 'Zart war ich, bitter war's' durchlesen. In diesem Zusammenhang auch zu empfehlen, ist das Buch 'Deutschland misshandelt seine Kinder'!!

    Letzteres ist seeeeehr aktuell und zeigt die bis heute weit verbreitete Haltung der drei Affen, auch und vor allem bei Ärzten und natürlich auch den Vertretern der Justiz......



    :macheurlaub::macheurlaub: :Momoko3::Momoko3::Momoko3: :macheurlaub::macheurlaub:

  • Sehe ich auch so, macht wütend und übel.
    Und ich denke auch das da die Förderung von sozialen Berufen und Prävention fehlt. Alle Welt (Medien) redet darüber welcher Täter wo wie lange ins Gefängnis muss, und keiner über Prävention, Hilfsangebote..


    Kenne auch keinen Fall wo das Jugendamt geholfen hat, entweder nichts getan, oder einmal zu viel. Ist sicher kein leichter Job, deswegen sollten da einfach genug Leute da sein.


    Bin therapie oder klinikplätzen brauchen wir gar nicht anfangen..


    Denise hat Recht, von der fachlichen Seite wurde lange geleugnet, aber trotzdem fehlt es da an qualifizierten Leuten im jetzt. Einfach weil vieles nicht so wirklich lukrativ ist..


    Traurig finde ich in dem Zusammenhang auch "Missbrauch mit dem Missbrauch" also z.b. Parteien (vor allem Rechte) die sich auf die Fahne schreiben was gegen MB zu unternehmen, für Wähler, und nichts machen.

    "Neiiiin wirklich?! Wusste ich ja gar nicht, was für eine überraschende Wendung! Ich dachte immer, es wäre der dunkle Kaputzentyp der willkürlich in irgendwelchen dunklen Gassen spawnt!"
    Ok, das reicht mit dem Sarkasmus.

    Sehe ich genau so.. sich da Mal zu Informieren wäre zu einfach?


    Macht einfach nur wütend und traurig.. :puke333: