Minimalist oder Messie?

  • Habt ihr gerne viele Sachen, oder kommt ihr besser mit wenig zurecht?
    Ist eure Wohnung eher vollgestellt, oder spartanischer eingerichtet?
    Wie leicht fällt es euch, euch von alten Sachen zu trennen?

    "All the best people are crazy"

  • Dann fang ich mal an.
    Ich kann mich gut von Sachen trennen inzwischen. Bei der Trennung vor 2 Jahren hab ich viel zu viel unnützes mitgenommen und dabei ihm, der nichts wegwerfen kann, immer noch ca 70% dagelassen. Inzwischen ist es eher spartanisch bei mir, aber trotzdem gemütlich. Ein paar Dekogegenstände sind noch da, aber nicht alles zugemüllt bzw überfüllt mehr. Ich brauche einfach klare Strukturen für mich.

    In jedem Menschen steckt ein Schatz, der wert ist, entdeckt zu werden.

  • Ich habe zuviel; gerade was Dekoartikel und Bücher betrifft. Ich habe mir schon so oft vorgenommen, auf einen Flohmarkt zu gehen und die Sachen zu verkaufen, aber irgendwie hab ich es doch nie gemacht. Die Dekoartikel stehen im Keller, im Karton. Von den Büchern kann ich mich absolut nicht trennen...

    Aber glaubt mir, dass man Glück und Zuversicht selbst in Zeiten der Dunkelheit zu finden vermag. Man darf nur nicht vergessen ein Licht leuchten zu lassen. Albus Dumbledore

  • Das einzige was ich zu viel habe sind Klamotten und Fahrräder.
    Da ich nich mal ein Keller habe.
    Landet vieles schnell in den Müll.
    Ich mag nicht viel kram.
    Da im falle eines spontanen Umzug, das echt kein Spaß ist.


    Ich mag auch keine Überfüllten Schubladen oder ungeordnete Schrankfächer.
    Alles muss übersichtlich und schnell Aufgreibar sein.


    Unterm Strich sieht es bei mir eher Einfach gehalten aus.
    Ohne viel Schnick Schnack.

    ...

  • Ich denke sehr rational und gehe bei "Einrichtung und dessen Inhalte" an das Thema nach Brauchbarkeit ran. Was brauche ich wirklich? Was brauche ich nicht? Kann ich platzsparender oder effizienter meine Einrichtung organisieren?


    Altes Zeug landet schnell im Müll, unnötiges Zeug findet keinen Platz in meiner Wohnung. Bin kein Messie aber lebe auch nicht mit dem aller notwendigsten...ich lebe..."intelligent". Es ist alles da, was da sein muss - es ist nichts da, was nicht da zu sein hat.


    Hobby / Sammelhobby ist wieder eine andere Sache. Ich sammle Videospiele und wie es aussieht, wird irgendwann meine Büchersammlung in eine kleine Privatbibliothek transformiert werden, was halt auch entsprechend Platz benötigt.

    Truly, if there is evil in this world, it lies within the heart of mankind.
    Edward D. Morrison

  • Bei mir ist es genau Hälfte Hälfte zwischen Messi und Minimalist. Ich sammel viele Dinge und hab eigentlich eine Menge kram, aber alles ist ordentlich verpackt und sortiert und beschriftet, es liegt nichts rum, alles hat seinen Platz. Ich geh auch meine Sammlungen regelmäßig durch und gucke ob ich das wirklich immer noch alles aufheben will oder nicht. Wenn ich mich dagegen entscheide dann hab ich auch kein Problem was wegzuwerfen. Eben so wenn ich irgendwas altes durch was neues ersetze z.B.
    Mein größtes Chaosproblem sind aber definitiv meine Klamotten. Ich gehör irgendwie auch zu den Frauen die einen ganzen Schrank voll nichts anzuziehen habe. Ich weiß aber auch nicht wie ich das ändern soll. Mit Klamotten komm ich irgendwie nicht klar, ich weiß da nie was ich wegwerfen und was behalten soll. Bei Schuhen ist es so ähnlich.
    Dekoartikel hab ich so einige um mich rum. Also so ganz leere und kahle Rräume mag ich nicht. Aber man braucht trotzdem auch immer noch freie Oberflächen und genügend Platz zum Laufen.
    Ich bin da insgesamt eigentlich ganz zufrieden mit meiner Ordnung und fühle mich in der goldenen Mitte zwischen den beiden Extremen. Aber vielleicht würde das jemand anders auch anders sehen und mich eher in die Messirichtung einordnen. Aber ein Sammler ist ja auch nicht automatisch immer ein Messi.


