Wie gut könnt Ihr Hilfe annehmen?

  • Mir fällt es unglaublich schwer, Hilfe anzunehmen.
    Sei es von meinem besten Freund, von meiner Psychiaterin, von der Schule oder wem auch immer.
    Ich kann gar nicht so genau sagen, woran das liegt.... vielleicht daran, dass ich denke, ich muss immer alles alleine schaffen... und wenn es um etwas geht, wo ich zuerst noch fragen müsste (auch wenn man mir x mal gesagt hat, dass es okay wäre), traue ich mich einfach nicht... ^^''
    Ich weiss, dass mir die Einstellung höchstens selbst schadet... aber ist schwierig, die einfach so zu ändern

    "Ich bin

    Ich bin wie ich bin

    Und ich hab' dich nicht drum gebeten, mich zu versteh'n!"

    ~Nachtmahr~

  • Das ist schwierig und bezieht sich vorallem immer auf die jeweilige Situation.
    Wenn ich wirklich ratlos bin und nicht weiter weiß, nehme ich gerne konstruktive Vorschläge an, die mir weiterhelfen. Und auch wenn ich mal etwas von der angebotenen Hilfe nicht annehme, so hilft mir das Gespräch dennoch insofern, neue Wege zu sehen und Lösungen besser erkennen zu können.


    Bin ich aber der Meinung, dass das was ich tue so richtig ist, stell ich tierisch auf stur. Dann hilft auch das beste Gespräch nicht weiter. In solchen Momenten kommen nur noch mehr sehr nahestehnende Menschen an mich ran. Das ist glaube ich auch der Grund warum ich es nie lange als Angestellte irgendwo aushalten würde.. ^^ Ich hasse Klugscheißer, die mir sagen wollen "Das wird aber so und so gemacht", wenn ich aber mit meiner Methode bestens klar komme und das Endergebnis dasselbe ist. Da flipp ich innerlich aus bei.. ^^

    "Ich wette, wir sollten daraus lernen, aber ich will verdammt sein, wenn ich wüsste was" - Al Bundy

  • Mir fällt es unwahrscheinlich schwer Hilfe anzunehmen egal von wem deswegen habe ich auch meine Therapie abgebrochen weil ich auch keinen Sinn drin gesehen hab heute bereue ich es auf eine art und weise .....

    Wer eine Rose liebt,liebt auch ihre Dornen.Und wer einen Menschen liebt,liebt auch seine Fehler. :hearts2:

  • Mir fällt es mittlerweile wieder sehr, sehr schwer hilfe an zu nehmen... liegt wohl daran das ich im Moment einfach nicht über meine Geführe reden mag, ich will das ganze nicht fühlen, ich schieb das lieber weg...


    Was hilfe beim Haushalt angeht, is mir das viel zu peinlich, weil ich es halt nicht alleine schaffe und mit vorkomme wie eine versagerin.


    Was so Handwerksachen angeht, da hab ich gar kein Problmen nach hilfe zu fragen, da geh ich immer wieder zu meinem Bruder.

  • Ich kann Hilfe annehmen, sofern ich sie benötige und ich sicher bin, dass mein Gegenüber diese leisten kann und auch will. Was dies angeht, bin ich allerdings zunächst immer sehr misstrauisch und hinterfrage die Absicht des Helfenden.


    Es ist also bei mir sehr stark situationsabhängig. Über die Zeit, wo ich mir das Leben selbst schwer gemacht habe dadurch, bin ich jedoch hinaus.

  • Es kommt immer auf die Situation an...


    Wenn ich wirklich hilflos bin, nehme ich Hilfe gerne an.


    Ich hasse aber so "Pseudohilfe", die darauf aus ist dann zur Hintertür
    als "Jetzt aber hilfst Du mir..." wieder zurückzukommen.

    Manchmal wünsche ich, ich wäre so wie ich war als ich werden wollte was ich jetzt bin...
    (Film-Zitat; Otto Waalkes)

  • Bei mir klappt es ganz gut, ich befinde mich seit beinahe fünf Monaten in psychiatrischer stationärer Behandlung.
    Bis zu diesem Schritt war es aber ein langer Weg. Ich hatte viel Negatives über stationäre Einrichtungen gelesen/gehört und wollte niemals in so einer Instition "versacken" - was ich jetzt dennoch tue. Einfach, weil keine Kraft mehr da ist, um einen Alltag vernünftig eigenständig zu meistern.


    Ansonsten war ich auch immer bereit, bei ambulanten Psychotherapeuten vorstellig zu werden.


    MIt Freunden/Familie rede ich allerdings nicht so gerne über meine Probleme. Ich möchte niemanden belästigen oder nerven.