Das Gefühl alleine zu sein

  • Ich fühle mich seit Monaten alleine.
    In der Zeit war ich noch mit mein Freund zusammen, aber trotzdem ging das Gefühl des alleine seins nicht weg.
    Seit mein Freund bzw. jetzt Ex-Freund mit mir schluss gemacht hat, ist es noch viel schlimmer geworden bei Sozialen Kontakt und fragen von anderen könnte ich heulend zusammenbrechen, weil ich so überfordert bin.
    Trotz der Angst alleine gelassen zu werden und das Gefühle alleine zu sein. Fällt es mir um so schwer Kontakt mit anderen zu halten, dadurch fühl ich mich halt noch alleiner.. Ein Teufelskreis..
    Hab ihr Tipps, wie ich trotz der Angst und dem Gefühl irgendwie Kontakt mit anderen halten kann?
    Kennt das noch jemand oder bin ich die einzige?

  • Trotz der Angst alleine gelassen zu werden und das Gefühle alleine zu sein. Fällt es mir um so schwer Kontakt mit anderen zu halten, dadurch fühl ich mich halt noch alleiner.. Ein Teufelskreis..
    Hab ihr Tipps, wie ich trotz der Angst und dem Gefühl irgendwie Kontakt mit anderen halten kann?

    Ambivalenz ist allgemein ein krasser Teufelskreis aus dem man besten rauskommt,wenn man sich so gut es geht seinen Ängsten zu stellen. Hm klingt für mich wie eine Art Sozialphobie und wenn es das Anfangsstadium is versuch das zu machen was du eigentlich am wenigsten machen willst. Lange Rede kurzer Sinn - versuch real life Kontakte zu anderen Menschen zu knüpfen auch wenn Du Angst hast. Denn wenn ich die Angst erstmal manifestiert hat is es echt beschissen schwer da alleine wieder rauskommen. Wenn es kaum geht das Du es alleine schaffst such Dir Hilfe in einer Verhaltenstherapie.


    AllesGute
    arkei

  • Ich glaube ich kann dich gut verstehen. Ich hatte letzte Woche in meiner Beziehung mit meiner Freundin eine Krise: Ich hatte mich so danach gesehnt, nicht allein zu sein, sondern 100% von jmd verstanden zu sein und sich 100% abstützen zu können. Aber irgendwie is man doch allein, als wäre zwischen einem und anderen eine wand und man wird nie wirklich verstanden. Und diese Erkenntnis hat der Beziehung dann kurz einen großen teil des sinns genommen. Und weil ich mich so auf sie verlassen habe, konnte ich es nicht ertragen, im streit mit ihr zu sein. und ich durfte das einfach nicht von ihr verlangen, weil dass eine unmögliche Aufgabe ist und ich sie viel zu sehr liebe, um sie damit zu belasten. Ich muss manche Sachen einfach mit mir ausmachen, weil es keiner versteht und die anderen Vorteile schätzen, die soziale kontakte und Beziehungen bringen.

  • Meine Regeln dafür sind:
    Man ist irgendwie immer allein, das muss man akzeptieren
    Mache dich deswegen nie so abhängig, nicht mehr allein zurecht zu kommen
    Probiere auch immer wieder mal alleine klar zu kommen
    Erwarte nicht, 100% verstanden zu werden, denn das wird nie der fall. Und dann kommen bestimmt kontakte, und dann fühlt man sich in gewisser weise nicht mehr alleine.



    Vielleicht hilft dir das auch

  • Ich habe zwar keine Angst vor sozialem Kontakt oder bin dabei überfordert, aber ich kenne es, dass ich, obwohl ich mich andauernd allein fühle und es hasse allein zu sein, ich nicht gut sozialen Kontakt halten kann. Das hat viele verschiedene Gründe, in meinem Kopf. Die möchte ich hier nicht alle aufzählen, das gehört hier nicht hin. Ich hab es bisher auch nicht geschafft, eine Lösung dafür zu finden. Das einzige was mich rettet, nicht komplett allein zu sein, ist mein Training, wo ich noch hingehe, und Anfragen von Freunden, ob ich bei etwas mit mache, auch wenn es mir oft schwerfällt, darauf einzugehen.




    Lg
    Yonas





    Ps:


    Man ist irgendwie immer allein, das muss man akzeptieren



    Erwarte nicht, 100% verstanden zu werden, denn das wird nie der fall.

    Ich mein das nicht böse, aber ich HASSE diese Aussagen. Heißt jetzt nicht, dass ich dich jetzt nicht mehr leiden kann. Und sie Triggern ein sehr unangenehmes Ereignis und die damit verbundenen Gedanken. Aber auch das konntest du nicht wissen, dich trifft keine Schuld. Aber ich musste das irgendwie loswerden

  • Hm alles is subjektiv.
    Das macht es ja so kompliziert.
    Und 100% gibt es schonmal gar nicht - nicht mal bei etwas wo man denkt das es zu 100% passen müsste (Schienensuizide zum Bsp. - gehen - man glaubt es kaum dummer weise auch nicht zu 100% gut).
    Denn das Leben is einfach unlogisch,das einzig gute is das es am Ende zu etwas logischen wird.
    Umso wichtiger ist das man Menschen findet mit denen man zusammen durchs Leben streifen kann - was aber eben auf gegenseitigen Interesse beruht - und da es das nicht zu 100% gibt - is man irgentwie doch immer allein. Denk ma so in der Art wollte es sumsi es ausdrücken.
    Ansonsten hau mir eine in die Fresse wenn ich falsch liege @sumsi btw ein willkommensgruß hier im Forum Dir da lassen mag!

  • @Yonas, das tut mir Leid. Wenn ich mich noch etwas erklären darf? Ich hatte einfach völlig utopische Vorstellungen, und glaube sehr wohl, Freunde und Partner bei denen man sich aufgenommen und wohl fühlt, auch wirklich wohl, aber halt nicht immer, überall und in jeder Hinsicht. Arkei 31 hat das gut wiedergegeben
    Lg