    Rebellion allein macht noch keinen Menschen. Sie ist nur ein erster Schritt auf einem langen, schwierigen und nie endenden Weg
    zur Überwindung der Furcht vor der Freiheit, ein eigenes Selbst und ein menschliches Herz zu haben.

  • Ich bin ein Minimalist was Besitztümer betrifft :halloweenhappy:

    Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe die wir hinterlassen wenn wir gehen.


    Albert Schweitzer

  • Ich besitze sehr viele Gegenstände, überwiegend Nähkram, Wolle, Schreibwaren, Bastelkram, Werkzeug, Filme, Bücher, Klamotten und Spiele aller Art.
    Was ich als schön oder nützlich empfinde, das behalte ich.
    Den Rest verschenke oder entsorge ich, das fällt mir nicht schwer.
    Ich empfinde es dennoch als nervig so viel Krempel zu besitzen, aber ich verbinde viel mit Gegenständen und Zeugs. Meine Wohnung ist zwar zugestellt, aber man kann sich trotzdem frei bewegen.


    Es ist ja so, dass jeder Gegenstand Zeit braucht, um organisiert zu werden.
    Je mehr Kram man besitzt, desto größer ist die Gefahr sich zu überfordern.


    Viel Ballast ist schwer zu organisieren und ich würde schon so weit gehen zu sagen, dass ich eine milde Form des "Horten" besitze. Dabei würde ich auch gerne mal in den Genuss des Minimalismus kommen.


    Aber ich schaffe es nicht mal mit wenig Gepäck zu verreisen, das funktioniert bei mir nie.
    Immerhin gehen meine Freunde damit locker um und lachen mich gerechtfertigterweise immer aus wenn ich mit meinem Zentnerschweren Koffer angehumpelt komme.


    Jeder hat so seine Macken, nicht?



    Liebe Grüße,


    Waschi

    "Wie steht es schon in der Bibel:
    LECK MICH!"


    (H. Simpson)

  • Was so Sachen wie Schmuck, Kosmetik, Kleidung usw. Angeht bin ich ein ziemlicher Minimalist. Ich besitze nichteinmal seife.


    Von selbstgemachte Sachen wie Zeichnungen, Fotos, Bücher, Erinnerungen oder allen Gegenständen die ich mit irgendeiner Erinnerung verbinde oder anderem Krempel den ich gefunden habe, hab ich jede Menge.. davon fällt es mir auch extrem schwer zu trennen..

  • tut mir leid wenn mein Beitrag dazu unpassend ist, aber:


    Ist das nicht typisch für Waschbären :Halloweenwink: für andere ist es halt Müll und Krempel :Halloweenwink:

  • tut mir leid wenn mein Beitrag dazu unpassend ist, aber:


    Ist das nicht typisch für Waschbären für andere ist es halt Müll und Krempel

    *lacht*
    Eigentlich hast du Recht^^
    Meine Wohnung ist eine typische Waschbärenhöhle :halloweengrin:

    "Wie steht es schon in der Bibel:
    LECK MICH!"


    (H. Simpson)

    • Ich gehöre wohl eher zu den Minimalisten. Vor meinem Umzug habe ich mich bewusst von einigen Dingen getrennt und habe lediglich die für den Alltag notwendigen Dinge mitgenommen. Dekoration kann zwar ganz schön sein, halte ich aber wenn auch nur sehr schlicht. Schmuck besitze ich eigentlich keinen mehr und Kleidung habe ich auch nur sehr wenig. (So dass es gerade so ausreicht)

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